Zahnärztliche Stelle Röntgen

Leitung:
Dr. Veronika Hannak

 

Zahnärztliche Mitarbeiter:
Dr. H. Potente, Dr. P. Schönherr, Dr. F. P. Strietzel

 

Verwaltung:
Ulrike Stork-Gissel,
Peggy Stewart
Mo. - Fr. 8.00 bis 13.00 Uhr Mo. - Do. 8.00 bis 13.00 Uhr
Fr. 8.00 - 12.00 Uhr
Tel.: (030) 34 808 125 Tel.: (030) 34 808 139
Fax: (030) 34 808 225 Fax: (030) 34 808 239
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Zahnärztliche Stelle Berlin bei der Zahnärztekammer Berlin

Der § 17a der Röntgenverordnung vom 30.06.2002 fordert eine Qualitätssicherung im Röntgen durch Zahnärztliche Stellen. Die zuständige Behörde, das Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit, bestimmt die Zahnärztliche Stelle in Berlin.

Die Aufgabe der Zahnärztlichen Stelle ist, alle in der Zahnärztlichen Praxis benutzten Röntgengeräte (Tubus-, Panorama-, Fernröntgenseitengeräte sowie dentale digitale Volumentomographiegeräte) im Kammerbereich Berlin in turnusmäßigen Abständen zu prüfen. Über die Praxen hinaus werden die dentalen Röntgengeräte der Uni-Kliniken, der Justizvollzugsanstalten und der Gesundheitsämter geprüft.

Die Zahnärztliche Stelle ist der zuständigen Behörde (LAGetSi) unterstellt. Diese Behörde legt fest, in welcher Weise die Zahnärztliche Stelle die Prüfungen durchführt, mit denen sichergestellt wird, dass bei der Anwendung von Röntgenstrahlen am Menschen die Erfordernisse der medizinischen Wissenschaft beachtet werden und die angewendeten Verfahren und eingesetzten Röntgeneinrichtungen den nach dem Stand der Technik jeweils notwendigen Qualitätsstandards entsprechen um die Strahlenexposition des Patienten so gering wie möglich zu halten.

Die Zahnärztliche Stelle hat der zuständigen Behörde die Ergebnisse der Prüfungen und die evtl. nicht beachteten Optimierungsvorschläge mitzuteilen. Wesentlich ist, dass die Zahnärztliche Stelle in Berlin eine Mittlerfunktion zwischen den Zahnarztpraxen und der Aufsichtsbehörde übernimmt. Schwerpunkt ist neben der Qualitätssicherung (RöV § 16) die Beratung und Hilfestellung für die Kollegen im Hinblick auf Fragen/Probleme beim Röntgen.

 

Die Trägerorganisationen der Zahnärztlichen Stelle

Die Senatsverwaltung und das LaGetSi haben im Januar 1988 die Zahnärztekammer und die Kassenzahnärztliche Vereinigung als Trägerorganisation für die Zahnärztliche Stelle in Berlin benannt.

Die Zahnärztekammer stellt die Sachbearbeiterinnen, den IT-Techniker, die erforderlichen Räume, die technische Ausrüstung und die Anbindung an das bestehende Mitgliederverzeichnis zur Verfügung.

Die Zahnärztliche Stelle arbeitet weisungsfrei innerhalb der Trägerorganisation. Die für die Tätigkeit der Zahnärztlichen Stelle entstehenden Kosten werden von der Zahnärztekammer gegenüber dem Röntgengerätebetreiber laut Gebührenordnung geltend gemacht.

 

Leitung der Zahnärztlichen Stelle und personelle Anforderungen

Für die fachliche und organisatorische Leitung der Zahnärztlichen Stelle wird von der Zahnärztekammer und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung ein(e) Leiter(in) benannt. Diese/r sollte über eine entsprechende Qualifikation im Röntgen z. B. Klinikerfahrung, Referentenerfahrung verfügen und die Fachkunde im Strahlenschutz besitzen.

Darüber hinaus sind drei weitere radiologisch tätige Zahnärzte/Zahnärztinnen bei der Beurteilung der Röntgenunterlagen in der Zahnärztlichen Stelle tätig, auch besitzen sie die fachlichen Qualifikationen im Strahlenschutz.

Die Mitglieder der Zahnärztlichen Stelle sowie die/der Vorsitzende und stellvertretene/r Vorsitzende werden durch die zuständige Behörde für einen Zeitraum von vier Jahren berufen.

Mindestens ein Mitglied der Zahnärztlichen Stelle soll als Vertreter der Kassenzahnärztlichen Vereinigung im Team sein. Dieses Mitglied ist stellvertretende/r Vorsitzende/r der Zahnärztlichen Stelle.

Die Leitung und die Mitglieder sind freiberuflich in der Zahnärztlichen Stelle tätig.

 

Prüfung der Röntgenaufnahmen

Die fachliche Begutachtung und Bewertung der Qualität der Patientenaufnahmen erfolgt in den Räumen der Zahnärztlichen Stelle in der Zahnärztekammer Berlin.

Die Mitglieder der Zahnärztlichen Stelle besitzen die erforderliche, regelmäßig aktualisierte Fachkunde im Strahlenschutz, sowie ausreichende klinische und praktische Erfahrung auf dem Fachgebiet der zahnärztlichen Radiologie. Des Weiteren sind sie verpflichtet Fortbildungsmaßnahmen und Tagungen auf dem Gebiet  der zahnärztlichen Radiologie zu besuchen.

Die/der Vorsitzende und die/der stellvertretende Vorsitzende nehmen alljährlich am zentralen Erfahrungsaustausch und der Koordinierungskonferenz der Bundeszahnärztekammer teil. Das Ziel dieser Treffen ist eine bundeseinheitliche Bewertungstätigkeit und Beratungstätigkeit der QS-Unterlagen anhand von bundeseinheitlichen Bewertungskriterien auszuarbeiten und umzusetzen.

In regelmäßigen Abständen gibt es Treffen mit Sachverständigenprüfern (technische Experten), Treffen mit dem LaGetSi und der Senatsverwaltung.

Diese Treffen dienen zur Klärung aktueller Fragen, wie z. B. der Umsetzung von Verordnungen und Richtlinien, die länderspezifisch individuell gehandhabt werden können. Im Vordergrund steht hierbei die praxisorientierte, unbürokratische aber zielorientierte Umsetzung von Auflagen für die Zahnarztpraxis.    

 

Dr. Veronika Hannak 

Zahnärztekammer Berlin | Stallstraße 1 | 10585 Berlin | 030/34808-0 | www.zaek-berlin.de