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Zahnärztekammer Berlin
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Duale Berufsausbildung mit Partnerpraxis

Verbundberatung

Neues Beratungsangebot für Zahnarztpraxen - mit einem Verbundpartner Fachkräfte-Nachwuchs selber ausbilden

Wenn für eine Ausbildung in einer Zahnarztpraxis nicht alle Fachkenntnisse und fach- praktischen Fertigkeiten entsprechend der Ausbildungsordnung für den jeweiligen Beruf vermittelt werden können, hilft die sogenannte Verbundausbildung bei der Fachkräfte- sicherung. Mit einem geeigneten Partner an der Seite muss keine Praxis darauf verzich- ten, die eigenen Fachkräfte selbst auszubilden.

Seit Anfang 2014 unterstützt das „Verbundbüro Berlin“ kleine und mittelständische Unternehmen u. a. der freien Berufe, um die duale Berufsausbildung in Berlin weiter voran zu bringen. Voraussetzung ist, dass sie sich dafür entscheiden, ihren Fachkräfte- nachwuchs in Partnerschaft mit einem anderen Unternehmen auszubilden.

Konkret bedeutet dies beispielsweise für die Ausbildung zur ZFA in einer Praxis für Kieferorthopädie oder Mund-, Kiefer-
und Gesichtschirurgie, der Bundeswehr oder einer Privatpraxis, dass insgesamt 15 Wochen der dreijährigen Ausbildung
bei einem „Verbundpartner“ in einer Allgemeinzahnärztlichen Praxis ausgebildet werden müssen. Dazu vereinbart der Aus- bildungsbetrieb im Rahmen eines Kooperationsvertrags die Dauer, den Inhalt und die Kosten der Verbundausbildung. Der Partnerbetrieb kann eine Rechnung stellen, die wiederum durch Fördermittel der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration
und Frauen ganz oder teilweise abgedeckt werden kann.

Verbundausbildung kann aber auch als zusätzliches Marketinginstrument im Werben um geeignete Auszubildende eingesetzt werden. Praxen in Verbundpartnerschaften bieten interessierten Auszubildenden den Erwerb von zusätzlichen fachlichen Fertigkeiten und Kenntnissen an, die sie selbst nicht im Repertoire haben. Für so manchen Jugendlichen ist das ein zusätz- licher Anreiz bei der Entscheidung für eine duale betriebliche Ausbildung.

Eine enge Abstimmung mit dem ZFA-Referat der Kammer hinsichtlich der beruflichen Inhalte ist bei der Verbundausbildung unabdingbar; auch um den Anforderungen für die finanzielle Förderung der Verbünde, die der Senat bereits seit Jahren zur Verfügung stellt, gerecht zu werden.

 

Das Verbundbüros unterstützt die Berliner Zahnarztpraxen bei

  • der Suche nach geeigneten Verbundpartnern auf der Grundlage der inhaltlichen Vorgaben gemäß der jeweiligen Ausbildungsordnung,
  • der Beantragung von Fördermitteln der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen,
  • der Vertragsgestaltung zwischen den Verbundpartnern,
  • bei der Klärung von Fragen während des Ausbildungsverlaufes.

 
Das Verbundbüro vermittelt Ansprechpartner für

  • das Finden geeigneter Auszubildender,
  • die Gewährung ausbildungsbegleitender Hilfen,
  • die Lösung von kritischen Situationen innerhalb der Ausbildung.

Hier finden Sie einen Flyer mit allen Informationen zur Verbundberatung für die duale Berufsausbildung.

 

Das Projekt wird im Rahmen des Programms BerlinArbeit der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen durch- geführt und aus Mitteln des Landes Berlin gefördert. Träger des Projektes ist der Verein zur Förderung der beruflichen Bildung Berlin e.V. (vfbb), dessen Mitglieder die Industrie- und Handelskammer zu Berlin (IHK Berlin), die Handwerkskammer Berlin, der Verband der Freien Berufe in Berlin e.V. (VFB) sowie die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Branden- burg e.V. (UVB) sind.


Ansprechpartnerin zu allen Fragen der Verbundausbildung in den Ausbildungsberufen der Freien Berufe:

Frau Gaby Brandstetter
Telefon 030 - 69 58 05 90
mobil: 0 15 73 - 637 48 99
E-Mail senden
www.verbundberatung-berlin.de