Referat Praxisführung

Referat Praxisführung

Dr. Juliane von Hoyningen-Huene

  • Beratung zur Führung der zahnärztlichen Praxis
  • BuS-Dienst
  • Medizintechnik und Gerätesicherheit
  • Beratung zu Bauvorhaben und Praxisgestaltung
Medizintechnik und Gerätesicherheit
Erik Kiel
Beratung zu Bauvorhaben
ZA Wolfgang Glatzer
BuS-Dienst Organisation | Terminvergabe
Romy Kübler
BuS-Außendienst
Ivonne Mewes
BuS-Außendienst
Gladys Y. Peña Friedrich
BuS-Außendienst
Cindy Kühn (zurzeit nicht im Dienst)
Betriebsarzt
PD Dr. Dr. med. Alexander Gerber
Betriebsarzt

Die praktische Ausübung der Zahnheilkunde steht heute immer mehr in Zusammenhang mit Themen, die nicht Bestandteil des zahnmedizinischen Studiums sind. Neben ihrer eigentlichen Tätigkeit sind Zahnärzte heute auch Manager ihrer Unternehmen, die sich den markwirtschaftlichen Herausforderungen stellen und dabei die rechtlichen Rahmenbedingungen erfüllen. Aktuelle Kenntnisse über Personal- und Betriebsführung sind notwendig, um dem gewachsen zu sein.

In kaum einem anderen medizinisch-ambulanten Bereich kommen derartig viele Rechtsgrundlagen zur Anwendung wie in einer Zahnarztpraxis. Das Referat Praxisführung der Zahnärztekammer Berlin versteht sich als Dienstleister bei der Umsetzung dieser praxisrelevanter Belange, Verordnungen und Vorschriften. Insbesondere in den Bereichen Praxishygiene, Medizinprodukte, Entsorgung von Praxisabfälle sowie Amalgamabscheidung, Brand-, Arbeits- und Gesundheitsschutz, der Pflege des digitalen Praxishandbuches, der Organisation des BuS Dienstes und der Durchführung von Prüfungen elektrischer Arbeits- und Betriebsmittel.

Des Weiteren vertritt das Referat Praxisführung die Interessen der Zahnärzte gegenüber Behörden, Institutionen, Industrie und Handel. Dabei werden aktuelle Themen aufgegriffen und dementsprechende Aktivitäten umgesetzt.

Informationen zu Erkrankung und Impfung


Seit Mai 2022 treten in Europa und auch in Deutschland Fälle von Affenpocken auf. Obwohl die WHO den Affenpocken-Ausbruch zur "Notlage von internationaler Tragweite" erklärt hat, besteht laut Bundesregierung kein Anlass zur Beunruhigung, da es sich weiterhin um eine seltene Viruserkrankung handelt, gegen die Impfstoffe und Therapeutika zur Verfügung stehen. Informationen über Ansteckung, Symptome, Schutz und Impfung finden Sie hier:
 

Was sind Affenpocken?


Affenpocken sind eine seltene Virusinfektion. Die Erkrankung wird durch das Affenpockenvirus verursacht, das mit den Menschenpockenviren und den Kuhpockenviren verwandt ist.
 

Wie kann man sich mit Affenpocken anstecken?


In den Ländern, in denen Affenpocken verbreitet sind, können sich Menschen durch Kontakt zu Tieren anstecken, die das Virus in sich tragen. Dazu zählen insbesondere Nagetiere.

Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist vor allem bei engem Kontakt möglich. Besonders ansteckend kann der Bläscheninhalt sein, sowie der Schorf der Hautveränderungen von infizierten Personen (für weitere Informationen siehe Frage „Wie werden Affenpocken übertragen?“).
 

Wie lange ist die Inkubationszeit?


Der Zeitraum von der Ansteckung bis zum Beginn der Erkrankung (Inkubationszeit) beträgt etwa 5 bis 21 Tage. Kürzere Inkubationszeiten von 2 bis 4 Tagen scheinen der aktuellen Datenlage zufolge in Einzelfällen möglich.
 

Welche Symptome treten bei Affenpocken auf?
 

Allgemeine Anzeichen einer Ansteckung mit Affenpocken können Fieber-, Kopf-, Muskel- und Rückenschmerzen sowie geschwollene Lymphknoten sein. Es entwickeln sich teilweise sehr schmerzhafte Hautveränderungen in Form von Flecken und Pusteln, die mit der Zeit verkrusten und abfallen. Der Ausschlag tritt vor allem an Gesicht, Handflächen und Fußsohlen auf. Es sind jedoch auch Haut- und Schleimhautveränderungen an Mund, Genitalien und Augen möglich (für weitere Informationen siehe Frage „Welche Krankheitszeichen verursachen Affenpocken?“).


Zahnmedizinische Diagnostik


Da der Ausschlag auch im Mund auftreten kann, kommt ggf. auch Zahnärztinnen und Zahnärzten eine Rolle in der Diagnose zu.
Unklare Affektionen sollten, insbesondere wenn die Patienten anamnestisch über die typischen Prodromi berichten, ärztlich abgeklärt werden.

 

Wie verhalte ich mich bei Verdacht auf eine Infektion mit Affenpocken?


Nach Kontakt zu Personen, die mit Affenpocken infiziert sind, sollte das örtliche Gesundheitsamt kontaktiert werden. Es gibt die Möglichkeit einer Impfung gegen Affenpocken (siehe „Fragen zur Schutzimpfung“). Diese kann auch zeitnah nach Kontakt zu einer infizierten Person erfolgen.

Bei ungewöhnlichen Hautveränderungen oder anderen Symptomen sollte eine ärztliche Abklärung nach vorheriger telefonischer Anmeldung erfolgen (siehe Frage „Wie sollte man sich nach engem Kontakt zu einer Person verhalten, die sich mit den Affenpocken angesteckt hat?“).

Für Personen mit einer nachgewiesenen Affenpocken-Infektion wird in der Regel eine Isolierung angeordnet. Bitte beachten Sie die Vorgaben des Gesundheitsamtes. Während einer häuslichen Isolierung sollten Sie unter anderem folgende Maßnahmen beachten:

  • Sie sollten jede Art von engem Kontakt, besonders Sexualkontakt mit anderen Menschen vermeiden, bis der Ausschlag abgeklungen und der letzte Schorf abgefallen ist. Dies kann bis zu vier Wochen dauern.
  • Insbesondere Personen mit Risikofaktoren sollten nach Möglichkeit nicht mit Ihnen im gleichen Haushalt untergebracht sein. Dazu gehören Personen mit geschwächtem Immunsystem, Schwangere, Kinder unter 12 Jahren und alte Menschen.
  • Wenn Sie mit anderen Personen zusammenleben, sollten Sie, solange Sie den Ausschlag haben, möglichst in einem separaten Zimmer bleiben, idealerweise mit Zugang zu einem eigenen Badezimmer.
  • Bettzeug, Handtücher und andere Dinge wie Geschirr sollten Sie nach Möglichkeit nicht mit anderen Personen teilen. Bettwäsche sollte nicht aufgeschüttelt werden, um die Freisetzung von Virusteilchen in die Luft zu vermeiden. Die Wäsche sollte bei mindestens 60°C und mit Vollwaschmittel gewaschen werden.
  • Achten Sie auf eine gute Händehygiene. Waschen Sie sich Ihre Hände gründlich mit Wasser und Seife.
  • Häufig berührte Oberflächen wie Nachttische, Smartphones oder Tablets sollten sorgfältig und mindestens einmal täglich gereinigt werden.
  • Bad- und Toilettenoberflächen sollten nach jeder Benutzung gereinigt werden.
  • Vermeiden Sie direkten Kontakt zu Haustieren, um eine Übertragung von Mensch zu Tier zu vermeiden.
  • Informieren Sie bei einer Verschlechterung Ihres Gesundheitszustands umgehend den behandelnden Arzt oder die behandelnde Ärztin, damit gegebenenfalls eine unterstützende Therapie eingeleitet wird. Zur gezielten Behandlung der Affenpocken ist das Medikament Tecovirimat zugelassen.
     

Für wen wird eine Impfung gegen Affenpocken empfohlen?


Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Affenpocken mit dem Impfstoff Imvanex®

  • für Personen, die ein erhöhtes Risiko haben, sich mit Affenpocken angesteckt zu haben (Postexpositionsprophylaxe) sowie
  • für Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen Kontakt zu einer infizierten Person oder zu infektiösen Laborproben besteht (sogenannte Indikationsimpfung).

Weitere Informationen finden Sie unter „Fragen zur Schutzimpfung“.
 

► Erregersteckbrief [BZgA]

► Flyer Aktuelle Informationen, Übertragungswege und Prävention [CURRENT INFORMATION Monkeypox]

► Empfehlungen zu Hygienemaßnahmen in Einrichtungen des Gesundheitswesens [RKI]

► Empfehlungen für das Management von Kontaktpersonen zu einer an Affenpocken erkrankten Person [RKI]

► Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQs) [BZgA]

► Aufklärungsmerkblatt zur Affenpocken-Impfung mit IMVANEX / JYNNEOS [RKI]

► Anamnese- und Einwilligungsbogen zur Schutzimpfung gegen Affenpocken [RKI]

 


Weiterführende Informationen


Themenseite: Affenpocken [RKI]
Flyer: Häusliche Isolierung bei bestätigter Affenpocken-Infektion [RKI]
Fallbericht: Orale Hautbläschen können Affenpockenvirusinfektion anzeigen [zm]


Quellen: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung | Robert Koch-Institut | BZÄK

Sie finden die Themenseite zum Coronavirus mit aktuellen Informationen unter folgendem Link:

https://www.zaek-berlin.de/zahnaerzte/coronavirus

Sachverständigenprüfung

Seit 5. November 2007 sind die 5-jährigen Prüfungen an Amalgamabscheidern ausschließlich durch hierzu bestellte Sachverständige durchzuführen.

Hier finden Sie die Sachverständigenliste und das Gebührenverzeichnis.

Zur Beantwortung von Fragen steht Ihnen Erik Kiel unter Telefon (030) 34 808 162 oder per E-Mail zur Verfügung.

 

Anzeigeverfahren

Für die Inbetriebnahme oder den Weiterbetrieb einer der Bauart nach zugelassenen Abwasserbehandlungsanlage für amalgamhaltiges Abwasser (Amalgamabscheider) nach § 38 Abs. 3 Berliner Wassergesetz mit Einleitung von amalgamhaltigem Abwasser muss nach § 4 Abs. 1 Indirekteinleiterverordnung beim zuständigen Bezirksamt eine Anzeige erfolgen.

Hier finden Sie den entsprechenden Vordruck.

 

Infos für Industrie und Handel

Brandschutzübungen dienen der betrieblichen Sicherheit und können Leben retten. Bedenken Sie, dass es im Brand- und Gefahrenfall oft um Sekunden geht, die darüber entscheiden, ob Menschenleben und Sachwerte gerettet werden können.

Die Zahnärztekammer Berlin empfiehlt, wegen der betriebsbedingten Brandgefährdung einer Zahnarztpraxis, regelmäßig teaminterne Brandschutzübungen in der Praxis durchzuführen. Bei entsprechender Vorbildung können Sie die Brandschutzübungen auch selber leiten.

Hier finden Sie eine Checkliste Brandschutz des W. A. F. Instituts für Betriebsräte-Fortbildung

Bitte beachten Sie auch unsere "Brandschutzhelfer-Ausbildung für Zahnarzt-Praxen".
Sie finden alle Termine bei Veranstaltungen.

Alle Zahnarztpraxen sind entsprechend den Vorgaben der DGUV Vorschrift 2 verpflichtet, zwecks Betriebsärztlicher und Sicherheitstechnischer Betreuung (BuS-Betreuung) einen Betriebsarzt und eine Fachkraft für Arbeitssicherheit zu bestellen und der Berufsgenossenschaft für Gesundheitswesen und Wohlfahrtspflege (BGW) auf Verlangen nachzuweisen.

Neben gewerblichen Anbietern steht den zahnärztlichen Praxisinhabern seit 1998 der kammereigene „BuS-Dienst“ zur Verfügung. Über 90 Prozent der Berliner Praxen lassen sich bereits von uns betreuen. Aus unserer langjährigen Erfahrung lässt sich das Resümee ableiten, dass eine sichere Arbeitsumgebung die Grundvoraussetzung für motiviertes und effektives Arbeiten ist. Deshalb sollten die vorbeugenden Arbeitsschutzmaßnahmen ein wichtiges gemeinsames Ziel für Arbeitgeber und Beschäftigte sein. Neben der Mitwirkung aller in der Praxis Beschäftigter ist unsere BuS-Betreuung von elementarer Bedeutung, da wir auf viele Dinge achten, die sonst im Praxisalltag gerne in Vergessenheit geraten. Getreu unserem Motto: Wir sind für Sie und Ihre Praxis da!

Wenn Sie Interesse haben an unserer von Ihrer Zahnärztekammer Berlin organisierten BuS-Dienstbetreuung teilzunehmen, brauchen Sie uns nur eine schriftliche Anmeldung in Form eines Vertrages (Vereinbarung über die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung von Kleinbetrieben) zukommen zu lassen. Der BuS-Dienst wird dann im Rahmen der Regelbesuche vor Ort eine Betriebsbegehung durch eine Sicherheitsfachkraft in einem Intervall von drei Jahren durchführen. Zum Zweck der ganzheitlichen Darstellung aller relevanten arbeits- und gesundheitsschutzrechtlichen Vorschriften wird eine Liste in Form eines Fragenkataloges mit dem Praxisinhaber und seinem Team besprochen und erarbeitet. Diese Liste, zusammen mit vielen hilfreichen Tipps und Tricks, verbleibt als Beratungsprotokoll und Gefährdungsbeurteilung gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) in Ihrer Praxis.

Im Zuge der BuS-Betreuung wird auch die gesetzlich vorgeschriebene arbeitsmedizinische Vorsorge durch vertraglich gebundene Betriebsärzte angeboten.

Die Terminabstimmung für die kammereigene BuS-Betreuung erfolgt in direkter Kontaktaufnahme zwischen der Zahnarztpraxis und der Zahnärztekammer Berlin Tel.: (030) 34 808 119.
 

Der Praxisinhaber hat die Maßnahmen zur Abfallentsorgung im Hygieneplan festzulegen. Eine ordnungsgemäße Entsorgung setzt eine praxisgerechte, überschaubare und transparente Handhabung der Abfälle voraus (getrennte Erfassung am Anfallsort, gegebenenfalls Vorbehandlung, Sammlung, Transport und Bereitstellung zur Entsorgung). Grundlage für die ordnungsgemäße Entsorgung sind die Bestimmungen des Abfall-, Infektionsschutz-, Arbeitsschutz-, Chemikalien- und Gefahrgutrechts (Kat. IV). Darüber hinaus sind landesrechtliche Regelungen über Andienungs- und Überlassungspflichten zu beachten. Näheres regelt die Richtlinie über die ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitswesens der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA).

Gegen die stoffliche Verwertung von Glas, Papier, Metall und Kunststoff bestehen keine hygienischen Bedenken, je nach kommunalem Entsorger ist hier eine getrennte Sammlung vorgesehen. Speziell für Leichtverpackungen stehen mancherorts „gelbe Säcke“ oder „gelbe Tonnen“ zur Verfügung. Quecksilberhaltiger Restmüll (z. B. Amalgamauffangbehälter, Amalgamkapseln, Amalgam-Knet- und Stopfreste, extrahierte Zähne mit Amalgamfüllungen, Filtersiebe und sonstige Amalgamreste) hingegen darf nicht in den Hausmüll entsorgt werden, sondern ausschließlich über spezialisierte Firmen. Die Zahnarztpraxen sind verpflichtet, Behörden gegenüber einen Nachweis zu erbringen, wie quecksilberhaltiger Restmüll entsorgt wurde; diese Nachweise sollten somit gut aufbewahrt werden.

Von kontaminierten Kanülen, Skalpellen, Skalpell-Klingen, Nadeln, Ampullen und anderen scharfen und spitzen Gegenständen geht eine hohe Verletzungsgefahr aus. Daher müssen diese in fest verschließbaren, durchstich- und bruchsicheren Behältnissen entsorgt werden. Die sogenannten Abwurfboxen sind bei den entsprechenden Entsorgungsfachbetrieben erhältlich, müssen direkt am Anfallsort platziert und nach vollständiger Befüllung fest verschlossen werden – ein Umfüllen ist obsolet.  Kontaminierte Materialien (z. B. Tupfer, Watterollen oder Einweg-OP-Abdeckungen) können in reißfesten, flüssigkeitsundurchlässigen Beuteln gesammelt und über den normalen Hausmüll entsorgt werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Artikel im MBZ 3|2018.

Um Sie auch bei der Auswahl von Fachbetrieben im Bereich Entsorgung von Praxisabfällen zu unterstützen, hat die Zahnärztekammer Berlin folgende Unternehmen geprüft und mit ihnen einen Kooperationsvertrag geschlossen:

enretec GmbH
Kanalstraße 17 | 16727 Velten
Tel.: (033 04) 391 92 00
Fax: (033 04) 391 92 99
E-Mail


medentex GmbH
Piderits Bleiche 11 | 33689 Bielefeld
Tel.: (052 05) 75 16 0
Fax: (052 05) 75 16 20
E-Mail


Hier finden Sie einen MBZ-Artikel zum Thema: Validierung und Entsorgung - Vier neue Kooperationspartner (MBZ 11/2018)

Seit Oktober 2012 ist nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) die Einhaltung der DIN 66399 von Bedeutung. Dieses Gesetz bestimmt, in welchem Umfang die Entsorger vorgehen müssen, um den Datenschutz bei der Aktenvernichtung einzuhalten. Von Bedeutung sind hierbei die Sicherheitsstufe, die Schutzklasse sowie die Materialklassifizierung.

Akten- und Datenschutzmaterialvernichtung an Dienstleister abgeben – Vorteile

  • Die Aktenvernichtung ist an gesetzliche Vorschriften gebunden und die Einhaltung von Datenschutzrichtlinien kann gewährleistet werden.
  • Die Anschaffung eines kostenintensiven Aktenvernichters, der auch für die Beseitigung hochsensibler Daten vonnöten ist, entfällt.
  • Sie erhalten zusätzliche Beratung, wenn noch Unsicherheiten bei der Klassifizierung bestehen.
  • Sie können Akten im Ganzen vernichten und müssen nicht erst mühsam einzelne Blätter aus dem Verbund herauslösen.

Ordnungsgemäße, rechtssichere und umweltfreundliche nachhaltige Entsorgung von Röntgenbildern

Moderne Röntgenaufnahmen werden mittlerweile kompakt in elektronischer Form in Datenspeichern oder CDs/DVDs gespeichert; doch auch das klassische Röntgenbild auf Folie ist oft noch Teil einer Patientenakte. Neben den "bildlich" vorhandenen Informationen enthalten solche Aufnahmen, entweder auf dem Bild selbst oder auf dem Schutzumschlag, personenbezogene Daten. Im Zusammenspiel mit den Gesundheitsinformationen, die medizinisch geschulte Personen den Bildern entnehmen können, bilden diese Informationen einen sensiblen Datensatz, der entsprechend sicher aufbewahrt und nach Ablauf der Frist sicher vernichtet werden muss.

Röntgenbilder können vollständig verwertet werden. Die Silberbeschichtung ist maßgeblich für die Bildwiedergabe verantwortlich. In einem speziellen Shredder- und anschließendem Waschprozess wird zunächst das Silber von der Folie „abgewaschen“. Das Waschwasser durchläuft eine Elektrolyse und das zurückgewonnene Silber geht anschließend in die Schmelze. Am Ende bleiben hierbei Kunststofffolien übrig, die der Kunststoffverwertung zugeführt werden können.

Um Sie auch im Bereich der Entsorgung von Röntgenbildern sowie Akten- und Datenschutzmaterial zu unterstützen, hat die Zahnärztekammer Berlin folgendes Unternehmen geprüft und mit diesem einen Kooperationsvertrag geschlossen:

EVG Betriebsgesellschaft mbH
EVG Unternehmensgruppe
Standort: Kanalstraße 17 | 16727 Velten 

Kontakt: claudia.voss(at)evgu.de
Telefon: (0152) 231 75 723

Die europäische Medizinprodukteverordnung (Medical Device Regulation, kurz MDR) ersetzt ab Mai 2021 die Verordnung (EU) 2017/745 des europäischen Parlamentes und des Rates vom 5. April 2017 über Medizinprodukte, zur Änderung der Richtlinie 2001/83/EG, der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 und der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 sowie der Richtlinien 90/385/EWG und 93/42/EWG. Damit endet die durch die Pandemie noch einmal um ein Jahr verlängerte Übergangsfrist und die bereits 2017 beschlossene Neufassung der Verordnung (EU) tritt am 26. Mai 2021 verbindlich in Kraft.

Was bedeutet die EU-MDR für die Zahnarztpraxis und das angeschlossene Labor?
Ziel der MDR ist der Patientenschutz vor fehlerhaften oder risikobehafteten Medizinprodukten. In erster Linie betrifft die Verordnung die Industrie, aber auch nichtgewerbliche Praxislabore und somit auch Zahnärzte als Hersteller von Sonderanfertigungen im Sinne des Medizinproduktegesetzes (MPG). Die MDR grenzt Sonderanfertigungen von serienmäßig in industriellen Verfahren hergestellten Medizinprodukten ab. Ein Medizinprodukt gilt als Sonderanfertigung, wenn es eigens für einen namentlich genannten Patienten geschaffen wird, spezifischen Auslegungsmerkmalen genügt und den angestrebten therapeutischen Nutzen entfaltet (MDR Artikel 2/3). Damit haben z. B. auch CAD-CAM gefertigte Produkte den Status einer Sonderanfertigung.

Sonderanfertigungen sind durch die MDR vom weltweiten System für die einheitliche Produktkennzeichnung für Medizinprodukte (Unique Device Identification-System, UDI) ausgenommen. Die Umsetzung der Anforderungen des MDR ist machbar. Wichtig für Sie als Zahnarzt ist es daher vor allem, welche neuen Anforderungen hinzukommen und welche Pflichten sich durch die MDR geändert haben.

Einen aktuellen Überblick über die rechtliche Grundlage sowie die Auswirkungen und Änderungen für die zahnärztlichen Betriebe mit angeschlossenem Praxislabor zeigen wir Ihnen im MBZ 4|2021 auf.

Weitere Informationen zur Umsetzung der Verordnung finden Sie im Zahnärztlichen Qualitätsmanagement: www.zqms.de

Sie finden hier außerdem ein Video-Tutorial der Landeszahnärztekammer Hessen: Medizinprodukte-Richtlinie (MDR) und zahnärztliche Praxis

Während der Covid-19-Pandemie ist eine besondere Gefährdungsbeurteilung in Ihrer Praxis notwendig.

HIER sowie im Downloadbereich des Zahnärztlichen Qualitätsmanagement-Systems ZQMS finden Sie hierzu ein Formular, das Sie individualisieren und Ihrem Qualitätsmanagement-System beifügen können.

Hygieneplan der Bundeszahnärztekammer (BZÄK)

Während der Patientenbehandlung in der Zahnarztpraxis können die Mitarbeiter mit biologischen Arbeitsstoffen in Kontakt kommen. Gemäß Biostoff-Verordnung handelt es sich in der Zahnarztpraxis als auch im zahntechnischen Labor um nicht gezielte Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen, die in der Regel der Schutzstufe 2 zuzuordnen sind, d. h. Arbeitsverfahren und technische Schutzmaßnahmen sind grundsätzlich so zu gestalten, dass biologische Arbeitsstoffe am Arbeitsplatz nach Möglichkeit gar nicht erst freigesetzt werden.

Dafür sind ein individuell gestalteter Hygieneplan und entsprechende Arbeitsanweisungen für die einzelnen Arbeitsbereiche und Tätigkeiten zu erstellen. Inhaltlich erfasst werden sollten Verhaltensregeln und Maßnahmen zur Reinigung, Desinfektion und Sterilisation, zur Ver- und Entsorgung, zum Tragen von Schutzausrüstung, sowie z.B. auch Anweisungen für Notfälle und für die arbeitsmedizinische Vorsorge.

Der Hygieneplan kann mit der nach § 12 der Biostoffverordnung und den von der Berufsgenossenschaft geforderten Betriebsanweisungen (TRBA 250/BGR 250, 2003) zusammengefasst werden.

Der von der BZÄK und DAHZ herausgegebene Musterhygieneplan kann hier heruntergeladen und direkt bearbeitet werden:
Musterhygieneplan im PDF-Format

Der Hygieneplan ist bei Bedarf zu aktualisieren und regelmäßig zu unterweisen und muss in der Praxis an geeigneter Stelle bzw. im PC hinterlegt werden.

Durch die eingestellten Formularfelder kann der vorgegebene Hygieneplan auch am PC an die Praxisgegebenheiten angepasst, abgespeichert und ausgedruckt werden. Bei Änderungen ist der Hygieneplan zu aktualisieren und eine regelmäßige Unterweisung durchzuführen.
 

Ausfüllmuster für den Hygieneplan

Bearbeitungsanleitung für den Hygieneplan

 

Hygieneleitfaden – Deutscher Arbeitskreis für Hygiene in der Zahnmedizin (DAHZ)

Der Hygieneleitfaden (15. Ausgabe 2022) gibt ausführliche Empfehlungen zur Durchführung von Hygienemaßnahmen.

Zusätzlich zu den bereits bestehenden Verpflichtungen in Bezug auf den Datenschutz legt die durch die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) erstellte IT-Sicherheitsrichtlinie konkrete Sicherheitsanforderungen fest, die von den Zahnarztpraxen verbindlich zu beachten sind. Ziel ist es, IT-Systeme und sensible Daten in den Praxen noch besser zu schützen.

Die neuen Regelungen sind ab dem 02.02.2021 in Kraft getreten, die Umsetzungstermine der verschiedenen Maßnahmen wurden gestaffelt, beginnend mit dem 01.04.2021.

Die gute Nachricht ist, dass die IT-Sicherheitsrichtline keine neuen Vorgaben „erfindet“, sondern bestehende konkretisiert und verbindlich festlegt. Die meisten Anforderungen werden in den Praxen bereits jetzt schon erfüllt.

Den aktuellen Leitfaden Datenschutz & IT-Sicherheit in der Zahnarztpraxis der KZBV und BZÄK, einen guten Überblick sowie hilfreiche FAQs bieten die folgenden Websites:
https://www.kzbv.de/datenschutz-und-it-sicherheit-in-der.91.de.html
https://www.kzbv.de/hintergrund-und-faq.1475.de.html
https://www.kbv.de/html/it-sicherheit.php

Kooperationsverträge der Zahnärztekammer Berlin sollen den Mitgliedern günstige Preise sichern. Die Auflistung von Kooperationspartnern (zu finden bei den entsprechenden thematischen Unterpunkten auf dieser Seite) stellt ausdrücklich keine Wertung oder ausschließliche Empfehlung dar. Bitte erfragen Sie auch bei anderen Marktteilnehmern etwaige Preise. Die Liste der Kooperationspartner ist nicht abschließend.

Prüfung medizinischer und elektrischer Arbeits- und Betriebsmittel in der Zahnarztpraxis


In einer Zahnarztpraxis sind täglich verschiedenste Geräte im Einsatz. Aus Sicherheitsgründen müssen sowohl die Medizingeräte als auch die Elektrogeräte in einer Praxis regelmäßig überprüft werden, da es ansonsten haftungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann. Grundlage für die Überprüfung der Geräte sind das Medizinproduktegesetz (MPG), die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV), die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung–Vorschrift 3 (DGUV-V3) und die Herstellerangaben des entsprechenden Gerätes ...

Hier können Sie den gesamten Artikel zum Service der Zahnärztekammer herunterladen: Prüfung medizinischer und elektrischer Arbeits- und Betriebsmittel in der Zahnarztpraxis


Für Rückfragen und die Terminierung einer Überprüfung Ihrer medizinischen und/oder elektrischen Arbeits- und Betriebsmittel, den sogenannten E-Check, wenden Sie sich bitte an:
Zahnärztekammer Berlin | Referat Praxisführung | Medizintechnik und Gerätesicherheit
Erik Kiel | Telefon (030) 34 808 162 | E-Mail


­Bitte beachten Sie:

Aufgrund der Pandemie, konnte in einigen Zahnarztpraxen die Prüffrist bzgl. der Medizin- und Elektrogeräte-Prüfung nicht eingehalten werden. Herr Kiel wird sich dahingehend mit jeder Praxis, welche bereits durch die Zahnärztekammer Berlin betreut wurde, in Verbindung setzen und einen neuen Termin vereinbaren.

Wir bitten Sie um Geduld und Verständnis!

Hier können Sie die ausführliche Fassung der Stellungnahme der Zahnärztekammer Berlin und deren kooperierender Betriebsärzte zum reformierten Mutterschutzgesetz durchlesen.

Hier finden Sie die gekürzte Fassung, die im MBZ 12|2019 erschienen ist.

Tipps, Checklisten und detaillierte Informationen finden Sie in der aktuellen Broschüre Nachhaltige Zahnmedizin der BZÄK.

Hier finden Sie relevante Tipps und Informationen, wie Sie in der Zahnarztpraxis Energie sparen können.

In Berlin haben die zuständigen Behörden, das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo), das Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit (LAGetSi) und die Gesundheitsämter der zwölf Bezirke die Rechtsaufsicht über die Zahnarztpraxen.

Besuch von den Aufsichtsbehörden führt oft zu Verunsicherung, weil das Praxisteam nicht genau weiß, was da auf Praxisinhaber und Mitarbeiterinnen zukommt. Doch was für ein Glück, wenn Sie gut vorbereitet sind. Eine umfangreiche Checkliste Praxisbegehung [Stand 5.2020] zeigt die unterschiedlichen Felder auf, die bei einer Praxisbegehung kontrolliert werden könnten.

Das MBZ 10/2017 befasst sich ausführlich mit dem Thema und gibt Ihnen Tipps, was Sie im Vorfeld beachten sollten.

Darüber hinaus berät Sie das Referat Praxisführung gern bei der Vorbereitung oder begleitet sie beim Begehungstermin.

Bei Fragen zu Bauvorhaben wenden Sie sich bitte per E-Mail an Sicherheitsingenieur und Zahnarzt Wolfgang Glatzer. Er steht Ihnen gerne beratend zur Seite.


HIER finden Sie einen Artikel [MBZ 9|2019] mit Informationen zur Bauberatung und Mediation von Wolfgang Glatzer.

 

Hier finden Sie außerdem die aktuelle Broschüre "Schritte in das zahnärztliche Berufsleben | Ein Ratgeber für junge Zahnärztinnen und Zahnärzte" [2021].
 

2022

2021

2020

2019

2018

2017

2016

Hier können Sie eine Liste mit Beispielen von akkreditierten Laboren zur Restproteinbestimmung [UPDATE 02.2022] herunterladen.
 

Hier finden Sie außerdem den folgenden MBZ-Artikel Nicht nur sauber, sondern rein - Aufbereitung von Übertragungsinstrumenten (MBZ 09/2018)

Jährlich muss ein Siegelnahtfestigkeitstest durchgeführt werden. Diese Prüfung ist in der Regel nicht in der Praxis möglich, da dazu ein Siegelnahtfestigkeitsprüfgerät benötigt wird.

Bei dieser Leistungsbeurteilung gemäß DIN EN 868-5:2019-03 müssen alle verwendeten Folien (je Größe 2 Folien) vor und nach der Sterilisation betrachtet werden und mit Hilfe des Messgeräts auseinandergezogen und dabei die Bruchkraft gemessen sowie grafisch aufgezeichnet.

Um Ihre Praxis bei dieser Pflichtübung möglichst unbürokratisch zu unterstützen, bietet Ihnen das Referat Praxisführung der Zahnärztekammer Berlin die jährliche Siegelnahtfestigkeitsprüfung direkt bei uns in der Kammer für eine Gebühr von 59,00 € bis max. 5 Foliengrößen, darüber zum Preis von 79,00 €.

Gerne senden wir Ihnen dann das Ergebnis an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse.

Siegelnahtfestigkeitsprüfung - Recall - Auftragsformular
Siegelnahtfestigkeitsprüfung Vorgehensweise

Mehr Informationen zur Siegelnahtfestigkeitsprüfung: Jährlicher Recall im Angebot.

Ab 4. Juli 2022 können Mitglieder der Zahnärztekammer Berlin auf der Website von Vattenfall Partnertarife abschließen. Ihren Einzelvertrag schließen Sie als Kammermitglied komplett über eine Online-Abschlusstrecke auf www.vattenfall.de  ab.

Den Link zu der Webseite mit der Abschlussstrecke finden Sie hier: www.vattenfall.de/gewerbe-partner-berlin

Der Zugang wird Ihnen, nach Prüfung Ihrer Mitgliedschaft bei der ZÄK Berlin, über einen Code ermöglicht. Bitte senden Sie hierzu eine E-Mail an das Referat Praxisführung an r.kuebler(at)zaek-berlin.de. Bei weiteren Fragen steht Ihnen Frau Kübler auch telefonisch unter (030) 34 808 119 zur Verfügung.

Resultierend aus den Vorgaben der Medizinprodukte- Betreiberverordnung (MPBetreibV) fordern Behördenvertreter immer konsequenter, dass in Zahnarztpraxen die Prozesse der Aufbereitung von Medizinprodukten validiert werden.

Darin heißt es unter § 8 Absatz 1 und 2 „die Aufbereitung von bestimmungsgemäß keimarm oder steril zur Anwendung kommenden Medizinprodukten ist unter Berücksichtigung der Angaben des Herstellers mit geeigneten validierten Verfahren so durchzuführen, dass der Erfolg dieser Verfahren nachvollziehbar gewährleistet ist und die Sicherheit und Gesundheit von Patienten, Anwendern oder Dritten nicht gefährdet wird. Dies gilt auch für Medizinprodukte, die vor der erstmaligen Anwendung desinfiziert oder sterilisiert werden. Eine ordnungsgemäße Aufbereitung nach Absatz 1 Satz 1 wird vermutet, wenn die gemeinsame Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention am Robert Koch-Institut und des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte zu den Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten beachtet wird.“

Der Aufbereitungsprozess von Medizinprodukten in den Zahnarztpraxen ist somit ein wesentlicher Bestandteil der Praxishygiene | Qualitätsmanagements und die Einhaltung der Hygienestandards von elementarer Bedeutung.

Wenn solche Prozesse nicht nur fachlich, sondern auch ergonomisch und ökonomisch optimiert werden können, spart dies Arbeitszeit und bringt Freiräume für andere, wichtige Aufgaben. Die Dichte der gesetzlichen Regelungen, Leitlinien und Normen ist jedoch sehr hoch, somit ist es für den Betreiber und seinem Praxisteam nicht immer leicht die entsprechenden Notwendigkeiten daraus abzuleiten.

Um Sie hierbei unterstützen, hat die Zahnärztekammer Berlin folgende Unternehmen geprüft und einen Kooperationsvertrag geschlossen:

Valitech GmbH & Co. KG
Leipziger Straße 71 | 14612 Falkensee
Tel. (03322) 273 43 0 | Fax: (033 22) 436 40 60
E-Mail

Medizin-Technik Stusche
Iserstraße 12 | 14513 Teltow
Tel. (033 28) 47 47 47 | Fax: (033 28) 47 57 67
E-Mail

Anton Gerl GmbH
Am Borsigturm 62 | 13507 Berlin
Tel. (030) 430 94 46 0 | Fax: (030) 430 94 46-25
E-Mail


Hier finden Sie einen MBZ-Artikel zum Thema: Validierung und Entsorgung - Vier neue Kooperationspartner (MBZ 11/2018)

Zahnärztliches Qualitätsmanagementsystem – kostenloser Service für Ihre Praxis


Mit dem ZQMS stellt die Zahnärztekammer Berlin allen Berliner Zahnarztpraxen online ein Qualitätsmanagementsystem zur Verfügung, das speziell für die Bedürfnisse der zahnärztlichen Praxis entwickelt wurde und bereits von zehn Kammern getragen wird. Das System zeichnet sich besonders durch seine selbsterklärende Struktur aus, die Ihnen neben der Delegierbarkeit vieler Module die Implementierung Ihres QM-Systems in Ihrer Praxis erleichtert. ZQMS erfüllt neben den gesetzlichen Anforderungen an ein zahnärztliches QM-System auch die nach DIN genormten Standards. Dies wurde vom TÜV-Rheinland bestätigt.

Mit dem ZQMS ECO können Sie als Praxisinhaber überprüfen, ob Ihre Zahnarztpraxis in wirtschaftlicher, rechtlicher und risikotechnischer Hinsicht optimal aufgestellt ist. Es ist eine Erweiterung des ZQMS, das Sie bei der Leitung Ihrer Zahnarztpraxis unterstützt. Das ZQMS ECO befasst sich mit Betriebswirtschaft, Recht in der Praxis sowie Risiko- und Vermögensmanagement. Auch zu diesen Themen ist es möglich, eine Ist-Analyse der eigenen Praxis durchzuführen und die umfangreich hinter legten Informationen für Ihre eigene erfolgreiche Praxisführung zu nutzen.

Kurz erklärt: YouTube-Video ZQMS - Zahnärztliches QM ohne Stress

Alle Informationen zur kostenlosen Registrierung können Sie dem ZQMS-Flyer entnehmen. Die Registrierung erfolgt unter www.zqms.de.

 

Bei Fragen zum ZQMS wenden Sie sich bitte an das Referat Praxisführung: Telefon (030) 34 808 163

Informationen zum Datenschutz im ZQMS der Zahnärztekammer Berlin finden Sie hier.

Mit dem Zahnärztlichen Qualitätsmanagementsystem (ZQMS) stellt die Zahnärztekammer Berlin allen Berliner Zahnarztpraxen ein Qualitätsmanagementsystem zur Verfügung, das alle verwaltungstechnischen Themen der zahnärztlichen Praxen berücksichtigt. Das kostenlose Online-Angebot ist sehr erfolgreich gestartet. Bereits nach einem Monat hatten sich mehr als 1.500 Berliner Zahnarztpraxen unter www.zqms.de

Um Ihnen die Handhabung mit dem ZQMS zu erleichtern, bieten wir Zahnärzten, leitenden Mitarbeitern und Qualitätsmanagement-Beauftragten jährlich kostenlose Schulungen an.

Nächste Termine:

Pro Schulung werden 4 Fortbildungspunkte vergeben.
Die Schulungen finden in kleinen Gruppen in der Zahnärztekammer Berlin, Stallstraße 1, 10585 Berlin im Seminarraum 1. Etage statt.
Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine persönliche Anmeldung per E-Mail unbedingt erforderlich: zqms(at)zaek-berlin.de.

Stallstraße 1, 10585 Berlin, Deutschland
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