Aufstiegsfortbildungen
Zahnmedizinische/r Verwaltungsassistent/in (ZMV)
Das Philipp-Pfaff-Institut Berlin bietet seit 1994 für Zahnarzthelferinnen und Zahnmedizinische Fachangestellte die Möglichkeit einer 400 Unterrichtsstunden umfassenden nebenberuflichen Aufstiegsfortbildung zum/r „Zahnmedizinischen Verwaltungsassistenten/in“ auf der Grundlage des §46 Berufsbildungsgesetz an.
Diese Aufstiegsfortbildung soll Interessierten eine Spezialisierung auf den Gebieten Praxisorganisation, Praxisverwaltung und Kommunikation ermöglichen und damit dem gestiegenen administrativen und dienstleistungsorientierten Anforderungen an eine moderne und patientenorientierte Zahnarztpraxis gerecht werden.
Der Bereich der Be- und Abrechnung nach GOZ und BEMA wird problemorientiert aufgearbeitet und um in jüngerer Zeit hinzugekommene Spezialgebiete der Zahnmedizin erweitert. So soll das schon vorhandene Wissen vertieft und verfeinert werden. Die selbstständige Textgestaltung mit modernen Kommunikations- und Informationsmitteln ist für die professionelle Arbeit in der Praxis unbedingt erforderlich und wird im Kurs trainiert.
Weiterhin gehören Kompetenz in wichtigen Rechtsfragen, betriebswirtschaftliche Kenntnisse, souveräner Umgang mit personellen Fragestellungen und eine professionelle und zugleich ansprechende Pflege der Patienten- und Außenkontakte der Praxis zum Berufsbild einer Verwaltungsassistentin.
Ziel dieser Fortbildung ist es, die Teilnehmer/innen in die Lage zu versetzen, in allen genannten Schwerpunktbereichen selbstständig zu handeln, problemorientiert zu arbeiten und zu koordinieren.
HINWEIS: Diese Fortbildung ist über das Meister-BAföG förderungsfähig. Weitere Informationen auf www.meister-bafoeg.info
Nähere Informationen zu den Inhalten der Aufstiegsfortbildung finden Sie unter www.pfaff-berlin.de. Frau ZÄ Ilona Kronfeld – Seminarleiterin – erreichen Sie telefonisch unter 030/414725-18.
Zahnmedizinische/r Prophylaxeassistent/in (ZMP)
Die nebenberufliche Aufstiegsfortbildung zur/zum Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin/en (ZMP) erstreckt sich über einen Zeitraum von ca. fünf Monaten, in denen über 450 Fortbildungsstunden absolviert werden. Der theoretische Unterricht findet mittwochs oder freitags und samstags statt. Darüber hinaus durchläuft jede/r Teilnehmer/in drei voneinander getrennte Wochenblöcke für die praktischen Patientenbehandlungen.
Der Kurs gliedert sich in die Vermittlung theoretischer Inhalte und die Durchführung praktischer Übungen. In der ersten praktischen Kursphase erfolgt die Unterweisung am Phantom und im Rahmen der Untereinanderbehandlungen. Erst im Anschluss daran beginnen die Patientenbehandlungen, für die den Teilnehmerinnen mind. 30 Behandlungstermine zur Verfügung stehen.
Neben den praktischen Übungen wird ein fundiertes Hintergrundwissen aufgebaut, aus dem die Teilnehmer/innen später bei ihrer täglichen Arbeit Sicherheit und Kompetenz beziehen können. Das Kernziel der Fortbildung ist die Fähigkeit zur Organisation und die Ausübung einer umfassenden Individualprophylaxe in allen Altersstufen und umfasst die professionelle Zahnreinigung im sichtbaren Bereich, die Fissurenversiegelung und die Füllungspolitur. Integrierte Seminare zur Psychologie und Kommunikation vermitteln Kenntnisse über Gesprächsführung, Rhetorik, Motivierungstechnik und Angstmanagement.
Der erfolgreiche Abschluss des Seminars (praktische und theoretische Prüfung) qualifiziert zum/r Zahnmedizinischen Prophylaxe-Assistenten/in (ZMP).
HINWEIS: Diese Fortbildung ist über das Meister-BAföG förderungsfähig. Weitere Informationen auf www.meister-bafoeg.info
Nähere Informationen zu den Inhalten der Aufstiegsfortbildung finden Sie unter www.pfaff-berlin.de. Frau ZÄ Ilona Kronfeld – Seminarleiterin – erreichen Sie telefonisch unter 030/414725-18.
Dentalhygieniker/in (DH)
Das Philipp-Pfaff-Institut bietet für Zahnmedizinische Fachassistentinnen und Zahnmedizinische Prophylaxeassistentinnen die Möglichkeit einer 950 Unterrichtsstunden umfassenden nebenberuflichen Aufstiegsfortbildung zur/m Dentalhygienikerin/er an.
Die fortgebildete Zahnarzthelferin/Zahnmedizinische Fachangestellte erhält somit die Möglichkeit, nach erfolgter Aufstiegsfortbildung zur ZMP (Zahnmedizinische Prophylaxeassistent/in) oder ZMF (Zahnmedizinische Fachassistent/in) und mind. 1-jähriger Berufserfahrung nach erfolgreichem Abschluss eine weitere höhere berufliche Qualifikation zu erreichen.
Den Zahnarztpraxen - insbesondere den präventionsorientierten Zahnarztpraxen und für die Zahnarztpraxen mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Parodontologie - wird somit in Zukunft eine hoch qualifizierte Fachkraft zur Unterstützung der Patientenbetreuung und der Patientenbehandlung zur Verfügung stehen.
Diese nebenberuflich strukturierte Aufstiegsfortbildung zum/zur Dentalhygieniker/in bietet den Interessenten die Möglichkeit, eine höhere fachliche Qualifikation zu erreichen und trotzdem in ihrem beruflichen Alltag eingebunden zu bleiben.
Das Aufgabengebiet der/des Dentalhygienikerin/s umfasst im Rahmen der nichtchirurgischen Parodontaltherapie die Aufklärung, Diagnose, Therapie und Nachsorge im rechtlich zulässigen Rahmen nach Delegation, sowie unter Aufsicht und Verantwortung der/des Zahnärztin/Zahnarztes.
Die Anforderungen an die Kursteilnehmerinnen sind vielfältig. Es beginnt mit der Freude an der Zusammenarbeit mit Menschen, starkem Verantwortungsbewusstsein und erheblichem Einfühlungsvermögen. Es werden manuelle Fähigkeiten und die Bereitschaft Neues zu erlernen vorausgesetzt. Eigeninitiative ist für den erfolgreichen Abschluss dieser Aufstiegsfortbildung zum/zur Dentalhygieniker / in zwingend notwendig.
Die 950 Stunden umfassende Aufstiegsfortbildung wird in einen vorklinischen und in einen klinischen Teil unterteilt. Der vorklinische Bereich beinhaltet die Vermittlung der theoretischen Kenntnisse in Form von Vorlesungen und Workshops. Außerdem die Vertiefung der praktischen Fähigkeiten im Rahmen eines Phantomkurses.
In enger Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum der Charité wird den Kursteilnehmer/innen eine umfassende klinische Fortbildung geboten. Diese beinhaltet Patientenbetreuung und -behandlung, kursbegleitende Übungen in den Bereichen Kinderzahnheilkunde und Gruppenprophylaxe sowie Vorlesungen und Workshops.
Die Eignungsprüfung umfasst einen theoretischen und praktischen Teil, wobei die Theorie in einen mündlichen und in einen schriftlichen Bereich unterteilt wird.
Die Kursdauer beträgt ca. 13 Monate und wird mit einer praktischen, schriftlichen und mündlichen Prüfung beendet.
HINWEIS: Diese Fortbildung ist über das Meister-BAföF förderungsfähig. Weitere Informationen auf www.meister-bafoeg.info
Nähere Informationen zu den Inhalten der Aufstiegsfortbildung finden Sie unter www.pfaff-berlin.de. Frau ZÄ Ilona Kronfeld – organisatorische Leiterin – erreichen Sie telefonisch unter 030/414725-18.
Fortgebildete Zahnarzthelfer/in / Zahnmedizinische Fachangestellte und allgemeine Fortbildungsinformationen
Die Fortbildungsreihe „Fortgebildete Zahnarzthelferin/Zahnmedizinische Fachangestellte“ bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihr Basiswissen zu vertiefen und Neues kennenzulernen.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Philipp-Pfaff-Institut.
Aufstiegsfortbildungen anderer Anbieter
Neben den Aufstiegsfortbildungsangeboten unseres Pfaff-Institutes, die jeweils mit einer bundesweit anerkannten „Kammerprüfung“ vor der Zahnärztekammer Berlin ihren Abschluss finden, bieten zahlreiche andere Fortbildungsveranstalter eigene Fortbildungen an.
Falls Sie eine Fortbildungsprüfung vor der Zahnärztekammer Berlin (ZÄK Berlin) ablegen wollen, erkundigen Sie sich bei dem Anbieter bitte rechtzeitig vor Beginn Ihrer Aufstiegsfortbildung, ob es sich bei seinem Angebot um eine den Fortbildungsvorschriften der ZÄK Berlin entsprechende Fortbildung handelt.
Soweit Sie Kontaktdaten von alternativen Fortbildungsanbietern benötigen, wenden Sie sich bitte an unser ZFA-Referat. Sofern uns alternative Anbieter über ihr Angebot informiert haben, werden wir Ihnen diese Informationen auf entsprechende Anfrage gerne übermitteln.
Begabtenförderung
Verwaltung von Zuschüssen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für Absolventinnen einer dualen Berufsausbildung (Zahnarzthelfer/innen bzw. Zahnmedizinische Fachangestellte) bei überdurchschnittlichen Leistungen.
Finanzierung
Die Mittel für das Förderprogramm stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bereit.
Richtlinien zur Förderung
Die Förderung von qualifizierten Absolventinnen/Absolventen einer dualen Berufsausbildung kann nur erfolgen, wenn diese jünger als 25 Jahre alt sind und zusätzlich über eine zweijährige Berufserfahrung verfügt.
Und
Das Ergebnis der Berufsabschlussprüfung muss besser als „gut“, d. h. Notendurchschnitt 1,9 oder besser sein.
Oder
Durch besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb.
Oder
Durch einen begründeten Vorschlag eines Betriebes (in diesem Fall die Zahnarztpraxis).
Förderzeitraum
Über drei Jahre lang können Zuschüsse von jährlich bis zu € 2.000,-- für die Finanzierung berufsbegleitender Weiterbildung gezahlt werden, in drei Jahren insgesamt bis zu € 6.000,--.
Von den Stipendiatinnen oder Stipendiaten ist ein Eigenanteil in Höhe von
10 % der förderfähigen Kosten pro Maßnahme zu entrichten.
Durch diese Zuschüsse werden anspruchsvolle fachbezogene berufliche oder berufsübergreifende Weiterbildungsmaßnahmen gefördert. Förderschwerpunkte sind z. B. Intensivsprachkurse im muttersprachlichen Land und Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung.
Im Kammerbereich Berlin wird der/die Zahnmedizinische Verwaltungsassistent/in (ZMV) oder der/die Zahnmedizinische Prophylaxeassistent/in (ZMP) gefördert. Über die Förderfähigkeit entscheidet die zuständige Kammer/zuständige Stelle. Ein Rechtsanspruch auf Aufnahme in die Begabtenförderung besteht nicht.
Auskunft zur Begabtenförderung:
Zum Download hält das Bundesministerum für Bildung und Forschung die Broschüre "Richtlinie Begabtenförderung Berufliche Bildung" bereit:
www.bmbf.de/pub/begabtenfoerderung_berufliche_bildung.pdf
Statistik
• Die Zahnärztekammer Berlin nimmt pro Jahr ca. 3-4 Stipendiatinnen/Stipendiaten zur Förderung auf.


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