Coronavirus - aktuelle Informationen für Patienten | Stand: 07.05.2022*

Patientinnen und Patienten finden hier gesicherte Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2, zu der vom Virus verursachten Lungenerkrankung COVID-19, allgemeine Hygiene- und Infektionschutz-Tipps sowie wichtige Hinweise, was bei Verdacht auf eine Erkrankung für Sie zu tun ist.

Die Gefährdung durch COVID-19 für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt als sehr hoch ein. Ursächlich hierfür ist das Auftreten und die rasante Verbreitung der Omikronvariante. Die Infektionsgefährdung wird für die Gruppe der Ungeimpften als hoch, für die Gruppen der Genesen und Geimpften mit Grundimmunisierung (zweimalige Impfung) als hoch und für die Gruppe der Geimpften mit Auffrischimpfung (dreimalige Impfung) als moderat eingeschätzt.

Hier finden Sie den täglichen COVID-19-Lagebericht der Berliner Gesundheitsverwaltung.

Haben Sie Fragen, die Ihre Zahnbehandlung betreffen?
Besprechen Sie diese auf jeden Fall individuell mit Ihrem behandelnden Zahnarzt.


* Damit Sie stets die aktuellen Informationen im Blick haben, datieren wir die einzelnen Abschnitte, wenn wir dort Aktualisierungen vornehmen.

Hier finden Sie die wichtigen Informationen über den Coronavirus und COVID-19:

Bundesministerium für Gesundheit (BMG): Zusammen gegen Corona
BMG: Richtig Lüften [UPDATE 14.04.2022]
BMG und BZgA: Übersicht - Drei Wege, um eine Corona-Infektion zu erkennen
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): Übersicht - Empfehlungen für den Alltag in der Corona-Pandemie
Patientenservice 116117: Informationen zu SARS-CoV-2 und COVID-19
BaMF: Was Sie jetzt über CORONA wissen müssen

 

Hier finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten (FAQ) zusammengefasst:

Berliner Senat: Basisschutzmaßnahmen gegen das Coronavirus [UPDATE 03.05.2022]
Berliner Senat: Corona-Prävention [UPDATE 07.05.2022]
BZgA: COVID-19 / Coronavirus SARS-CoV-2
RKI: Coronavirus SARS-CoV-2 / Krankheit COVID-19

Senat beschließt Zweite Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2-Basisschutzmaßnahmenverordnung

Aus der Sitzung des Senats am 3. Mai 2022:

Der Senat von Berlin hat heute auf Vorlage von Gesundheitssenatorin Ulrike Gote die Zweite Verordnung zur Änderung der SARS-CoV-2-Basisschutzmaßnahmenverordnung beschlossen. Diese wird voraussichtlich am 6. Mai 2022 in Kraft treten.

Es sind folgende Änderungen hinsichtlich Isolation von mit Covid-19 infizierten Personen und Quarantäne von Kontaktpersonen vorgesehen:

• Die Isolation einer positiv getesteten Person endet frühestens fünf Tage nach dem Zeitpunkt der positiven Testung, sofern die Person zuvor 48 Stunden symptomfrei war und einen negativen Schnelltest einer zertifizierten Teststelle vorweist.
• Ist die Person nach fünf Tagen noch nicht 48 Stunden symptomfrei gewesen, so verlängert sich die Isolation, bis die Person 48 Stunden symptomfrei und negativ getestet ist, längstens jedoch bis zum zehnten Tag.
Spätestens nach zehn Tagen endet die Isolation unabhängig von bestehenden Symptomen, es bedarf dann auch keines negativen Testergebnisses.
• Für vom Gesundheitsamt eingestuften Kontaktpersonen entfallen die Quarantäneregelungen. Das zuständige Gesundheitsamt kann im Einzelfall jedoch eine Quarantäne anordnen.

Die Geltungsdauer der Basisschutzmaßnahmenverordnung wird bis zum 3. Juni 2022 verlängert.
 

Quelle: Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung vom 03.05.2022

 

Auf den folgenden Seiten finden Sie Antworten zum Thema COVID-19 und Impfen:
 

  Berliner Senat: Schutzimpfung gegen SARS-CoV-2: Voraussetzungen, Termine, Ablauf  | FAQs
  Bundesministerium für Gesundheit:            Corona-Schutzimpfung
  Patientenservice 116117: Corona-Impfung: Was Sie wissen sollten
  Paul-Ehrlich-Institut (PEI): zugelassene COVID-19-Impfstoffe [UPDATE 05.01.2022]
  Robert Koch-Institut (RKI): COVID-19 und Impfen [regelmäßige UPDATES]
  Robert Koch-Institut (RKI): Informationsmaterial COVID-19-Impfung (mRNA-Impftstoff) [UPDATE 22.03.2022]
  Robert Koch-Institut (RKI): Informationsmaterial COVID-19-Impfung (Vektor-Impftstoff) [UPDATE 15.02.2022]
  Robert Koch-Institut (RKI): Informationsmaterial COVID-19-Impfung (proteinbasierter Impftstoff) [NEU 15.02.2022]
  Robert Koch-Institut (RKI): Faktenblatt COVID-19-Impfung Kinder und Jugendliche [UPDATE 15.02.2022]
  Robert Koch-Institut (RKI): Faktenblatt COVID-19-Impfung [UPDATE 28.02.2022]

            

Impfangebote


Bei allen Impfangeboten werden Erst-, Zweit- oder auch eine Auffrischungsimpfung durchgeführt. In den Corona-Impfzentren und Impfstellen werden die Impfungen mit dem Impfstoff Spikevax von Moderna durchgeführt. Das gilt auch für bereits gebuchte Termine für eine Impfung mit Comirnaty von BioNTech/Pfizer. Alle Personen unter 30 Jahren und Schwangere können sich entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) mit Comirnaty von BioNTech/Pfizer impfen lassen. Ebenfalls mit Comirnaty werden bisher Zweitimpfungen durchgeführt, wenn die Erstimpfung mit Comirnaty erfolgt ist.

Arztpraxen und Betriebsärzt:innen


Impfwillige, die sich lieber bei Haus- oder Fachärzt:innen bzw. über ihre Betiebsärzt:innen impfen lassen möchten, sprechen diese direkt an. Gegebenenfalls informieren die Ärzt:innen ihre Patient:innen auch proaktiv.

Die Kassenärztliche Vereinigung Berlin hat eine Liste von Praxen veröffentlicht, die Impfungen an Nicht-Bestandspatient:innen anbieten.

Impfzentren und Impfstellen

Impfzentrum Tegel

  • Saatwinkler Damm, 13405 Berlin
  • Terminal C
  • täglich von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr (Vom 26. Mai bis 29. Mai 2022 geschlossen)
  • Impfungen sind spontan (Erst- und Zweitimpfung) und mit Termin möglich: online oder unter 030/9028-2200
  • Verfügbarer Impfstoff: Comirnaty von BioNTech/Pfizer, Nuvaxovid von Novavax

Impfzentrum ICC

  • Messedamm 11, 14055 Berlin
  • täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr (Vom 26. Mai bis 29. Mai 2022 geschlossen)
  • Impfungen sind spontan (Erst- und Zweitimpfung) und mit Termin möglich: online oder unter 030/9028-2200
  • Verfügbarer Impfstoff: Spikevax von Moderna, Comirnaty von BioNTech/Pfizer

Einkaufszentrum Alexa

  • Grunerstraße 20, 10179 Berlin
  • 1. Obergeschoss
  • Montag bis Freitag, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
  • Nur Spontanimpfungen möglich, per Wartenummernsystem werden lange Wartezeiten vermieden
  • Verfügbarer Impfstoff: Spikevax von Moderna, Comirnaty von BioNTech/Pfizer

Ringcenter I

  • Frankfurter Allee 111, 10247 Berlin
  • 3. Obergeschoss
  • Montag bis Samstag, 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr (am 26. Mai geschlossen)
  • Impfungen sind spontan und mit Termin möglich: online oder unter 030/9028-2200
  • Verfügbarer Impfstoff: Spikevax von Moderna, Comirnaty von BioNTech/Pfizer

Impf-Drive-In Lichtenberg

  • Landsberger Allee 300, 13055 Berlin
  • in Fahrtrichtung stadtauswärts, kurz vor Möbel Höffner
  • täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr (Vom 26. Mai bis 29. Mai 2022 geschlossen)
  • Impfungen sind spontan und mit Termin möglich: online oder unter 030/9028-2200
  • Verfügbarer Impfstoff: Comirnaty von BioNTech/Pfizer, Nuvaxovid von Novavax
  • Für Gesundheits-, und Pflegemitarbeitende sowie Personal der kritischen Infrastruktur (KRITIS) wird eine Schnellspur geben

 

*In den Corona-Impfzentren und Impfstellen werden die Impfungen mit dem Impfstoff Spikevax von Moderna durchgeführt. Das gilt auch für bereits gebuchte Termine für eine Impfung mit Comirnaty von BioNTech/Pfizer. Das Vakzin von BioNTech/Pfizer steht Personen unter 30 Jahren, Schwangeren und Personen, deren Erstimpfung mit Comirnaty erfolgt ist und deren Zweitimpfung noch aussteht, zur Verfügung.


Auffrischungsimpfungen

Grundsätzlich können alle Personen, deren Zweitimpfung mindestens sechs Monate her ist, eine kostenfreie Auffrischungsimpfung bei niedergelassenen Ärzt:innen und Betriebsärzt:innen erhalten. In den landeseigenen Impfzentren und Impfstellen ist diese mindestens fünf Monate nach der vollständigen Impfung möglich. Mobile Impfteams bieten darüber hinaus den vulnerablen Gruppen in vollstationären Pflegeeinrichtungen, Pflege-Wohngemeinschaften, Seniorenwohnanlagen und Tagespflegen Auffrischungsimpfungen an.

Quelle: https://www.berlin.de/corona/impfen/

Im Frühjahr findet das Leben wieder vermehrt draußen statt. Das macht es dem Virus schwerer, sich zu verbreiten. Um Ansteckungen in Innenräumen zu verhindern, empfiehlt das RKI die Hygienemaßnahmen (AHA+A+L) weiterhin einzuhalten. Das gilt auch für Geimpfte und Genesene.

Das RKI und die Projektgruppe Risikokommunikation haben Verhaltenstipps für das Frühjahr in einem Flyer zusammengefasst.

Senatsbeauftragte Teststellen schließen: PCR-Testungen weiterhin bei niedergelassenen Ärzt:innen und Apotheker:innen möglich

Die elf senatsbeauftragten Corona-Teststellen müssen zum 31. März 2022 schließen. Hintergrund ist die Ende März auslaufende aktuelle Testverordnung des Bundes, welche eine Kündigung der Verträge mit den durch den Senat beauftragten Teststellen aufgrund fehlender Rechtsgrundlage und haushalterischer Vorsicht notwendig gemacht hat. Der Anspruch auf kostenlose PCR-Testung für Personen, die ein positives Testergebnis durch einen Antigen-Schnelltest bzw. Selbsttest erhalten haben oder COVID-19-spezifische Symptome aufweisen, bleibt aber bestehen.

Berlin verfügt weiterhin über eine breit aufgestellte Testinfrastruktur: So können Personen mit positivem Schnelltestergebnis, die symptomfrei sind, sich in zahlreichen Apotheken in der Stadt PCR-nachtesten lassen. Dazu kommen mehr als 900 gewerbliche Corona-Teststationen, die kostenlose Bürger:innentests durchführen. Die Gesamtkapazität liegt hier bei rund 500.000 Tests pro Tag. Die gewerblichen Teststellen führen in der Regel keine PCR-Nachtestung durch. Einzige Ausnahme: Wenn in einer gewerblichen Teststelle eine Person positiv durch einen Schnelltest getestet wurde, kann sie direkt vor Ort einen kostenlosen PCR-Test bekommen.

Personen mit COVID-19 spezifischen Symptomen können wie bisher bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten einen kostenfreien PCR-Test bekommen, auch ohne Vorliegen eines positiven Antigen-Schnelltests.

Eine Pflicht zur PCR-Bestätigung eines positiven Antigen-Schnelltest-Ergebnisses besteht für die meisten Menschen nicht, verpflichtet dazu sind lediglich Personen, die in Krankenhäusern, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe tätig sind. Auch zum „Freitesten” zur Beendigung der Isolation reicht grundsätzlich ein negativer Antigen-Schnelltest, das gilt auch für Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe.

Quelle: Pressemitteilung der SenWGPG vom 30.03.2022

Seit dem 15. Dezember 2021 haben Erziehungsberechtigte von Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren die Möglichkeit, diese mit dem Vakzin von BioNTech/Pfizer gegen Covid-19 impfen zu lassen.

Dafür gibt es in Berlin verschiedene Möglichkeiten. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht.

Die Begleitung des Kindes durch eine erziehungsberechtigte Person sowie eine Terminbuchung vorab sind zwingend erforderlich.

Terminbuchung:
Online oder telefonisch unter (030) 9028-2200 möglich.

► Impfzentrum ICC Berlin
Messedamm 11, 14055 Berlin

Vom 26.05. bis 29.05. findet kein Impfbetrieb statt.

  • Montag bis Freitag von 13:30 Uhr bis 18:00 Uhr
  • Samstag und Sonntag,
    in der Ferienzeit und an Feiertagen
    von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr

► Kinderimpfstelle IKEA Lichtenberg
Landsberger Allee 364, 10365 Berlin

HINWEIS: Ab 07.05. (mittags) dauerhaft geschlossen.

NEU ab 09.05. im Ring-Center I
Frankfurter Allee 111, 10247 Berlin
Montag bis Samstag von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr


► Impfzentrum Tegel / Terminal C
Zufahrt zum Flughafen Tegel, 13627 Berlin

Vom 26.05. bis 29.05. findet kein Impfbetrieb statt.

  • Montag bis Freitag von 13:30 Uhr bis 18:00 Uhr
  • Samstag und Sonntag, in der Ferienzeit und Feiertagen von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Kinderimpfen in Arztpraxen

Kinder können auch und insbesondere bei ihren Kinder-, Jugend- und Hausärzt:innen geimpft werden.
Weitere Informationen unter www.kvberlin.de

►Die auszufüllenden und zu unterschreibenden Dokumente können vorab auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts heruntergeladen werden.

Quelle: https://www.berlin.de/sen/gpg/service/oft-gesucht/artikel.1157041.php

Zum persönlichen Schutz und zum Schutz des eigenen Umfeldes sind die Berlinerinnen und Berliner aufgefordert, sich einmal pro Woche mit einem Schnelltest testen zu lassen. Sie erhalten dafür eine Testbescheinigung. Die Tests sind kostenlos. Einen Überblick über die Teststellen (Öffnungszeiten: 9-17 Uhr) finden Sie hier:

  • Tempelhof-Schöneberg: Mariendorfer Damm 64, 12109 Berlin
  • Marzahn-Hellersdorf: Janusz-Korczak Str. 17, 12627 Berlin
  • Charlottenburg: Zillestraße 10, 10585 Berlin
  • Wilmersdorf: Kurt-Weiss-Sporthalle, Franzensbader Str. 16, 14193 Berlin
  • Treptow-Köpenick: Spreestraße 6, 12439 Berlin
  • Lichtenberg: Rummelsburger Str. 13, 10315 Berlin
  • Lichtenberg: Max Taut OSZ, Fischerstraße 36, 10317 Berlin
  • Friedrichshain-Kreuzberg: Prinzenstr. 23, 10969 Berlin
  • Friedrichshain-Kreuzberg: Carl-von-Ossietzky-Schule, Blücherstraße 46-47, 10961 Berlin
  • Pankow: Hauptstr. 29a, 13158 Berlin
  • Neukölln: Bat-Yam-Platz 1, 12353 Berlin
  • Reinickendorf: Antonienstr. 51, 13403 Berlin
  • Spandau: Schönwalder Allee 26, 13587 Berlin (Hintereingang Haus 2)
  • Steglitz-Zehlendorf: Kirchstr. 1-3, 14163 Berlin
  • Wedding: Müllerstraße 146, 13353 Berlin
  • Moabit: Poststadion Mitte, Lehrter Str. 59, 10557 Berlin

Weitere Corona-Teststellen in Berliner Außenbezirken | Öffnungszeiten von 8-18 Uhr:

  • Reinickendorf: Alt-Heiligensee 45/47, 13503 Berlin
  • Marzahn-Hellersdorf, Ortsteil Biesdorf: Frankenholzerweg 4, 12683 Berlin
  • Neukölln: Alte Dorfschule Rudow, Alt-Rudow 60, 12355 Berlin,
  • Pankow: Groscurthstr. 29-33, 13125 Berlin
  • Lichtenberg: Treskowallee 8, 10318 Berlin
  • Spandau: Zitadelle, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin

Gesundheits- und Pflegesenatorin Dilek Kalayci: “Ich freue mich, den Berlinerinnen und Berlinern ein Testangebot machen zu können. Wir erweitern damit unsere Teststrategie, in die wir bereits die Krankenhäuser, Pflegeinrichtungen und Bildungseinrichtungen einbezogen haben, um ein Testen für alle. Grundsätzlich gilt, wer einen positiven Schnelltest hat, muss sich sofort absondern und sich zwingend mit einem PCR-Test nachtesten lassen.”

Die Berliner Testzentren informieren darüber, wo die Nachtestung mit einem PCR-Test möglich ist. Die Nachtestungen sind ebenfalls kostenlos.

Ergänzend zu den Berliner Testzentren soll ein breites Netzwerk von “Test-To-Go-Stationen” eingerichtet werden. Dafür beauftragt die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dritte, dies können z. B. Apotheken sein.

Informationen zu den Corona-Testzentren finden Sie hier.

(Berliner Senatsverwaltung: Pressemeldung vom 07.03.2021 | Pressemeldung vom 22.04.2021)

KZBV und BZÄK zur weiteren Prozesskette zur Beschleunigung der Impfkampagne

Corona-Schutzimpfungen sollen demnächst auch von Zahnärztinnen und Zahnärzten ausgeführt werden dürfen. Noch ist es jedoch zu früh, um als Patient in den Praxen nachzufragen und entsprechende Termine zu vereinbaren, erklärten die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV). Denn technische und juristische Vorbereitungen und die Impfstofflogistik sind noch nicht final geklärt, werden aber derzeit von den zuständigen Stellen unter Hochdruck erarbeitet. So muss etwa der Gesetzgeber erst eine entsprechende Gesetzesänderung vornehmen. Auf diese vorgelagerte Prozesskette müssen Zahnärzteschaft und Patienten jetzt zunächst warten.

Zudem braucht es spezielles technisches Equipment, Software-Tools, damit zum Beispiel Beratungsunterlagen bereitgestellt werden können, QR-Codes für Impfzertifikate erstellt werden können oder die Meldung über eine Impfung an das Robert Koch-Institut (RKI) abgesetzt werden kann. Dann muss insbesondere Impfstoff in ausreichender Menge geliefert werden. Dies alles wird noch einige Zeit beanspruchen.

„Auch, wenn die Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Ländern am Donnerstagabend beschlossen hat, dass Zahnärzte nun potentiell Corona-Schutzimpfungen geben dürfen, heißt das noch nicht, dass es ab morgen schon losgeht. Impfungen beim Zahnarzt in der Praxis sind nicht ab sofort möglich. Wir bitten daher alle Patientinnen und Patienten, von Anrufen in der Zahnarztpraxis abzusehen. Die Information zum Start kommt rechtzeitig“, so Prof. Dr. Christoph Benz, Präsident der BZÄK.

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV: „Wir stehen gemeinsam mit unseren Teams Gewehr bei Fuß, um in externen mobilen Einheiten, Arztpraxen und Impfzentren unsere ärztlichen Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen und zu entlasten. Sobald entsprechende rechtliche und sonstige Rahmenbedingungen geklärt sind, können wir dann unsere Impfleistungen perspektivisch auch direkt in Zahnarztpraxen erbringen.“

Pressekontakt:

BZÄK: Jette Krämer-Götte, Tel.: 030 40005-150, E-Mail: presse(at)bzaek.de

KZBV: Kai Fortelka, Tel.: 030 280 179-27, E-Mail: presse(at)kzbv.de

 

Auf der Seite der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin finden Sie eine nach Bezirken geordnete Übersicht, welche Berliner Arztpraxen (Covid-19-Praxen) Corona-Tests vornehmen bei Patienten mit Corona-Symptomatik.

Hier finden Sie Berliner Arztpraxen, die Corona-Tests nach Ein- und Rückreise aus Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebieten vornehmen.

Hier finden Sie Corona-Testzentren sowie viele weitere Informationen rund um die Coronavirus-Testung.

Personen, die eine Impfung mit der Impfstoffdosis COVID-19 Vaccine Janssen von Johnson&Johnson erhalten haben, sollen entsprechend den aktuellen Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur Optimierung ihres Impfschutzes und zur Steigerung des Schutzes der Gesundheit unabhängig von ihrem Alter eine zusätzliche Impfstoffdosis mit einem mRNA-Impfstoff wie etwa Comirnaty von BioNTech/Pfizer oder Spikevax von Moderna nach mindestens vier Wochen (28 Tage) nach der ersten Janssen-Impfung erhalten.

Sollte nach der ersten Impfung zwischenzeitlich eine labordiagnostisch gesicherte COVID-19-Erkrankung aufgetreten sein, so wird derzeit keine weitere Impfung empfohlen.

Auffrischungsimpfungen können bei den Hausärzt:innen, den Betriebsärzt:innen, den mobilen Impfteams in den Stadtteilen sowie in den Corona-Impfzentren Messe und Tegel vorgenommen werden.

Quelle: Pressemitteilung vom 29.10.2021

Voraussichtlich an diesem Freitagmittag wird Berlin die erste Lieferung des Impfstoffs Nuvaxovid des Herstellers Novavax erhalten. Damit kann der Impfstoff ab Montag, 28. Februar 2022, in den Impfstellen des Landes Berlin in Tegel und im Drive-in Lichtenberg ausgegeben werden. Termine für Impfungen ab Montag, 14 Uhr, können ab Freitagnachmittag gebucht werden.

Gesundheitssenatorin Ulrike Gote: „Endlich kann Berlin mit den Impfungen von Novavax starten. Ich freue mich über jede einzelne Person, die sich dank dieses neuen Impfstoffs zu einer Impfung entschließt. Impfungen schützen gut vor schweren Krankheitsverläufen. Die Pandemie ist noch nicht vorbei, aber jede Impfung bringt uns dem Ende näher.“

Berlin erhält zunächst 63.000 Impfdosen von Novavax, von denen rund die Hälfte für die Impfstellen in Tegel und Lichtenberg eingeplant sind. Die andere Hälfte verteilt sich auf andere Stellen, wie die niedergelassenen Haus- und Facharztpraxen, die Apotheken und die Berliner Krankenhäuser.

Im Corona-Impfzentrum in Tegel und in der Corona-Impfstelle in Lichtenberg sind sogenannte Fast-Lanes für Personen vorgesehen, die der einrichtungsbezogenen Impfpflicht unterliegen. Diese werden dann priorisiert geimpft.

Terminbuchungen sind über das Online-Portal möglich.

Quelle: Pressemitteilung vom 25.02.2022

Berlin setzt neue Regeln zu Quarantäne und Isolation um
 

Die von der Ministerpräsident:innenkonferenz (MPK) am 7. Januar 2022 beschlossene Neuregelung zur Isolation von an Covid-19 Erkrankten und Quarantäne von Kontaktpersonen wurde durch Bundestag und Bundesrat bestätigt. Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hat sich mit den Gesundheitsämtern der Berliner Bezirke abgestimmt und darauf verständigt, dass der Beschluss der MPK zu Quarantäne und Isolation ab sofort berlinweit gilt.

Für die Quarantäne von Kontaktpersonen und die Isolation von an Covid-19 Erkrankten im Land Berlin gelten damit die folgenden grundsätzlichen Regeln:

  • Die Quarantäne entfällt für alle geboosterten Kontaktpersonen, also Personen mit einem vollständigen Impfschutz und Auffrischungsimpfung. Die Quarantäne entfällt auch für frisch Geimpfte und Genesene, wenn die Erkrankung oder die Impfung weniger als drei Monate zurückliegt.
  • Für alle anderen enden Quarantäne und Isolation nach zehn Tagen ohne Test. Wer die Quarantäne oder die Isolation früher beenden will, kann dies bereits nach sieben Tagen mit einem zertifizierten Antigen-Schnelltest oder PCR-Test tun.
  • Für Schülerinnen und Schüler sowie Kinder in den Angeboten der Kinderbetreuung kann die Quarantäne als Kontaktperson bereits nach fünf Tagen durch einen Antigenschnelltest oder PCR-Test beendet werden. Die Isolation nach einer Erkrankung kann nach sieben Tagen durch einen zertifizierten Antigen-Schnelltest oder PCR-Test beendet werden.
  • Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflege- und ähnlichen Einrichtungen können die Isolation nach sieben Tagen mit einem PCR-Test beenden, wenn sie zuvor mindestens 48 Stunden symptomfrei sind. Die Quarantäne können sie als Kontaktpersonen nach sieben Tagen mit einem zertifizierten Antigen-Schnelltest oder PCR-Test beenden.

Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung wird die Berliner Regelungen zur Quarantäne von Kontaktpersonen und Isolation von Erkrankten in der Vierten Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zum nächstmöglichen Zeitpunkt ergänzend anpassen.

Beschluss der MPK vom 7. Januar 2022 sowie die getroffenen Vereinbarungen zu den Corona-Regeln: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-diese-regeln-und-einschraenkung-gelten-1734724

Quelle: Pressemitteilung der Senatsverwaltung GPG vom 14.01.2022

 

Am Samstag, den 13. November 2021 tritt die Coronavirus-Testverordnung des Bundes vom 12. November 2021 in Kraft. Darin ist vorgesehen, dass generell asymptomatische Bürger*innen mindestens einmal pro Woche eine kostenlose Testung mittels PoC-Antigen-Test (sogenannte Schnelltests) in Anspruch nehmen können.

Bürger*innen können sich sowohl in den 12 senatseigenen Teststellen als auch in den gewerblichen Teststellen testen lassen. Anspruch auf eine kostenlose PCR-Nachtestung besteht grundsätzlich nur in den senatseigenen Testzentren. Die gewerblichen Teststellen führen in der Regel keine PCR-Nachtestung durch. Einzige Ausnahme: In einer gewerblichen Teststelle wurde eine Person positiv durch einen Schnelltest getestet und erhält nun direkt vor Ort den kostenlosen PCR-Test.

Ausschließlich über die senatseigenen Testzentren haben folgende Personengruppen weiterhin Anspruch auf einen kostenlosen PCR Test:

• Bedürftige, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und an einer 2G-Veranstaltung teilnehmen möchten,
• Personen, deren zuvor außerhalb einer Teststelle durchgeführte Schnelltest in Eigenanwendung positiv ist,
• Personen, deren Corona-Warn-App ein erhöhtes Risiko anzeigt,
• Personen, die vom Gesundheitsamt oder von den behandelnden Ärzt*innen offiziell als Kontaktpersonen festgestellt wurden.

Online können die Teststellen unter https://www.direkttesten.berlin/ bzw. https://www.berlin.de/corona/testzentren/ eingesehen werden.

Die Leistungserbringer rechnen die von ihnen erbrachten Leistungen und die Sachkosten jeweils mit der Kassenärztlichen Vereinigung ab.

Quelle: Pressemitteilung vom 13.11.2021

Corona-Impfung mit BioNTech für Personen unter 30 Jahren und Schwangere
 

In Berlin werden Personen unter 30 Jahren und Schwangere unabhängig vom Alter grundsätzlich und ab sofort mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty von BioNTech geimpft. Dies gilt auch, wenn vorhergehende Impfungen nicht mit BioNTech durchgeführt wurden.

Sollte jedoch der dringende Wunsch von Personen unter 30 Jahren oder Schwangeren bestehen, eine Impfung mit dem mRNA-Impfstoff Spikevax von Moderna zu erhalten, um etwa die begonnene Impfserie mit dem gleichen Impfstoff fortzuführen, ist dies nach entsprechender ärztlicher Aufklärung in den Corona-Impfzentren Messe und Tegel möglich.

Hintergrund der Entscheidung ist die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO), die heute zunächst per Mitteilung auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts (RKI) veröffentlicht worden war. Danach sollen Personen unter 30 Jahren ausschließlich mit dem Impfstoff Comirnaty von BioNTech geimpft werden. Die Empfehlung gilt für die Grundimmunisierung durch Erst- und Zweitimpfung sowie die Auffrischimpfung. Sie bezieht sich auf Sicherheitsdaten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), die zeigen, dass die in dieser Altersgruppe selten als Folge der Impfung auftretenden Herzmuskel- und/oder Herzbeutelentzündungen (Myokarditis und Perikarditis) häufiger nach einer Impfung mit dem Impfstoff Spikevax von Moderna vorkommen als nach einer Impfung mit Comirnaty von BionNTech.

Die Zulassungsbehörden für Impfstoffe, das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und die Europäische Arzneimittelagentur (EMA), prüfen die Daten kontinuierlich, halten aber bisher an der Zulassung des Moderna-Impfstoffs auch für die entsprechende Altersgruppe fest. Für die Impfung von Schwangeren liegen keine vergleichenden Sicherheitsdaten für Comirnaty (BioNTech) und Spikevax (Moderna) vor, trotzdem empfiehlt die STIKO, dass Schwangeren unabhängig vom Alter bei einer COVID-19-Impfung der BioNTech-Impfstoff angeboten werden soll.

Die Empfehlung der STIKO ist im Stellungnahmeverfahren und daher noch nicht endgültig.

In den Berliner Corona-Impfzentren Messe und Tegel werden weiterhin beide Impfstoffe angeboten.

Alle anderen vom Land Berlin betriebenen Impfstellen werden ab Freitag, 12. November 2021, aus Gründen der Praktikabilität nur noch den BioNTech-Impfstoff anbieten.

Quelle: Pressemitteilung vom 11/10/21

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat eine Entscheidungshilfe für Eltern und Sorgeberechtigte herausgebracht, die Sie hier downloaden können. [Stand: 08.2021]

Bitte beachten: Mit Wirkung vom 19.3.2022 sind die fachlichen Vorgaben für COVID-19-Genesenennachweise unmittelbar in § 22a Abs. 2 Infektionsschutzgesetz geregelt worden. Die fachlichen Vorgaben des RKI für COVID-19-Genesenennachweise nach der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung und der Coronavirus-Einreiseverordnung sind daher zum 19.3.2022 außer Kraft getreten.

Die zuletzt geltende Fassung mit Stand vom 3.2.2022 ist im Archiv abrufbar.

Quelle: Robert-Koch Institut

In der aktuell gültigen Fassung der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung des Berliner Senats ist vorgeschrieben:

§ 4 Medizinische Gesichtsmaske und Mund-Nasen-Bedeckung
(2) Eine FFP-2-Maske ist in geschlossenen Räumen zu tragen [...]
2. in Arztpraxen und Gesundheitseinrichtungen von Patientinnen und Patienten sowie ihren Begleitpersonen unter der Voraussetzung, dass die jeweilige medizinische Behandlung dem nicht entgegensteht [...].

In (4) sind die Ausnahmen geregelt, die von der Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske entbinden. Hierunter fallen Geimpfte NICHT.

Die Ausbreitung von SARS-CoV-2 kann mit Hilfe von Antigentests verlangsamt werden, wenn die Tests als ergänzende Maßnahme zur Pandemie-Eindämmung eingesetzt werden.

Hier finden Sie den RKI-Flyer: Antigentest - ergänzende Maßnahme zur Pandemie-Eindämmung

Die sehr ansteckende Delta-Virusvariante hat sich durchgesetzt und im Winter findet das Leben wieder vermehrt in Innenräumen statt. Es sind nicht genügend Personen geimpft, um viele schwere Erkrankungen und damit eine erhebliche Belastung des Gesundheitssystems in der vierten Welle zu verhindern. Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt daher die Aufrechterhaltung der Hygieneregeln und Maßnahmen (AHA+A+L) zunächst bis zum Frühjahr 2022, auch unter Geimpften und Genesenen, und auch unter 2G- oder 3G-Regelungen.

Unser Verhalten hat einen entscheidenden Einfluss auf die Zahl der Infektionen!

► Flyer: Sicher durch den Winter (PDF, 511 KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Auch in verschiedenen Sprachen:

Quelle: Robert Koch-Institut

Der Umgang mit Infektionen ist auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – jeder kann etwas tun, um die weitere Verbreitung von Infektionen zu begrenzen:

Hier können sich Patienten über die 10 wichtigsten Hygienetipps zum Vorbeugen vor Infektionen informieren. Das Bundesministerium für Gesundheit hat mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung den Flyer Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen? herausgegeben (hier auf Englisch).

Bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) finden Patienten Verhaltensregeln und -empfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus im Alltag und im Miteinander.

Außerdem können zielgruppengerecht für Erwachsene, (Grund-)Schüler und Kitakinder Printprodukte zum Thema Infektionsschutz kostenlos bestellen oder downloaden und selber ausdrucken.

Auf der Seite https://www.infektionsschutz.de/coronavirus.html gibt es vielfältige Informationen für Patienten zum Thema Infektionsschutz | Coronavirus.

  Die Begleitung des Kindes durch eine erziehungsberechtigte Person
  sowie eine Terminbuchung vorab sind zwingend erforderlich!


Kinderimpfen in Impfzentren

Ab Mittwoch, 15. Dezember 2021, haben Erziehungsberechtigte von Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren die Möglichkeit, diese mit dem Vakzin von BioNTech/Pfizer gegen Covid-19 impfen zu lassen. In den Corona-Impfzentren Messe Berlin und Tegel werden die Impfungen in gesonderten Kinderimpfkabinen durchgeführt. Im neuen Corona-Impfzentrum ICC, das am 15. Dezember 2021 eröffnen wird, wird diese Altersgruppe ebenfalls in gesonderten Impfkabinen geimpft. Die Impfungen werden ganztägig angeboten.

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci: „Angesichts der hohen Inzidenzen bei Kindern ist die Ausweitung des Impfangebotes auf die Altersgruppe der fünf- bis elf-Jährigen von großer Bedeutung. Bei individuellem Wunsch der Erziehungsberechtigten können nun Kinder mit Vorerkrankung ebenso wie Kinder ohne Vorerkrankung geimpft werden. Ich lade die Eltern und Erziehungsberechtigten ein, unser Angebot zum Kinderimpfen anzunehmen. Ich bitte ausdrücklich darum, auch Impfangebote der Kinderärzt:innen und Jugendärzt:innen sowie der Hausärzt:innen bzw. in den Impfzentren wahrzunehmen.”

Die Begleitung des Kindes durch eine erziehungsberechtigte Person sowie eine Terminbuchung vorab sind zwingend erforderlich. Termine können unter https://service.berlin.de/dienstleistung/330073 oder telefonisch unter 030 9028 – 2200 gebucht werden.
 

Kinderimpfen in Schulen

Das Angebot für Kinderimpfungen (5-11 Jahre) in den Schulen startet in den 12 Bezirken an jeweils einer ausgesuchten Schule. Impfungen werden dabei vom 15. Dezember 2021 bis 17. Dezember 2021 nachmittags und am 18. und 19. Dezember 2021 ganztägig möglich sein. Die genauen Zeiten werden bei der Buchung mitgeteilt. Die Zweitimpfungen werden drei Wochen später auch an den gleichen Standorten erfolgen.

Für Schulimpfungen sind zwingend Termine zu buchen! Für die Buchung ist die Impfhotline zu nutzen. Die Eltern und Erziehungsberechtigten werden hierzu in einem gesonderten Schreiben über die Schulen informiert. Die Impfhotline steht täglich von 07:00 bis 18:00 Uhr unter der Rufnummer: 030 9028 – 2200 bereit.
 

Kinderimpfen im Naturkundemuseum

Im Rahmen einer Kinderimpfaktion im Naturkundemuseum Berlin werden die Mobilen Impfteams außerdem vom 15. Dezember 2021 bis zum 17. Dezember 2021 nachmittags sowie am 18. Dezember 2021 und am 19. Dezember 2021 ganztägig fünf- bis elfjährige Berliner:innen gegen das Coronavirus impfen können. Die Zweitimpfung, die drei Wochen nach der Erstimpfung erfolgen kann, wird ebenfalls im Naturkundemuseum stattfinden. Auch diese Termine müssen unter https://service.berlin.de/dienstleistung/330073 oder telefonisch unter 030 9028 – 2200 gebucht werden. Die Buchungsmöglichkeiten werden im Verlauf des Montagvormittags, 13. Dezember 2021, freigeschaltet.

Die auszufüllenden und zu unterschreibenden Dokumente können vorab auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts heruntergeladen werden: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html
 

Kinderimpfen in Arztpraxen

Kinder können auch und insbesondere bei ihren Kinder-, Jugend- und Hausärzt:innen geimpft werden. Weitere Informationen unter www.kvberlin.de

Quelle: Pressemitteilung der Senatsverwaltung GPG vom 12.12.2021

 

Die Arztpraxen dürfen ab dem 17. Mai 2021 von der durch die Coronavirus-Impfverordnung des Bundes festgelegten Impfreihenfolge abweichen, wenn sie die ihnen zu Verfügung stehenden Impfdosen nicht durch priorisierte Personen verbrauchen können. Das gilt auch für Impfungen durch Betriebsärztinnen und -ärzte, die im Rahmen des Berliner Pilotprojekts bereits gestartet sind.

Damit ermöglicht das Land Berlin neben weiteren Bundesländern Arztpraxen und Betriebsärztinnen und -ärzten, die Impfungen flexibel und effizient zu gestalten, sodass jede zur Verfügung stehende Impfdosis verwendet werden kann.

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci: „Wir geben den Arztpraxen und Betriebsärztinnen und -ärzten mehr Flexibilität. Darüber hinaus motivieren wir die Bürgerinnen und Bürger Berlins, nach den Impfangeboten zu fragen und diese soweit möglich wahrzunehmen. Vom Bund ist nennenswert mehr Impfstoff für Juni angekündigt. Bis dahin wollen wir Spielräume nutzen.“

In den Corona-Impfzentren des Landes werden die Impfungen bis auf weiteres ausschließlich Personen der Prioritätsgruppen 1, 2 und 3 angeboten.

Quelle: Senatsverwaltung GPP, Pressemittteilung vom 14.05.2021

Mit der Aufhebung der Priorisierung bei den Corona-Schutzimpfungen durch den Bund zum 7. Juni wird auch in den Corona-Impfzentren des Landes Berlin die Impfung unabhängig von der Priorität für alle Impfwilligen möglich.

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci: „Im Vorgriff auf die noch nicht erfolgten Lieferzusagen des Bundes für Impfstoffe im Juli wird die Senatsverwaltung insgesamt 130.000 weitere Impftermine für Erstimpfungen bereitstellen. Diese können über das Online-Portal des Landes Berlin oder die Impfhotline gebucht werden. Ich muss die Berlinerinnen und Berliner dabei um Geduld bitten, denn derzeit ist die Nachfrage nach Impfterminen noch größer als die Verfügbarkeit des Impfstoffes.”

Mit der Aufhebung der Priorisierung können nun auch die 12 bis 15-Jährigen einen Impftermin in einem der Berliner Impfzentren buchen. Die schriftliche Einwilligung der Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters muss in jedem Falle vorliegen. Die Begleitung der 12 bis 15-Jährigen durch die Eltern bzw. den gesetzlichen Vertreter zum Impftermin ist erforderlich, während sie für 15 bis 17-Jährigen möglich ist.

Daneben besteht auch weiterhin die Möglichkeit bei den Haus- und Fachärztinnen und -ärzten einen Impftermin zu vereinbaren.

Quelle: Pressemitteilung vom 03.06.2021

Hier finden Patienten viele Informationen zum Coronavirus und zur Corona-Schutzimpfung in anderen Sprachen wie z. B. Englisch, Polnisch, Russisch, Türkisch und auf Ukrainisch.

Komplettes Medienpakt auf Ukrainisch

Mit "Seele und Zähne" steht Ihnen die bundesweit erste fachübergreifende Patientenberatungsstelle dieser Art zur Verfügung. Das kostenlose Angebot ist ein gemeinsames Projekt der Zahnärztekammer Berlin und der Psychotherapeutenkammer Berlin. Hier finden Patienten mehr Informationen zu "Seele und Zähne".

Hier finden Patienten Informationen zu "Psychische Gesundheit in der Corona-Zeit"

Hier finden Sie Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete (inkl. Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebiete) vom Robert Koch Institut (RKI).

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat auf seiner Website Informationen für Reisende (Urlaub im Ausland, Einreisen aus einem Risikogebiet) und eine Kurzübersicht Corona-Einreiseregeln (gültig ab 01.02.2021) zusammengestellt, was bei Wiedereintritt nach Deutschland beachtet werden muss:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende.html

Außerdem gibt es hier FAQs, die zu Einreisen aus Risiko-, Hochinzidenz und Virusvarianten-Gebieten sowie zu „Einreisequarantänepflicht“ und „Nachweispflicht“ alle Fragen umfänglich beantworten: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-tests-einreisende.html

Unsere Schwesternorganisation, die Kassenzahnärztliche Vereinigung Berlin (KZV Berlin), informiert Patienten:

Nachgewiesene Coronavirus-infizierte Patienten und behördlich unter Quarantäne gestellte Verdachtsfälle mit akut notwendigen und unaufschiebbaren Behandlungen werden in sog. Schwerpunktpraxen – nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung – behandelt.

  • Bitte kontaktieren Sie zunächst telefonisch Ihren Hauszahnarzt. Mit ihm klären Sie, ob es sich um eine notwendige und unaufschiebbare Behandlung handelt. Falls ja, rufen Sie die in Ihrer Nähe liegende Schwerpunktpraxis an.
  • Eine Behandlung ist grundsätzlich nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung mit der Schwerpunktpraxis möglich.
  • Die Schwerpunktpraxis informiert Sie im Rahmen der kurzfristigen Terminvergabe über die nächsten Schritte und über die Organisation Ihres Krankentransportes zum Termin in die Schwerpunktpraxis.

Auf der Website der KZV Berlin finden Patienten alle Informationen zu den Schwerpunktpraxen.

Bitte kontaktieren Sie zuvor jedoch immer erst telefonisch Ihre Hauszahnärztin oder Ihren Hauszahnarzt!

Auf dieser Patientenservice-Seite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) wird erläutert, wie Sie vorgehen sollten, wenn Sie befürchten, sich mit dem Virus angesteckt zu haben. Nutzen Sie auch den COVID-Guide.

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hat eine Hotline geschaltet, bei der Berlinerinnen und Berliner, die befürchten, sich mit dem Virus angesteckt zu haben, anrufen und sich beraten lassen können. Besetzt ist die Hotline mit Fachleuten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales, der bezirklichen Gesundheitsämter und der Charité unter Federführung der Senatsverwaltung für Gesundheit. Die Hotline ist täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr unter (030) 9028 2828 zu erreichen. Mehr Infos hier.

Zusätzlich zur oft überlasteten, zentralen Hotline gibt es die Hotlines der Bezirke. Zur besseren Erreichbarkeit haben alle Bezirke separate Telefonnummern und E-Mail-Adressen eingerichtet. Hier finden Sie die Bezirke-Hotlines (inkl. E-Mail-Adressen) und Handlungsempfehlungen bei Verdachtsfällen.

Liebe Patientinnen und Patienten,

für uns alle sind die Corona-Pandemie und der richtige Umgang mit ihr herausfordernd; viele sind verunsichert. Wir möchten Ihnen einige Informationen an die Hand geben, damit Sie die aktuelle Situation auch im Hinblick auf Ihre Zahnbehandlung besser einschätzen können:

  • Wir versichern Ihnen, die zahnärztliche Behandlung der Berlinerinnen und Berliner ist sichergestellt und weiterhin möglich:
  • Die Hygienemaßnahmen in unseren Praxen sind jederzeit so, dass Sie als Patientinnen und Patienten – ebenso wie unser zahnmedizinisches Fachpersonal und wir Zahnärztinnen und Zahnärzte selbst – gut vor jeglicher Art der Infektion geschützt sind.
  • Es gibt also keinen Grund, Angst vor einer Behandlung zu haben.
  • Wir Zahnärztinnen und Zahnärzte werden nur Behandlung durchführen, wenn unsere Schutzausrüstung ausreichend ist.
  • Gemeinsam mit Ihnen entscheiden wir, ob eine beabsichtigte Behandlung unter den gegebenen Umständen erforderlich ist oder verschoben werden kann.
  • Insbesondere wenn Sie Symptome wie Husten, Fieber, Atemnot oder Halsschmerzen haben sollten oder positiv auf das Coronavirus getestet wurden, ist eine persönliche telefonische Absprache mit Ihrer Zahnarztpraxis zwingend erforderlich. Unter diesen Voraussetzungen sollten Sie die Praxisräume auch bei einem akuten Notfall nicht betreten und das weitere Vorgehen mit Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt besprechen.

Als Medizinerinnen und Mediziner haben wir versprochen, dass die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Patientinnen und Patienten unser oberstes Anliegen ist. Das ist erst recht in Krisenzeiten so.

Wenden Sie sich mit Ihren Fragen an Ihre Zahnärztin bzw. Ihren Zahnarzt. Gemeinsam werden wir eine für alle gute Lösung finden.

Ihre Berliner Zahnärztinnen und Zahnärzte

In Berlin kann die Auffrischimpfung gegen das Coronavirus künftig bereits drei Monate nach der Grundimmunisierung erfolgen. Bislang beträgt der zeitliche Abstand mindestens fünf Monate.

Bei einer Grundimmunisierung mit dem Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson gilt weiterhin, dass mindestens 28 Tage zwischen Grundimmunisierung und Auffrischimpfung liegen sollen.

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci: „Es ergibt keinen Sinn, boosterwillige Menschen zurückzuschicken, obwohl früheres Boostern empfohlen ist. Wir befinden uns in sehr kritischen Phase vor einer Omikron-Welle, in der jede Boosterimpfung zählt.“

Die entsprechenden online-Impfterminbuchungen sind ab sofort möglich, sodass der reduzierte zeitliche Abstand zwischen Grundimmunisierung und Auffrischimpfung berücksichtigt wird. Über die Impfhotline, zu erreichen unter der 030 90282200, können ebenfalls Termine für Auffrischimpfungen entsprechend des verkürzten Abstandes ab sofort gebucht werden.

Sowohl in den Berliner Corona-Impfzentren Messe, Tegel und ICC als auch in den Impfstellen des Landes wird der zeitliche Mindestabstand zwischen Grundimmunisierung und Auffrischimpfung ab sofort umgesetzt. In den Corona-Impfzentren können Auffrischimpfungen dann ausschließlich nach vorheriger Terminbuchung stattfinden, das sogenannte Spontanimpfen ist nur noch für Erst- und Zweitimpfungen möglich.

Quelle: Pressemitteilung SenGPG vom 20.12.2021

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