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		<title>www.zaek-berlin.de: Pressemitteilungen</title>
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		<description>Pressemitteilungen der Zahnärztekammer Berlin</description>
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			<title>www.zaek-berlin.de: Pressemitteilungen</title>
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			<description>Pressemitteilungen der Zahnärztekammer Berlin</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 09 May 2012 14:27:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Schließzeit der Zahnärztekammer Berlin Freitag, 18. Mai 2012</title>
			<link>http://www.zaek-berlin.de/presse/pressearchiv/presse-detail/article//schliesszeit-der-zahnaerztekammer-berlin-freitag-18-mai-2012-1.html</link>
			<description>Die Zahnärztekammer Berlin
bleibt Freitag, 18. Mai 2012, geschlossen.
Ab Montag, 21. Mai 2012,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="align-center">Die Zahnärztekammer Berlin</p>
<p class="align-center">bleibt <b>Freitag, 18. Mai 2012,</b> geschlossen.</p>
<p class="align-center">Ab Montag, 21. Mai 2012, sind wir wieder</p>
<p class="align-center">zu den bekannten Zeiten für Sie erreichbar.</p>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 09 May 2012 14:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Herausragender Einsatz für die Schwachen: Ewald-Harndt-Medaille 2012 an Dr. Imke Kaschke und Dr. Christoph Hils</title>
			<link>http://www.zaek-berlin.de/presse/pressearchiv/presse-detail/article//herausragender-einsatz-fuer-die-schwachen-ewald-harndt-medaille-2012-1.html</link>
			<description>Presseinformation der Zahnärztekammer Berlin vom 21. Februar 2012</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manches eint die beiden Preisträger der Ewald-Harndt-Medaille der Zahnärztekammer Berlin im Jahr 2012, wie bei der Auszeichnung am 17. Februar 2012 im Rahmen des Berliner Zahnärztetages deutlich wurde: Laudator Dr. Wolfgang Schmiedel, Präsident der Zahnärztekammer Berlin, schilderte nicht nur die fachliche Vita und das herausragende Engagement der beiden Preisträger, sondern betonte auch ein verbindendes Persönlichkeits-Merkmal, dass einem erfolgreichem Einsatz auf der unsicheren Bühne sozialen Engagements offenkundig sehr dienlich ist: ausreichend Beharrlichkeit, bis hin zu Hartnäckigkeit. Dass auch dies bisweilen nicht reicht, um erfolgreich widerspenstige dicke Bretter zu bohren mit dem Ziel, mehr Hilfe für die Schwachen in unserer Gesellschaft zu erreichen, wurde besonders in der Laudatio auf Dr. Imke Kaschke deutlich, die insbesondere für ihren herausragenden Einsatz zur Verbesserung der mundgesundheitlichen Situation von Erwachsenen mit Behinderungen in Pflegeeinrichtungen geehrt wurde: „Es ist auch Ihrer unwiderstehlichen Art aus Offenheit, Ehrlichkeit, Bescheidenheit, ihrer tiefen, glaubwürdigen und bewundernswerten Nächstenliebe – und ihrem bisweilen sympathisch wütenden Eintreten für hilfsbedürftige Menschen zuzuschreiben“, so Dr. Schmiedel, „dass wir damals vom Berliner Senat die Gelder erhielten, die so dringend von eben jenen Menschen benötigt wurden!“ Das Projekt selbst, das immer wieder von auslaufender finanzieller Unterstützung bedroht ist, hat nicht zuletzt bei zwei sehr erfolgreichen Parlamentarischen Abenden für positive Aufmerksamkeit der Bundespolitik gesorgt, die derzeit an einer gesicherten Finanzierung arbeitet. Das gesellschaftliche Engagement, besonders für alte und behinderte Menschen, hat auf dem zurückliegenden Neujahrsempfang der Bundeszahnärztekammer zu ausdrücklichem Lob der gesundheitspolitischen Repräsentanten aller Bundestagsfraktionen für den zahnärztlichen Berufsstand geführt. Dr. Kaschke MPH, bis 2011 über fünf Jahre stellvertretende Vorsitzende des Berliner Hilfswerks Zahnmedizin, hat viel publiziert zum Thema Zahnheilkunde, Behinderungen und Prävention und ist, nach ihrem erfolgreichen Abschluss des Studiengangs in Public Health, mittlerweile hauptamtliche Leiterin des Gesundheitsprogramms „Healthy Athletes“ bei „Special Olympics Deutschland.“ </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Tätigkeit ist eine weitere Brücke, die die beiden diesjährigen Ewald-Harndt-Medaillen-Preisträger verbindet: Der Hildesheimer Zahnarzt Dr. Christoph Hils hat 2004 den Weg zu den „Special Olympics“ gefunden, wie Laudator Dr. Schmiedel berichtete, und ein eigenes Programm zur Verbesserung der Mundgesundheit der Akteure entwickelt. „Während es bei den Paralympics um Sportler mit körperlichen Behinderungen geht, ist ‚Special Olympics’ eine Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung, gegründet 1968 in den USA von Eunice Kennedy-Shriver.“ Ziel der regionalen und nationalen Sommer- und Winterspiele mit ganzjährigem Sporttraining sind Zugangs- und Wahlmöglichkeiten mit Blick auf eine Vielzahl von Sportarten, und nicht zuletzt – bedingt durch die eindrucksvollen Wettbewerbe – eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Dr. Hils hat die Konzeption und Organisation des Bereiches „Special Smiles“ übernommen und innerhalb der Special Olympics damit das Thema Förderung der Mundgesundheit fest etabliert. Dr. Schmiedels Resümee mit Blick auf die beiden aktuellen Preisträger: „Unsere Gesellschaft wäre ärmer, wenn es nicht solche Menschen wie unsere Kollegin Dr. Kaschke und unseren Kollegen Dr. Hils gäbe, die bürgerschaftliches Engagement im besten Sinne des Wortes vorleben und andere zum Mithelfen anspornen! Es ist mir eine große Freude und Ehre, sie heute auszeichnen zu dürfen.“ </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Array</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 15:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>26. Berliner Zahnärztetag / 50 Jahre Zahnärztekammer Berlin</title>
			<link>http://www.zaek-berlin.de/presse/pressearchiv/presse-detail/article//26-berliner-zahnaerztetag-50-jahre-zahnaerztekammer-berlin.html</link>
			<description>Berlin-Presse-Information vom 16. Februar 2012</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>50 Jahre Zahnärztekammer Berlin</b><br /><br />Die Zahnärztekammer Berlin begeht in 2012 in 50jähriges Gründungsjubiläum. Aus diesem Anlass blicken wir bei den Pressemeldungen in diesem Jahr auch immer 50 Jahre zurück, um den Gründungszeitraum in der Zeitgeschichte zu verankern:<br />·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Deutschland: Genau 50 Jahre vor der Eröffnung des diesjährigen Zahnärztetages am 17. Februar 2012, also am 17. Februar 1962, herrschte an der Nordseeküste Katastrophenalarm. Eine Flut, wie sie die Region seit 1855 nicht mehr erlebt hat, überrollte trotz Deicherhöhung Hamburg und die ganze Region. Weit über 300 Menschen starben.<br />·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Berlin: Wenige Tage zuvor, in der Nacht auf den 24. Januar 1962, gab es die erste Tunnelflucht aus Ost- nach Westberlin. Bei der spektakulären Aktion wechselten 28 Berliner erfolgreich die Stadtseite. Insgesamt sind in den ersten 6 Monaten des Jahres 1962 rund 60 Personen über Tunnel nach Westberlin geflüchtet.<br />·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Knapp eine Woche nach dem 17. Februar 1962 hatte Westberlin John F. Kennedy zu Gast.<br />·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; In Berlin herrschte Jahrhundertkälte. Die folgenden Wochen gelten als kältester Jahresabschnitt seit Regierungsantritt Friedrichs des Großen im Jahr 1740.<br />&nbsp;<br /><b>26. Berliner Zahnärztetag am 17. und 18. Februar im ESTREL:<br />Magnet Berlin – Ehrung auch für Berliner Zahnärztin</b><br />&nbsp;<br />Am 17. Februar 2012 wird im Berliner ESTREL der 26. Berliner Zahnärztetag eröffnet – und es werden zwei Mitglieder des Berufsstandes für ihr ganz besonderes soziales Engagement ausgezeichnet, darunter eine Zahnärztin aus Berlin. Weit über 1000 Zahnärzte, Zahntechniker und Zahnmedizinische Fachangestellte werden zu dieser Gesamtveranstaltung erwartet, darunter viele Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet, für die der Berliner Zahnärztetag eine feste Größe im Fortbildungskalender geworden ist.<br />Fachthema in diesem Jahr ist „Die ganze Chirurgie des Zahnarztes“. Es geht um die zumeist invasiven Verfahren zur therapeutischen Behebung von Zerstörungen am Zahnbettgewebe, Lösungen bei Zahnverlust und Vorgehen bei riskanten Veränderungen an der Mundschleimhaut. Wie immer dürfen sich die Teilnehmer beim Berliner Zahnärztetag auf hochrenommierte Referenten aus dem Fachgebiet freuen und damit auf erfahrene Empfehlungen für die eigene Praxis.<br />&nbsp;<br />Auszeichnung auch für Berliner Zahnärztin</p>
<p><br />Alljährlich werden Personen, die sich mit herausragenden Leistungen für den zahnärztlichen Berufsstand eingebracht haben, seitens der Zahnärztekammer Berlin mit der Ewald-Harndt-Medaille ausgezeichnet – benannt nach Professor Ewaldt Harndt, der nicht nur die Zahnmedizin in Berlin und Deutschland nachhaltig prägte, sondern auch erster Rektor der damals neuen Freien Universität war. 2001, im Jahr seines 100. Geburtstages, hat die Zahnärztekammer Berlin diese jährliche Auszeichnung eingeführt.<br />&nbsp;<br />In diesem Jahr erhalten jeweils eine Medaille – übrigens eine KPM-Sonderanfertigung – der Zahnarzt Dr. Christoph Hils aus Hildesheim und Dr. Imke Kaschke, Zahnärztin aus Berlin mit Zusatzausbildung in Public Health. Dr. Hils ist Initiator und Clinical Direktor des zahnärztlichen Gesundheitsprogramms „Special Smiles“ im Rahmen der inzwischen auch in Deutschland etablierten „Special Olympics“ im Bereich Healthy Athletics. Dr. Kaschke ist als Gesundheitsmanagerin bei Special Olympics engagiert und hat zudem viele weitere soziale Projekte auf den Weg gebracht wie beispielsweise die Verbesserung der zahnmedizinischen Betreuung von in Heimen lebenden Erwachsenen mit Behinderungen.<br />Für dieses Projekt erhielt die Deutsche Zahnärzteschaft kürzlich beim Neujahrsempfang der Bundeszahnärztekammer von den Repräsentanten aller Bundestagsfraktionen einen ausdrücklichen Dank.<br />&nbsp;<br />Mit verschiedenen Aktionen und Maßnahmen wird die Mundgesundheit der Special Olympics-Teilnehmer, Menschen mit geistiger und Lern-Behinderung, optimiert. Menschen mit solchen Einschränkungen haben ein erheblich vergrößertes Risiko für Zahn- und Mundgesundheitsschäden und damit für eine zusätzliche auch allgemeinmedizinische Belastung ihrer ohnehin eingeschränkten Lebensqualität. Das Projekt kommt bei den Teilnehmern hervorragend an und ist mittlerweile fester Bestandteil des Gesamtkonzeptes.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Array</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 16:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>26. Berliner Zahnärztetag: Das wissenschaftliche Programm</title>
			<link>http://www.zaek-berlin.de/presse/pressearchiv/presse-detail/article//26-berliner-zahnaerztetag-das-wissenschaftliche-programm.html</link>
			<description>Interview mit Professor Dr. Andrea-Maria Schmidt-Westhausen, Wissenschaftliche Leiterin des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Kernthema des nächsten Berliner Zahnärztetages ist die Chirurgie – was für Teilgebiete werden im Programm aufgegriffen?</p>
<p>Schmidt-Westhausen: Das Programm besteht aus einem Update der zahnärztlichen Chirurgie, die in der tagtäglichen Praxis Anwendung findet. Dabei werden neue Aspekte „einfacher“ Eingriffe wie die Zahnextraktion ebenso dargestellt wie auch Aktuelles aus der Traumatologie der Zähne, der chirurgischen Zahnerhaltung, der Parodontalchirurgie bis hin zu Implantationen unter unterschiedlichen anatomischen Ausgangsbedingungen. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Wird das Programm auch praxisrelevante Vorträge für Ihre Kolleginnen und Kollegen liefern, die selbst nicht chirurgisch tätig sind?</b></p>
<p>Schmidt-Westhausen: In den einzelnen Vortragsrahmenthemen werden die Möglichkeiten und Grenzen, die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse und praktische Bezüge der besprochenen chirurgischen Methoden aufgezeigt. Auch der/die nicht chirurgisch tätige Zahnarzt / Zahnärztin bekommt auf diese Weise wichtige Informationen zur Beratung seiner Patienten und zu Alternativenbehandlungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Hat sich die Rolle der Chirurgie in der modernen Zahnmedizin in den letzten Jahren verändert? Was für Trends gibt es in Ihrem Fach: neue Verfahren, Techniken oder Produkte?</b></p>
<p>Schmidt-Westhausen: Als Trend zeigt sich, dass die Wahl der Methoden bzw. die Indikationsstellung immer stärker von den Erkenntnissen zur Biologie der Wundheilung bestimmt wird. &lt;ins&gt;&lt;/ins&gt;</p>
<p>Darüber hinaus ist die Minimierung des OP-Traumas ein wichtiges Gebiet auch in der der Forschung. Zu den Themen, die immer mehr an Bedeutung gewinnen, gehören die adäquate Aufklärung des Patienten, die unmittelbare Einbeziehung des Patienten in die Entscheidungsfindung (Partizipative Entscheidungsfindung) insbesondere bei Behandlungen, die zu den elektiven Eingriffen gehören wie zum Beispiel die Versorgung mit Implantaten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Haben Sie schlagende Argumente, warum alle Berliner Zahnärzte am 17. und 18. Februar ins Estrel Hotel kommen sollten?</b></p>
<p>Schmidt-Westhausen: Sicherlich ist es schwierig, aus der immer größer werden Anzahl von Fortbildungsveranstaltungen eine Auswahl zu treffen. Doch ein wichtiger Grund, &nbsp;ausgerechnet&nbsp; den Berliner Zahnärztetag nicht zu verpassen, sind die hochkarätigen Referenten, die wir mit großem Einsatz gewinnen konnten: Man sehe sich die Namensliste an, sie spricht für sich. Neben vielen fachlichen Gründen spielen auch soziale Aspekte eine Rolle. So ist zum Beispiel der Brandenburgische Zahnärztetag traditionell sehr gut besucht, man trifft sich wieder, es besteht ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Es würde mich freuen, wenn die Berliner Zahnärzte den Brandenburger Zahnärzten hierin nicht nachstehen würden und den Zahnärztetag zum Anlass für ein Wiedersehen mit (alten) Kollegen zu nutzen. </p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Array</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 16:27:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gut gemeint – aber gut in der Wirkung? Bundeszahnärztekammer und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung zum Referentenentwurf eines Patientenrechtegesetzes  </title>
			<link>http://www.zaek-berlin.de/presse/pressearchiv/presse-detail/article//gut-gemeint-aber-gut-in-der-wirkung-bundeszahnaerztekammer-und-ka.html</link>
			<description>Gemeinsame Pressemitteilung von Bundeszahnärztekammer und Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;Für das angekündigte Patientenrechtegesetz wurde heute vom Bundesministerium der Justiz und Bundesministerium für Gesundheit der offizielle Referentenentwurf auf den Weg gebracht. Der Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Rechte von Patientinnen und Patienten (Patientenrechtegesetz) wird von Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) kritisch gesehen, da er die Besonderheiten der zahnmedizinischen Versorgung&nbsp; so gut wie nicht berücksichtigt:<br />&nbsp;<br />„Die zahnmedizinische Versorgung der Bevölkerung lebt in ganz besonderem Maße von dem Vertrauen der Patienten in ihren Zahnarzt. Daher unterstützen wir von je her eine Stärkung der Patientensouveränität und fördern die Transparenz in der Patienten-Zahnarzt-Beziehung. Wichtig ist jedoch, dass diese nicht durch zusätzliche, unnötige Bürokratie überfrachtet wird, die die freie Therapiewahl des Patienten gefährdet“, erklärt der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Peter Engel. Die geplanten Verschärfungen für Zahnärzte im Bereich der Einwilligung, Aufklärung und Dokumentation sind kritisch zu bewerten.<br />&nbsp;<br />Der Vorsitzende des Vorstandes der KZBV, Dr. Jürgen Fedderwitz, sagte zu dem Gesetzentwurf: „Es ist grundsätzlich gut, wenn die Patientenrechte geordnet und gestärkt werden, gerade gegenüber den Krankenkassen. Aber manches, was im Gesetzentwurf gut gemeint ist, kann leider negative Wirkungen entfalten. Beispielsweise sollen Krankenkassen künftig innerhalb von maximal fünf Wochen über die Bewilligung von beantragten Behandlungen entscheiden, damit diese nicht mehr verzögert werden können. Das ist einerseits begrüßenswert, bedeutet aber andererseits, dass im zahnärztlichen Bereich ein seit Jahren bewährtes, gut funktionierendes medizinisches Gutachterverfahren infrage gestellt wird. Die Krankenkasse muss ihre Entscheidung ohne eine gegebenenfalls nötige körperliche&nbsp; Untersuchung, quasi im Blindflug treffen, weil ein Gutachten so kurzfristig kaum zu erstellen ist. Im Sinne des Patienten ist das nicht.“<br />&nbsp;<br />Positiv bewerten BZÄK und KZBV, dass einer generellen Beweislastumkehr und einer verschuldensunabhängigen Haftung eine Absage erteilt wurden. Diese hätten zu einer Defensivmedizin geführt.<br />&nbsp;<br />Der Entwurf müsse als erster Aufschlag gesehen, gründlich analysiert und diskutiert werden, um auch die zahnmedizinischen Positionen in das Gesetzgebungsvorhaben einbringen zu können.<br />&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Array</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 16:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Prophylaxepreis 2011 an Berliner Nehring-Grundschule: „Boss wird man nur mit gesunden Zähnen!“</title>
			<link>http://www.zaek-berlin.de/presse/pressearchiv/presse-detail/article//prophylaxepreis-2011-an-berliner-nehring-grundschule-boss-wird-man-1.html</link>
			<description>Presseinformation der Zahnärztekammer Berlin vom 3. November 2011</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kinder wollen Vorbilder – auch, wenn es um Prävention geht. Welche Ideale in den Kinderseelen leben und gefördert werden wollen, zeigte sich berührend eindrucksvoll bei der diesjährigen Verleihung des Prophylaxepreises 2011, einer Aktion des Zahnärztlichen Dienstes Charlottenburg-Wilmersdorf in Zusammenarbeit mit der Zahnärztekammer Berlin.&nbsp; Traditionell ist es Kammerpräsident Dr. Wolfgang Schmiedel, der schließlich den Siegerpreis überreicht – nicht mit einem präsidialen Grußwort, sondern als erfahrener Vater per Dialog mit den Kindern, die spontan viele Fragen einwerfen. Da geht es um Zähneputzen und Alltag, aber eben auch um Ideale: „Wie wird man denn Präsident?“ „Wer Boss werden will, braucht starke und gesunde Zähne“, antwortete Dr. Schmiedel, und ganz offenkundig hatte die Botschaft ihr Ziel erreicht: Der Grundschüler mit Migrationshintergrund war sichtlich beeindruckt. So eine Erklärung konnte er gut nachvollziehen. Seine Kumpel auch. Die halbe Schülerschaft will jetzt Boss werden. Und Schulleiterin Frau Starkmann will „ihren Kindern“ zu einem erfolgreichen Lebensweg verhelfen – zumindest schon mal zu dauerhaft gesunden Zähnen. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dennoch war diesmal die Preisverleihung am 21. September in der Nehring-Grundschule in Berlin-Charlottenburg ruhiger als sonst: „Einerseits konnten einige der Kinder aus der Preisträgerklasse nicht dabei sein“, sagt Inis Adloff, Zahnärztlicher Dienst/Charlottenburg-Wilmersdorf und Initiatorin des Projekts, „andererseits haben wir in dieser Schule doch erleben müssen, dass die Zahl derer, die bei dem Projekt mitzumachen, eher gering war. Nicht einmal jedes 5. Kind war bei dem Projekt aktiv beteiligt.“ Dr. Schmiedel sind Gründe in der Lebenswelt der Kinder: „Viele Kinder, gerade in Vierteln mit hohem Migrationshintergrund, haben Eltern, die sie bei der Mundgesundheit leider nicht unterstützen.“ </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ziel des Prophylaxepreises ist es, über die Motivation „Wettbewerb“ Kinder zu einem Besuch in der Zahnarztpraxis zu motivieren, Prophylaxetermine (IP 1 - 4) in Anspruch zu nehmen und bestehende Zahnschäden sanieren zu lassen: Dann wird der vorbereitete Pass abgestempelt und zurückgebracht in die Klasse – und gehofft, dass die eigene Klasse „Siegerklasse“ wird mit meisten abgestempelten Zahnpässen. Dieses Gruppengefühl ist für Kinder sehr wichtig, betont ZÄ Adloff. Die für das Projekt ausgewählte Schule hat allerdings auch einige besondere Belastungen zu stemmen: „Es ist eine echte Kiezschule - mit vielen gemeinschaftsfördernden Projekten und langjähriger Erfahrung bezüglich der Integration von Kindern mit geistiger oder körperlicher Behinderung, Kindern mit emotional-sozialem Förderbedarf und Kindern mit anderen Lernschwierigkeiten.“ </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wichtiger Teil des Wettbewerbs-Konzepts ist, dass grundsätzlich alle Kinder, die einen abgestempelten Zahnpass mitgebracht haben, auch etwas gewinnen – nicht nur die Siegerklasse: Auch für Trostpreise sammelt ZÄ Adloff daher im Vorfeld viele hübsche kleine Gewinne zusammen. Die Kinder sollen lernen, dass es sich lohnt, etwas für die Gesundheit zu tun. Der Hauptgewinn: Ein Besuch der ganzen Klasse im Tierpark – und Elefanten füttern. Die Gewinnerklasse war restlos begeistert. Und motiviert, dass Zähneputzen und hin und wieder eine Untersuchung gut und richtig sind und „sich lohnen“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Projekt wäre allerdings nicht so „rund“ gelaufen, wenn nicht auch die beteiligten Zahnarztpraxen „mitgespielt“ hätten: „Bei allen Kolleginnen und Kollegen möchten wir uns herzlich bedanken“, gibt Dr. Schmiedel die Grüße der Schule und des Zahnärztlichen Dienstes weiter, „sie haben Kindern, die bisher wenig oder gar nicht eine Zahnarztpraxis kannten, gezeigt, dass man sich hier liebevoll um sie kümmert – eine bessere Erfahrung kann man ihnen gar nicht mitgeben auf dem Weg in ein zahngesundes Leben.“</p>]]></content:encoded>
			<category>Array</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 20:14:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bilanz des Modellprojektes „Saubere Dritte in der Pflege“: Nur jede 4. Prothese frei von riskantem Zahnstein</title>
			<link>http://www.zaek-berlin.de/presse/pressearchiv/presse-detail/article//bilanz-des-modellprojektes-saubere-dritte-in-der-pflege-nur-jed-1.html</link>
			<description>Gemeinsame Presseinformation von Zahnärztekammer Berlin, der Deutschen Gesellschaft für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zahnärztekammer Berlin, die Zahntechniker-Innung  Berlin-Brandenburg und die Deutsche Gesellschaft für AlterszahnMedizin  e.V. haben im Juni 2011 das Modell-Projekt „<i>Saubere Dritte in</i> <i>der Pflege“</i>  ins Leben gerufen, um auf die Notwendigkeit einer guten  zahnmedizinische Versorgung der Pflegebedürftigen aufmerksam zu machen.  Dass diese Aufgabe weit mehr als bisher ins Blickfeld von Gesundheits-  und Sozialpolitik sowie der Gesellschaft gehört, zeigt die Bilanz der  zurückliegenden Monate, in denen Kooperations-Teams aus Zahnärzten und  Zahntechnikern – unterstützt seitens der Heimleitung – rund 300  Vollprothesen von Pflegebedürftigen ehrenamtlich auf Hygienemängel  geprüft und anschließend professionell gereinigt haben. Bei dem  Pressetermin zur Bilanz des Projektes am 27. September 2011 in Berlin  zeigte sich ein Bedarf, der selbst die Erwartungen der  Projekt-Verantwortlichen übertraf: Nur jede 4. Vollprothese war frei von  Zahnstein, der aufgrund seiner rauen Struktur zu Schäden am Mundgewebe  und entsprechend zu schmerzenden Wunden führen kann sowie als ideale  Grundlage dient für die Anhaftung weiterer mundschädlicher Bakterien.&nbsp;  </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Allgemeingesundheits-Risiko „Prothesen-Beläge“ </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nicht ausreichende Prothesen-Hygiene ist insbesondere für ältere und  geschwächte Patienten allgemeingesundheitlich riskant, da beispielsweise  wissenschaftlichen Studien zufolge eingeatmete Mundkeime zu einer  Lungenentzündung führen können. Auch über die Blutbahn – beispielsweise  bei Zahnfleischbluten – wandern Mundbakterien in den Körper und können  erwiesenermaßen zu Entzündungen im Herzen führen. Immer mehr Kardiologen  und Lungenfachärzte weisen daher auf die Bedeutung sorgfältiger  Mundhygiene zur Vorbeugung dieser riskanten Infektionen hin. Nicht  zuletzt führen harte und weiche Zahnbeläge zu einer Verschlechterung des  Sitzes der Prothese, was mit Störungen der Nahrungsaufnahme einhergehen  und damit zu einer weiteren Schwächung der Pflegebedürftigen führen  kann. Diese sind angewiesen auf Unterstützung und Hilfe seitens ihrer  Angehörigen, insbesondere aber seitens der Pflegedienste in den Heimen.  </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Notwendig: Professionelle Mund- und Prothesenreinigung in der Pflege </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Derzeit spielt allerdings der Bereich Mundhygiene eine eher  vernachlässigte Rolle im Aufgabenkatalog der Pflege-Teams – und kann  ohne zusätzliche und auch bezahlte Betreuungszeit kaum geleistet werden.  Zudem können die Teams zwar Routine- Mundpflegeaufgaben wie Zähneputzen  übernehmen, wie sie auch die Angehören ausüben würden – nicht umsetzbar  sind allerdings professionelle Mund- und Prothesenpflege, wie sie für  Hygiene und damit auch die Prävention von Allgemeinerkrankungen dringend  notwendig wäre.  </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Initiatoren des Modellprojektes – Zahnärztekammer,  Zahntechnikerinnung und die Deutsche Gesellschaft für AlterszahnMedizin –  appellieren daher nicht zuletzt nach den Ergebnissen der Evaluation zum  Berliner Modellprojekt „Gesunde Dritte in der Pflege“ eindringlich an  die Politik, entsprechende Rahmenbedingungen für eine Verbesserung der  professionellen Mund&amp;Prothesen-Hygiene und damit der  Gesundheitsförderung von Pflegebedürftigen zu schaffen. Mit  vergleichsweise wenig Aufwand kann nicht nur die Lebensqualität der  Pflegebedürftigen gebessert werden – auch das Auftreten riskanter  Infektionen mit kostenintensiven Behandlungs- und Folgekosten könnte auf  diese Weise minimiert werden. Dass das Berliner Modellprojekt „Saubere  Dritte in der Pflege“ bei den Pflegebedürftigen selbst, ihren  Angehörigen und der Heimleitung in der Regel auf große Zustimmung bis  hin zu Begeisterung stieß, ist für die Akteure ein Beleg dafür, dass die  Bereitschaft für die Akzeptanz solcherart Unterstützung ausgesprochen  groß ist. Kombiniert mit anzupassenden Rahmenbedingungen könnte daher  ein kleines Dienstleitungsangebot wie professionelle Mundhygiene und  Zahnersatz-Pflege für die erheblich steigende Anzahl der älteren und  alten, oft pflegebedürftigen Bevölkerungskreise ein effizienter Faktor  der Prävention von vergleichsweise kostspieligen Mund- und  Allgemeinerkrankungen sein. Dass derzeit bereits vieles auf weitgehend  ehrenamtlicher Ebene angeboten wird, ist – so alle Beteiligten an dem  Modellprojekt – keine Lösung: Es darf nicht von Zufällen anhängig sein,  ob ein Pflegebedürftiger Unterstützung seiner Mundgesundheit erhält oder  nicht. Professionelle Mund- und Prothesenpflege gehört schon aus  Präventionsgründen zur Grundpflege und muss durch entsprechende  Rahmenbedingungen fixiert werden – nur so lässt sich eine strukturierte  Unterstützung etablieren und für einen größeren Kreis als zufällig  ausgewählten „Modellprojekt-Teilnehmern“ zugänglich werden. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hinweis: Eine ausführliche Meldung mit Statements und den Ergebnissen  einer ersten Evaluation durch Professor Nitschke finden Sie im  angefügten PDF.</p>]]></content:encoded>
			<category>Array</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 16:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Informationsbroschüre vorgestellt: Zahnärztekammer und Landessportbund Berlin starten Kooperation</title>
			<link>http://www.zaek-berlin.de/presse/pressearchiv/presse-detail/article//informationsbroschuere-vorgestellt-zahnaerztekammer-und-landessportbu.html</link>
			<description>Zusammenfassende Presseinformation der Zahnärztekammer Berlin nach der Pressekonferenz vom 7....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor den Sommerferien hatte es ein erstes Zusammentreffen gegeben – am 7. September 2011 konnte in Berlin im Rahmen einer Pressekonferenz bereits das erste Projekt der neuen Kooperation von Zahnärztekammer Berlin und Landessportbund Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt werden: die Informationsbroschüre „Sport – und Zähne“. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Die vielfältigen Verbindungen zwischen Sport und Mundgesundheit sind uns Zahnärzten schon lange bewusst“, sagte Dr. Michael Dreyer, Vizepräsident der Zahnärztekammer Berlin, „aber leider erleben wir sie in unseren Praxen zumeist von der problematischen Seite: Zahnschäden durch Unfälle oder zahnschädliches Verhalten.“ Leider sei dann nur Therapie möglich, dabei habe der zahnärztliche Berufsstand bereits vor Jahren einen Schwenk zu präventionsorientiertem Vorgehen vollzogen. „Wir haben uns in den letzten Jahren vielen Aufgaben gestellt, die Prävention auf den verschiedensten Ebenen zu verbessern. Bisher noch nicht explizit in unserem Blickfeld stand dabei allerdings das Thema Sport.“ Umso erfreuter sei die Zahnärztekammer, dass der gesuchte Kontakt zum Landessportbund dort sofort auf große Bereitschaft gestoßen sei, es habe von Anfang an eine ausgesprochen konstruktive und ideenreiche Diskussion zu möglichen Schnittstellen gegeben: „Unser Ansinnen, das Thema Prävention von Mundgesundheitsschäden im Sport zu forcieren, wurde sehr begrüßt.“ Als erstes Beispiel der erfolgreichen Kooperation zeige sich die druckfrische Informationsbroschüre, die gemeinsam erstellt und von LAG und Innung fachlich ergänzt worden sei. Die Broschüre stehe ab sofort Sportvereinen und Schulen kostenlos zur Verfügung und sei auf der Website der Zahnärztekammer auch per Download verfügbar. Der nächste Schritt sei die Präsenz von Zahnärztekammer und LAG beim bevorstehenden „Sport im Olympiapark Berlin“-Fest, wo dem Thema Mundgesundheit ein herausgehobener Platz ermöglicht worden sei. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mundschutz vor Rettungsbox</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Insbesondere zwei Aspekte stünden bei der Informationsbroschüre im Fokus, berichtete Kammer-Vorstandsmitglied und Projektleiter Dr. Helmut Kesler: Einerseits werde dem Thema Ernährung ein großer Platz eingeräumt, da beispielsweise „Sportlergetränke“ das Kariesrisiko erhöhten. Dr. Kesler: „Was wir ablehnen: Der oft fast übergangslose Schritt vom Nuckelfläschen zur ‚Sportlerflasche’!“ Das zweite große Thema sei der – ausdrücklich betont: individuell angepasste – Sport-Mundschutz, den auch die Stiftung Warentest gegenüber vorkonfektionierten Modellen favorisiere. Zu den Vorteilen gehöre nicht zuletzt die Berücksichtigung möglicher kieferorthopädischer Apparaturen: „Bei einem Sturz oder Schlag können Brackets zu heftigen Verletzungen innen an der Lippe führen – der Sportmundschutz schützt auch das Weichgewebe!“ Zahnärztekammer und Landessportbund favorisieren den Weg der Prävention gegenüber Rettungsboxen für den bereits eingetretenen „Fall der Fälle“. Hauptrisikofaktor für Kinder und Erwachsene sind Kontaktsportarten wie Hockey oder Fußball, aber auch Fahrradlenkstangen, Rollerblades und Rodel beispielsweise. Dr. Kesler, selbst als Jugendtrainer im Sportverein aktiv: „Die bestehenden Möglichkeiten sind nicht nur bei Sportlern, sondern auch bei den Trainern noch nicht ausreichend bekannt. Ähnlich wie ein Schutzhelm gut sitzen muss, muss auch der Sportmundschutz individuell zum Kind und zur jeweiligen Sportart passen.“ Die neue Broschüre habe den Auftrag, im Bereich des Sports mehr Mundgesundheitsbewusstsein zu schaffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Mundschutz noch unterbelichtet im Sport“</p>
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<p>Sehr angetan von der neuen Kooperation zeigte sich bei der gemeinsamen Pressekonferenz auch der Direktor des Landessportbundes Berlin, Norbert Skowronek: In sehr vielen Bereichen habe sich der LSB bereits mit Präventionsprogrammen engagiert – Mundschutz sei allerdings bisher nicht dabei gewesen: „Dabei ist gerade dieses Thema so wichtig, weil Zahnverletzungen anders als manche andere Verletzungen nicht heilen. Mundschutz ist noch unterbelichtet im Sport.“ Zwar sei er insbesondere bei den Hockey-Profis selbstverständlich, auf anderen Ebenen aber noch nicht bewusst wahrgenommen und möglicherweise auch mit Vorurteilen behaftet: „Wir werden dicke Bretter bohren müssen – aber wir werden es schaffen!“ Der LSB sei froh, dass die Zahnärztekammer Berlin das Thema Mundgesundheit in den Sport getragen habe; auf Bundesebene werde man über die Aktionen in Berlin berichten und die Thematik intensivieren. Norbert Skowronek: „Sport soll stärken, nicht schwächen. Wenn gängige Verhaltensweisen rund ums Sporttreiben für die Gesundheit von Mund und Zähnen problematisch sind, dann müssen wir vorbeugen. Das sind wir den Vereinen und Sportlerinnen und Sportlern schuldig. Der Helm und der Mundschutz sind ein Muss, dort, wo der Puck fliegt oder Schläger durcheinanderwirbeln. Wenn Süßgetränke aus der Plastik-Trinkflasche ’genuckelt’ zum Säure-Dauerbombardement des Zahnschmelzes führen, hat der Sportler bald Probleme. Dabei wollen wir nicht zusehen, wir wollen handeln.“ Weitere Maßnahmen wie Fortbildung von Trainern und Aktionen für Kitakinder in Berlin sind seitens der Zahnärztekammer und des Landessportbundes bereits skizziert.</p>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 22:14:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>5. MED DENT-Veranstaltung in Berlin: „Im Wirbel der Zähne“</title>
			<link>http://www.zaek-berlin.de/presse/pressearchiv/presse-detail/article//5-med-dent.html</link>
			<description>Presseinformation der Zahnärztekammer Berlin vom 19. August 2011 

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleines Jubiläum in Berlin: Das von Kammer-Vorstandsmitglied Dr. Helmut Kesler entwickelte und vom Philipp-Pfaff-Institut organisatorisch betreute interdisziplinäre Forum MED DENT fand am 15. Juni 2011 zum 5. Male statt. Nach wie vor wechselt die zuvor eingeholte und als deutlich positiv erlebte Kooperationsbereitschaft der Berliner Ärztekammer zwischen großer Zustimmung zum Projekt und eigenen Vorstellungen von Struktur und Organisation, aber: „Wir halten die Betrachtungsweise einer bestimmten mund/gesundheitlichen Situation aus beiden Blickwinkeln – Medizin und Zahnmedizin – für viel zu wichtig, um hier auf der Verwaltungsebene eine Vielzahl organisatorischer Details zu debattieren“, sagt Dr. Wolfgang Schmiedel, Präsident der Zahnärztekammer Berlin: „Der interdisziplinäre Gedanke ist mindestens in unserem Berufsstand erfreulich präsent, und wir hoffen, dass der Berufsstand der Ärzte hier mehr und mehr nachzieht. Die Ärzte werden, das zeigen bisherige wissenschaftliche Daten, auch gar nicht anders können.“ Die Zahnärztekammer Berlin habe mit dem Angebot der Kooperation bei dieser zeitgemäßen Veranstaltungsreihe eine für die Patientenbehandlung wichtige Tür geöffnet: „Wir laden die Ärzte herzlich ein, diese Tür auch zu nutzen – und zwar so unkompliziert, wie dies auch seitens der Zahnärztekammer für die eigenen Kollegen geregelt ist.“</p>
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<p>Über das Interesse der Berliner Zahnärzte an interdisziplinären Zusammenhängen Zahnmedizin/Medizin kann sich Veranstaltungsleiter Dr. Kesler nicht beklagen: „Es ist jedes Mal neu bewegend, wie interessiert auch der ärztliche Ansatz seitens unserer Kolleginnen und Kollegen aufgenommen und nachgefragt wird“, so sein Resümee nach 5 MED DENT-Veranstaltungen. „Die Gelegenheit, diese Sichtweise kennenzulernen und mit dem eigenen Wissen abzugleichen wird enorm angenommen und ist für uns der beste Motivator, dieses Konzept auch weiter fortzusetzen.“</p>
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<p>Thema des aktuellen Forums mit dem durchaus tiefsinnigen Titel „Im Wirbel der Zähne“ waren die Bereiche Kiefergelenk und Halswirbelsäule, die Referenten: Prof. Dr. Axel Bumann für die zahnärztliche Seite, Dr. med. Ute Laukens für die medizinischen und MT Andreas Kreher für die physiotherapeutischen Aspekte. „Es geht uns nicht darum, dentale Basics zu vermitteln“, unterstützte Professor Bumann das Gesamtkonzept des Forums, „sondern um einen Spannungsbogen aus allen drei Fachbereichen über die gesamte Thematik zu legen und dabei den Patienten als Zentrum mit einzubeziehen.“ Warum der interdisziplinäre Ansatz so wichtig ist? „Frau Dr. Laukens schaut sich den gleichen Patienten an wie ich – und sie sieht bei ihm vielleicht etwas ganz anderes, und wenn wir dann auch noch den Physiotherapeuten befragen, haben wir eine dritte Sicht auf den Patienten.“ Daraus lasse sich ein Konzept erarbeiten, das verhindert, dass zahnärztliche Maßnahmen von medizinischen oder muskulären Gegebenheiten in ihrem Erfolg behindert oder blockiert werden. Ein konkretes Beispiel: „Wenn wir eine Schiene einsetzen gegen Schmerz im Kiefergelenk führt das eventuell zu Lageveränderungen, die orthopädisch und muskulär relevant sind.“ </p>
<p>Was im Bereich der Halswirbelsäule von den Zahnärzten beachtet werden müsse, machte Dr. Laukens deutlich, darunter: „Die Kopfgelenke sind eine der ersten Schaltstellen im System“, sagte sie – wer hier einwirke mit Maßnahmen, müsse viel Erfahrung haben. Das Kopfgelenk habe geradezu eine Sonderstellung im System Körper und sei eine anatomische Einheit mit Nackenrezeptorenfeldern. Zu beachten sei hier die reflektorische Verknüpfung mit dem Kiefergelenk: „Wenn Sie im Kiefergelenk etwas machen, bewegen Sie immer auch etwas im Halswirbelbereich!“ Hinter einer CMD-Problematik könnten auch lang zurückliegende Traumen stecken: „Es kann ein Schleudertrauma gegeben haben, oder man ist als Kind vom Baum gefallen. Die Kiefergelenk-Probematik wird durch Kompensationsverhalten oft erst viele Jahre später deutlich. </p>
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<p>Dass auch entsprechend aufmerksame Physiotherapeuten CMD-Hinweise erkennen können, zeigte eindrucksvoll Manualtherapeut Andreas Kreher. Er warnte allerdings auch davor, physiotherapeutische Diagnostik zu überinterpretieren: „Funktionsstörungen sind per se normal. Es ist eine Frage der Adaption, ob jemand damit gesund ist – oder behandlungsbedürftig.“ Anhand einer Live-Demonstration, bei der sich Veranstaltungsleiter Dr. Kesler freiwillig zur Verfügung stellte, wurden verschiedene Zusammenhänge verdeutlicht.</p>
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<p>Abschliessend gab es noch ein großes Kompliment an die fortbildungsinteressierte Zahnärzteschaft: Sie sei als Orthopädin hocherfreut, sagte Dr. Laukens, dass es mittlerweile immer mehr Zahnärzte gebe, die sich für interdisziplinäre Aspekte interessierten und sich auch Patienten mit Wahrnehmungsstörungen wie Tinnitus und Schwindel annähmen: „Früher landeten diese Patienten bei den unterschiedlichsten Fachgruppen – heute treffen sie auf Zahnärzte als große Fachgruppe, die sich fundiert mit solchen Themen befasst.“</p>
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<p><b>Terminhinweis:</b> </p>
<p>Das 6. MED DENT Forum am 16. November 2011 widmet sich dem Thema „Auf Herz und Zähne“, Infos und Anmeldung: nadine.Krause@pfaff-berlin.de</p>
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<p><span style="font-size:10.0pt; font-family:Times">&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 16:43:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Signal an Gesellschaft und Politik: Start des Modellprojektes „Saubere Dritte in der Pflege“</title>
			<link>http://www.zaek-berlin.de/presse/pressearchiv/presse-detail/article//signal-an-ge.html</link>
			<description>Gemeinsame Presseinformation vom 27. Juni 2011 zur Aktion der Zahnärztekammer Berlin, der Deutschen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Modellprojekt ist am 27. Juni 2011 in Berlin gestartet: Unter dem Motto „Saubere Dritte in der Pflege“ haben sich Zahnärztekammer Berlin, Deutsche Gesellschaft für Alterszahnmedizin und die nach dem Qualitätssicherungskonzept QS-Dental geprüften Berliner Dentallabore der Zahntechniker-Innung Berlin-Brandenburg&nbsp; zusammengeschlossen, um auf einen wachsenden Missstand aufmerksam zu machen: Einerseits ermöglichen fortschreitende Innovationen in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde immer mehr Menschen auch in hohem Alter und bei eingeschränkten körperlichen bzw. mentalen Fähigkeiten eine gesunde, ausgewogene Ernährung und auch die Teilnahme an der Gemeinschaft. Andererseits stehen aufgrund struktureller Probleme immer weniger Mittel und Möglichkeiten zur Verfügung für die zahn/gesundheitliche Betreuung von hilfebedürftigen Mitbürgern in der stationären Pflege. Die Pflegezeiten reichen meist nicht aus, die Zähne und den Zahnersatz ausreichend intensiv zu reinigen. Eine professionelle Zahn- und Prothesenreinigung ist, wie bei den gesunden Menschen, auch bei Pflegebedürftigen in regelmäßigen Abständen notwendig. Genau dies aber wird von den bestehenden Strukturen behindert.<br /><br />Betroffen ist keine kleine Gruppe der Bevölkerung: Allein in Berlin leben über 27.000 Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen, eine Anzahl so groß wie die Bevölkerung einer ganzen Kleinstadt. Bundesweit sind es über 800.000 –&nbsp; rund 200.000 Menschen mehr als Frankfurt/Main Einwohner hat und 300.000 mehr als Hannover oder Stuttgart. Für die zahnärztliche Betreuung dieser Menschen gibt es derzeit keine geregelte Versorgungsgrundlage. Zahnärztliche Einzel-Initiativen und Projekte versuchen bisher als vorübergehende Modellangebote auf rein ehrenamtlicher Basis die größten Nöte zu beheben. Die schon als dramatisch zu bezeichnende Steigung der Gesamtzahl der in Pflegeheimen lebenden Bevölkerungskreise erfordert allerdings dringlichst eine Antwort des Gesetzgebers. Auf die Notwendigkeit einer solchen Regelung weist das Berliner Modellprojekt hin, das alle Berliner Bezirke einschließt. Die Ergebnisse des Modellprojektes werden am 27. September 2011 im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentiert.<br /><br /><br />Zahngesundheit, Allgemeingesundheit und das Berliner Modellprojekt<br /><br />Die Zusammenhänge Allgemeingesundheit und bakterielle Belastung im Mund sind inzwischen auch in der Medizin bekannt und treffen pflegebedürftige Menschen ganz besonders. Um auf die kritische Situation dieser Mitbürger in ganz Deutschland aufmerksam zu machen, startet nun in der Hauptstadt Berlin ein Modellprojekt unter dem Motto „Saubere Dritte in der Pflege“. In allen Berliner Stadtbezirken wird in Zusammenarbeit mit einer für das Modellprojekt ausgewählten Pflege-Einrichtung Zahnersatz der Pflegebedürftigen von Projekt-Zahnärzten entgegengenommen und überprüft, und an die am Projekt beteiligten qualitätsgeprüften zahntechnischen Labore weitergegeben und dort&nbsp; professionell gereinigt. Anschließend werden in Absprache mit der Pflegeeinrichtung die Prothesen von den Zahnärzten den Pflege-Patienten wieder eingesetzt. Alle Zahnärzte und zahntechnischen Labore unterstützen die Aktion rein ehrenamtlich und verzichten auf eine Honorierung Ihrer Leistungen. Das Projekt endet Mitte September 2011, die Erfahrungen werden ausgewertet und bei einer Abschlussveranstaltung in&nbsp; Zeitnähe zum bundesweiten „Tag der Zahngesundheit“ in Berlin präsentiert.<br /><br />&nbsp;<br />Über die Aktionspartner<br /><br />„Wir sind von der Berliner Gruppe der QS-Dental geprüften zahntechnischen Innungsbetriebe der AMZ Allianz für Meisterliche Zahntechnik angesprochen worden, ob wir als Zahnärztekammer Berlin uns ein gemeinsames Engagementvorstellen können – und haben nach Prüfung der Umstände unsere Beteiligung sehr gern zugesagt“, so Dr. Helmut Kesler, im Vorstand der Zahnärztekammer zuständig für dieses Modellprojekt. Dies sei ein weiterer und hinsichtlich der Optimierung der Rahmenbedingungen sogar immens wichtiger Baustein in den vielfältigen Maßnahmen der Zahnärztekammer Berlin zur Verbesserung der mundgesundheitlichen Situation von Menschen mit Behinderungen bzw. geriatrischen Problemen sowie in Pflegeheimen.<br /><br />Grund für Initiative der Zahntechniker sind die eigenen Erfahrungen: „Viele der hier lebenden Senioren benötigen in Fragen ihrer Mundgesundheit äußerst spezielle Zuwendung und Unterstützung. Das Motiv der beteiligten Zahntechnikermeister für diese unentgeltliche, wichtige Präventionsleistung sind gemeinsames bürgerschaftliches Engagement und tätige Verantwortung zum Wohle der Bewohner der Senioreneinrichtungen“, so ZTM Rainer Struck, Landesinnungsmeister der Zahntechniker-Innung Berlin-Brandenburg<br /><br />Entwickelt wurde das Modellprojekt nicht zuletzt in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ina Nitschke, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin. „In den nächsten Jahren werden immer mehr Menschen ihren Lebensabend in Pflege-Einrichtungen verbringen. Schon heute ist die zahnmedizinische Betreuung dieses Patientenkreises ein Stiefkind von Gesundheits- und Sozialpolitik“, so Professorin Nitschke. „Es ist würdelos, wie unsere Gesellschaft mit ihren pflegebedürftigen Mitgliedern umgeht. Wir erhoffen uns auch mit dieser Aktion ein Bewusstwerden über die sich verschärfende Situation und ein Umdenken in den zuständigen Bereichen der Politik.“<br /><br /></p>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 18:04:00 +0200</pubDate>
			
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