14.02.2020

KammerKultur

Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen mit Führung durch einen Zeitzeugen

+++ TERMIN AUSGEBUCHT +++

Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen befindet sich an einem Ort, der wie kaum ein anderer mit der 44-jährigen Geschichte politischer Verfolgung in der sowjetischen Besatzungszone und der DDR verknüpft ist. Hier wurde nach dem Zweiten Weltkrieg ein sowjetisches Speziallager eingerichtet, danach das zentrale sowjetische Untersuchungsgefängnis für Ostdeutschland. Anfang 1951 übernahm das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der DDR das Gefängnis und nutzte es bis Ende 1989 als zen trale Untersuchungshaftanstalt. 91.000 hauptamtliche und 189.000 inoffizielle Mitarbeiter des MfS sorgten für eine flächendeckende Überwachung der Bevölkerung. Wer Widerstand leistete oder zu flüchten versuchte, kam in eines der insgesamt 17 MfS-Untersuchungsgefängnisse. Gelenkt wurden sie von der Zentrale in Berlin-Hohenschönhausen.

Der riesige Gefängniskomplex war Teil eines weitläufigen, geheimen Sperrbezirks, den zu DDR-Zeiten kein normaler Bürger betreten durfte. Von der Außenwelt hermetisch abgeschnitten und von den Mitgefangenen meist streng isoliert, wurden die Inhaftierten oft monatelang verhört, um sie zu belastenden Aussagen zu bewegen. Erst die Friedliche Revolution, die im Herbst 1989 die SED-Diktatur stürzte, führte zur Auflösung des Staatssicherheitsdienstes und seiner Gefängnisse. Nach dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik wurde das Gefängnis in Berlin-Hohenschönhausen am 3. Oktober 1990 geschlossen. Ehemalige Häftlinge setzten sich dafür ein, an diesem Ort eine Gedenkstätte zu schaffen. Die weitläufige Haftanstalt wurde 1992 unter Denkmalschutz gestellt und zwei Jahre später zur Gedenkstätte erklärt.

 

Termin: 14.02.2020, 14:45 Uhr
Ort: Treffpunkt Genslerstraße 66, 13055 Berlin-Lichtenberg
Kostenbeitrag: 4,80 Euro pro Person
Anmeldung: nicht mehr möglich, da der Termin ausgebucht ist  
  Bitte haben Sie Verständnis, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
   

 

Anmeldung und Kostenbeteiligung Für die KammerKultur ist pro Teilnehmer eine Kostenbeteiligung von 4,80 Euro per Überweisung zu entrichten.

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Die nächste KammerKultur zum Vormerken:

Führung durch das Gebäude des Flughafens Tempelhof im Juni 2020

 

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