Aufgaben | Soziales Engagement | Kooperationspartner

Organe der Kammer sind die Delegiertenversammlung und der Vorstand.

Die Delegiertenversammlung beschließt über rechtliche Vorschriften wie Satzungen und Ordnungen.

Der Vorstand nimmt die ständigen Aufgaben wahr und bereitet die Beschlüsse vor.

Geschäftsführung und Referate setzen diese Beschlüsse in die Praxis um und möchten mit ihren Angeboten den Kammermitgliedern ihren beruflichen Alltag erleichtern.

Die Zahnärztekammer Berlin ist die Berufsvertretung aller Berliner Zahnärztinnen und Zahnärzte. Sie hat den Status einer "Körperschaft des öffentlichen Rechts" (KdöR), das heißt, sie ist eine vom Gesetzgeber eingerichtete Institution, die staatliche Aufgaben in Selbstverwaltung übernimmt und dabei von einer staatlichen Aufsichtsbehörde (die für den Bereich Gesundheit zuständige Senatsverwaltung) kontrolliert wird. Der Staat übt die Rechtsaufsicht aus, nicht jedoch die Fachaufsicht.

Wesentliche Aufgaben der Zahnärztekammer Berlin sind:

  • Schaffung und Erhaltung einer einheitlichen Berufsauffassung.
  • Beratung und Unterstützung der Mitglieder in allen beruflichen Fragen
  • Förderung der beruflichen Fort- und Weiterbildung sowie Qualitätssicherungsmaßnahmen
  • Überwachung der Berufsordnung zur Gewährleistung des Ansehens des Berufsstandes
  • Regelung und Durchführung der Berufsgerichtsbarkeit
  • Vertretung der Interessen der Mitglieder gegenüber Behörden und der Öffentlichkeit
  • Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege
  • Schlichtung von Streitigkeiten zwischen Ärzten untereinander und mit Patienten
  • Zuständige Stelle für die Berufsausbildung des Fachpersonals der Kammerangehörigen
  • Qualitätssicherung Röntgen
  • Gutachterstelle für Gerichte und Behörden in allen Berufs- und Fachfragen
  • Benennung von Gutachtern und Sachverständigen
  • Berufsständisches Versorgungswerk

Geschäftszeiten

    Montag: 08.00 - 12.00 und 12.30 - 15.30 Uhr
    Dienstag: 08.00 - 12.00 und 12.30 - 15.30 Uhr
    Mittwoch: 08.00 - 12.00 und 12.30 - 16.00 Uhr
    Donnerstag: 08.00 - 12.00 und 12.30 - 15.30 Uhr
    Freitag: 08.00 - 13.00

 

Zahnärztekammer Berlin
Stallstraße 1
10585 Berlin-Charlottenburg
Telefon (030) 34 808 0
Telefax (030) 34 808 200

E-Mail an die Zahnärztekammer
E-Mail an die Redaktion der Website

Die aktuelle Gebührenordnung der Zahnärztekammer Berlin ist seit dem 22. Juli 2017 rechtskräftig.

Hier finden Sie die Gebührenordnung

Der Tag der Zahngesundheit, jährlich rund um den 25. September, möchte die Bevölkerung auf die Bedeutung der Mundgesundheit aufmerksam machen. Von einer reinen Fachveranstaltung entwickelte er sich zu einem vielfältigen Publikumstag.

In Berlin veranstalten wir gemeinsam mit der Charité Zahnklinik, der Landesarbeitsgemeinschaft Berlin zur Verhütung von Zahnerkrankungen e. V. und den Zahnärztlichen Diensten der Berliner Bezirksämter einen großen Erlebnistag mit einer Kinder-Universität und vielfältigen Aktionen auf dem Markplatz Mundgesundheit. Wir geben spielerisch und kindgerecht Empfehlungen zu einem mundgesunden Verhalten im Alltag. Berliner Kinder aus Kindertagesstätten und Grundschulen sind herzlich willkommen.

Kinderschutz

Kommt in Zahnarztpraxen der Verdacht auf, bei einem kleinen Patienten könnte das Kindeswohl gefährdet sein, herrscht oft Unsicherheit, wie man verfahren und an wen man sich wenden sollte. Spuren im Gesicht und im Mund können ein Warnsignal sein, dass Kinder Hilfe benötigen. Zahnärzte sind oft die ersten und einzigen, die ein Kind mit seinen Verletzungen sehen, weil sich die Eltern aus Angst vor Entdeckung nicht zum Kinderarzt trauen. Die Zahnärztekammer Berlin und die KZV Berlin haben in Kooperation
mit dem Berliner Notdienst Kinderschutz einen Flyer zum Kinderschutz herausgegeben. Wir geben Hinweise, wie Kindesvernachlässigung oder -misshandlung zu erkennen ist. Wir informieren, wie sich Zahnärztinnen und Zahnärzte in dieser Situation verhalten sollten und an welche Institution man sich wenden kann. So kann die Chance auf eine sinnvolle Intervention genutzt werden und ein fundierter Einsatz der Zahnärzte dazu beitragen, ein Kind vor weiterer echter Gefährdung zu schützen.

Sport und Zähne

Die vielfältigen Verbindungen zwischen Sport und Mundgesundheit erleben die Zahnärzte in den Praxen zumeist von der problematischen Seite: Zahnschäden durch Unfälle oder zahnschädliches Verhalten wie beispielsweise durch zuviel säurehaltige 'Sportlergetränke'.

Die Kooperation von Zahnärztekammer Berlin und Landessportbund Berlin will die Vorbeugung von Zahn- und Mundschäden verbessern und Sportvereine, Schulen, Trainer, Sportler, Eltern und Kinder dazu motivieren, ein "Mundgesundheitsbewusstsein" bei Sport und Spiel zu entwickeln. 

Gruppenprophylaxe

Kinder lernen am besten in der Gruppe. Und Karies ist im Wesentlichen eine verhaltensbedingte Erkrankung. Aus diesen beiden Erkenntnissen beauftragte der Gesetzgeber die Landesarbeitsgemeinschaften zur Förderung der Zahngesundheit (LAG) in den Bundesländern, Mundgesundheitsunterricht und Vorsorgeuntersuchungen in Kindertagesstätten und Grundschulen durchzuführen. Mitglieder der LAG Berlin sind die Landesverbände der Krankenkassen, die Zahnärztekammer Berlin und das Land Berlin. Die Zahnärztekammer Berlin – aus der die LAG organisatorisch hervorgegangen ist – bringt sich finanziell und vor allem mit ihrer Sachkompetenz ein. Bei der LAG selbst führen 75 fortgebildete Zahnmedizinische Fachangestellte zahnmedizinische Gruppenprophylaxe in Kindertagestätten und Schulen durch. Hier erfahren Kinder und Jugendliche alles, was sie zur Erhaltung ihrer Mundgesundheit wissen und können müssen. Mit einer Vielzahl von Unterrichtskonzepten wird den Kindern auf spielerische Art und Weise erklärt,
was Mundgesundheit bedeutet, welche aktive Rolle sie dabei spielen können und wie wichtig es ist, für die
eigenen Zähne zu sorgen.

Die Mundgesundheit hat sich im Laufe der letzten 25 Jahre sehr positiv entwickelt. Insgesamt ist die Anzahl der naturgesunden Gebisse erheblich angestiegen. Doch schon bei Kleinkindern besteht die Gefahr des Nuckelflaschenkaries. Die LAG Berlin unternimmt erhebliche Anstrengungen, um der Kariesentwicklung in dieser Altersgruppe vorzubeugen bzw. sie zu bekämpfen, unter anderem durch eine intensive Elternarbeit. Kindertagesstätten und Schulen in Berlin werden nach einem bedarfsorientierten Konzept versorgen. Wo Kinder mit viel Karies anzutreffen sind, werden auch mehr und intensivere Prophylaxe-Impulse durchgeführt. Auf diese Weise versucht die LAG, dem gesundheitspolitischen Ziel einer Versorgungs gerechtigkeit nahe zu kommen.

Gesunder Mund
Eine gute Zahn- und Mundgesundheit hat erheblichen Einfluss auf die allgemeine Gesundheit und ist Voraussetzung für eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Deshalb wurde im Jahr 2005 ein Gruppenprophylaxeprogramm zur Verbesserung der Zahn- und Mundgesundheit für erwachsene Bewohner Berliner Behinderteneinrichtungen etabliert.

Das Berliner Hilfswerk Zahnmedizin (BHZ) wurde gegründet, um die vielfältigen gemeinnützigen Aktivitäten der Berliner Zahnärztinnen und Zahnärzte zu bündeln. Es finanziert sich allein aus den Beiträgen und Spenden seiner Mitglieder und nimmt eine bedeutende gesellschaftspolitische Aufgabe bei der zahnmedizinischen Versorgung Hilfebedürftiger wahr.

Seniorenveranstaltungen

Für die nicht mehr als Zahnarzt tätigen Kammermitglieder und deren Partnerin oder Partner bietet die Zahnärztekammer zwei beliebte Veranstaltungen im Jahr, um den Kontakt zu alten Kollegen zu pflegen. Zu Jahresbeginn laden wir zu einem Neujahrstreffen, oft verbunden mit einer exklusiven Museumsführung. Im Sommer geht es auf einer Tagestour zu einer Sehenswürdigkeit in oder um Berlin.

Flüchtlingshilfe

Eine große Zahl Berliner Zahnärztinnen und Zahnärzte engagierte sich seit dem Sommer 2015 bis ins Frühjahr 2016 bei der zahnmedizinischen Erstversorgung von Flüchtlingen in den Berliner Unterkünften. Die Zahnärztekammer Berlin koordinierte die ehrenamtlichen Einsätze der Kolleginnen und Kollegen an einem „Runden Tisch Flüchtlingshilfe“. An sieben zahnärztlichen Ersthelferstandorten untersuchten und behandelten ca. 150 Zahnärztinnen und Zahnärzte ehrenamtlich Flüchtlinge. Darüber hinaus boten sich 40 Zahnarztpraxen zur ehrenamtlichen Weiterbehandlung der Migranten an.

In mehr als fünfzig Jahren seit ihrer Gründung haben viele Menschen die Arbeit der Zahnärztekammer Berlin mitgetragen. Besonders engagierte Persönlichkeiten werden mit der Ewald-Harndt-Medaille geehrt. Diese höchste Auszeichnung der Zahnärztekammer Berlin kommt prägenden Personen zu, die sich um den zahnärztlichen Berufsstand in ganz besonderem Maße verdient gemacht haben: Wissenschaftler, Wissenschaftsjournalisten, berufs- oder gesundheitspolitisch und sozial engagierte Kolleginnen und Kollegen.

Namensgeber der Medaille ist Professor Ewald Harndt, der für die Zahnmedizin in Berlin eine herausragende Bedeutung hat: Er war ein vorausdenkender Zahnarzt und – neben all seinen zahnärztlichen Leistungen, Publikationen und Forschungsprojekten – ein Mensch mit außerordentlich breit angelegten Interessen. Unter anderem war die (Sprach-)Geschichte seiner Heimatstadt Berlin eines seiner Steckenpferde. In den politisch bewegten Jahren 1967 bis 1969 war Professor Ewald Harndt Rektor und erster Präsident der Freien Universität Berlin. Die Ehrung mit der Ewald-Harndt-Medaille bringt die hohe Anerkennung und Verbundenheit der Ausgezeichneten mit der Zahnärztekammer Berlin zum Ausdruck.

Preisträger der Ewald-Harndt-Medaille

Im  Kammer A-Z  finden Sie den passenden Ansprechpartner für Ihr Anliegen.

Andernfalls können Sie gern die zuständige Mitarbeiterin oder den zuständigen Mitarbeiter in der Zentrale erfragen: Telefon (030) 34 808 0.

  • Gesellschafterin des Philipp-Pfaff-Instituts - Fortbildungseinrichtung der Zahnärztekammern Berlin und Brandenburg
  • Mitglied der LAG Berlin - Landesarbeitsgemeinschaft zur Verhütung von Zahnerkrankungen (Gruppenprophylaxe) e. V.

 

Wissenschaftliche Einrichtungen

 

Innung | Kammern

Stallstraße 1, 10585 Berlin, Deutschland
Tel: (030) 34 808 0 | Fax: (030) 34 808 200 | E-Mail: info@zaek-berlin.de