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		<title>www.zaek-berlin.de: Pressemitteilungen</title>
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		<description>Pressemitteilungen der Zahnärztekammer Berlin</description>
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			<title>www.zaek-berlin.de: Pressemitteilungen</title>
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			<description>Pressemitteilungen der Zahnärztekammer Berlin</description>
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		<lastBuildDate>Tue, 02 Mar 2010 20:46:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Leitartikel MBZ Ausgabe april 2010</title>
			<link>http://www.zaek-berlin.de/presse/pressearchiv/presse-detail/article//leitartikel-20.html</link>
			<description>Politische Ideologie

„Es muss endlich Schluss sein mit der Ideologie der Freiberuflichkeit!“</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So forderte es die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt schon vor Jahren und löste damit eine bis heute andauernde und spannungsgeladene Diskussion aus. Gefördert wurde diese durch die vermeintliche Liberalisierung mit neuen Möglichkeiten der Berufsausübung und der Beschäftigung von angestellten Kollegen, sowie die Ermöglichung der (fremdkapitalgesteuerten) fachübergreifenden Praxiskettenbildung und der drohenden Vergewerblichung der Heilberufe. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Haben Sie sich schon einmal gefragt, mit wem es leichter ist, Rationierungen im Gesundheitswesen einzuführen und auszuweiten? Wer eher die Leistungsausgrenzung und Budgetierung umsetzt und wer schnell und lautlos nach neuen versicherungstechnischen Leitlinien und Standards behandelt? Mit wem man die Politik aus den Wartezimmern fernhalten kann und wem man eine Behandlungspflicht, zu welchen Bedingungen auch immer, auferlegen kann? Und wer sich letztendlich vom Staat auch eher übernehmen lässt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Antwort ist nicht der Freiberufler, der eigenverantwortlich und&nbsp; fachlich unabhängig seine Leistung persönlich erbringt, im Interesse der Auftraggeber und der Allgemeinheit!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Delegiertenversammlung der Zahnärztekammer Berlin hat nach einer sehr intensiven und politischen Diskussion in ihrer letzten Sitzung eine Resolution verabschiedet, die sich grundsätzlich für den Erhalt und die Wichtigkeit der Freiberuflichkeit ausspricht (lesen Sie dazu bitte auch Seite 5). </p>
<p>Die Diskussionen haben gezeigt, dass Freiberuflichkeit enorm viele Facetten hat, die sich in einer Resolution gar nicht so einfach beschreiben lassen. Darum wird der Vorstand der Kammer im Laufe des Jahres die Freiberuflichkeit aus den verschiedenen Blickwinkeln der einzelnen Referate in loser Reihenfolge im MBZ näher beleuchten. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So hatte die Äußerung von Ulla Schmidt im Nachhinein auch etwas Gutes. Die tägliche Auseinandersetzung mit den Grundlagen unserer Berufsausübung dient nicht dem Selbstzweck, sie ist die originäre politische Aufgabe der Standesvertretung einer jeden Profession.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>„Sich lediglich selbst zu verwalten oder sich in standespolitischen Grabenkämpfen zu verschleißen, das ist kontraproduktiv.“</strong> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das sagte unser Kollege und Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, bei der Festveranstaltung des Deutschen Zahnärztetages im November 2009 in München, und Recht hat er!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Karsten Geist</p>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 20:46:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Grundversorgung“: Thema des 24. Berliner Zahnärztetages setzt Zeichen</title>
			<link>http://www.zaek-berlin.de/presse/pressearchiv/presse-detail/article//grundvers-1.html</link>
			<description>Presseinformation der Zahnärztekammer Berlin vom 11. Februar 2010

Grundversorgung als Signal an...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Das Tagungsthema und diese eindrucksvolle Teilnehmerzahl sind eine klare und eindeutige Rückmeldung an die Industrie, die oft denkt, Zahnärzte wollten nur ‚Ausgeflipptes’: Sie wird realisieren, dass ‚Grundversorgung’ bei den Zahnärzten gefragt ist“, sagte Professor Dr. Michael Noack, einer der beiden wissenschaftlichen Leiter des 24. Berliner Zahnärztetages im Rahmen der Kongress-Eröffnung am 15. Januar 2010 und fügte an, dass dies auch ein Signal an die Hochschulen sei, sich mehr den qualitativen Lösungen bei Minimalanforderung in der Zahnmedizin zu stellen. </p>
<p>In der Tat war die Eröffnungsveranstaltung in dem großen Saal des Estrel Convention Centers überfüllt, Stühle wurden hinzugestellt. Über 1500 Teilnehmer, zum weitaus größten Teil Zahnärztinnen und Zahnärzte, wurden letztlich notiert – eine enorme Unterstützung für ein Thema, das manchem an der Vorbereitung Beteiligten hinsichtlich seiner Attraktivität zunächst etwas Sorge bereitet hatte. Die Kongressbesucher nahmen letztlich ein vielfältiges Sortiment aus Themen rund um die Zahnmedizin, das Praxismanagement und die Zukunftsaussichten mit zurück in die Praxis. In seinem Grußwort zur Eröffnung des Zahnärztetages, der sich einer eindrucksvollen Zahl hochrangiger Repräsentanten des Berufsstandes auf Bundes- und Landesebene erfreuen konnte, sagte Dr. Wolfgang Schmiedel, Präsident der Zahnärztekammer Berlin: „Nach vielen Jahren spezifischer, bisweilen hochspezifischer Fortbildung erfüllen wir in diesem Jahr den Wunsch vieler Kolleginnen und Kollegen nach dem, was unsere tägliche Arbeit, unser täglich Brot, zum überwiegenden Teil ausmacht, eben jener Grundversorgung im Praxisalltag. </p>
<p>Der diesjährige Zahnärztetag betont somit in erfreulicher Weise die Bedeutung des zahnärztlichen Generalisten, der gerade angesichts des von einigen Kassen forcierten Trends zur Spezialisierung für eine flächendeckende zahnmedizinische Versorgung unverzichtbar ist und bleibt.“ </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Starke strategische Funktion </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ausgesprochen politisch startete auch das wissenschaftliche Programm: Es gebe eine Polarisierung in der Bevölkerung hinsichtlich wirtschaftsschwächeren und eher besser situierten Gruppen, so Professor Noack, hier müsse der Berufsstand einen Weg finden, seine Kompetenz einzubringen, ohne wirtschaftliche Einbußen hinnehmen zu müssen. Die Zahnärzte als besonders stark aufgesuchte Arztgruppe hätten in der Gesellschaft eine „starke strategische Funktion, die auch politisch mehr genutzt“ werden müsse. Anders als in anderen ärztlichen Disziplinen müsse der Patient sein Leben lang zum Zahnarzt kommen – da sei es unabdingbar, dass „wir dafür ein passendes Budget zur Verfügung haben.“ Auch zum Thema Spezialisierung gab es klare Worte. Professor Noack: „Zahnärzte sind Spezialisten für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde. Ich als Kariologe bin ein Schmalspurgeneralist und habe großen Respekt für die Generalisten!“ </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Möglichkeiten und Grenzen im Fachlichen </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In dem Kanon der vielfältigen Fachthemen von Karies bis Endodontie mit Fokus auf Möglichkeiten und Grenzen der Minimalversorgung berichtete beispielsweise Dr. Stefan Herder/Berlin über „bedarfsorientierte Versorgung“ und entsprechende Praxiskonzepte: „Irgendwie finden wir doch fast immer eine Lösung, den Patienten finanziell entgegenzukommen.“ An eindrucksvollen Beispielen zeigte er jeweils ein „übliches Vorgehen“ und eine „finanziell co-geprägte Lösung“. In manchen Fällen seien auch Übergangslösungen als mittelfristige Versorgung möglich: „Die Innovation in der Zahnheilkunde ist groß – wir können auch einmal auf eine künftige optimierte Lösung warten.“ Wichtig sei es gerade bei finanzschwachen Patienten, eine „Situation zu schaffen, in der man mit dem Patienten emanzipiert sprechen und gemeinsam eine Lösungen finden kann.“ Zum Aspekt „Brücken“ stellte Prof. Dr. Matthias Kern/Kiel die einflügelige Adhäsivbrücke vor („damit haben wir sehr gute Erfahrungen, besser sogar noch als mit zweiflügeligen“), er wundere sich, dass solch einfache und erfolgreiche Verfahren „nicht längst Standard sind in der Praxis“, dies liege möglicherweise an der noch fehlenden Aufnahme in die Kassen-Richtlinien. Die zuständigen Strukturen seien „etwas langsam im Vergleich zu den Fortschritten in der Zahnmedizin.“ </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Krisen-Radar </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit Blick auf wirtschaftliche Bedrängnis nicht der Patienten, sondern der Praxen zeigte Dr. Ingo Kock/Hamburg anhand eines „Krisen-Radars“ auf, dass nicht die Krise selbst das Problem sei, sondern die Vorläufer und das Erkennen sich zuspitzender Probleme. Mit vielen Beispielen, die das Auditorium spürbar beunruhigten, wies er auf aktuelle „sich zuspitzende Probleme“ hin. Am Beispiel eines Ärztebewertungsportals schilderte er das Kommunikationsverhalten der nachwachsenden jüngeren Generation und folgerte: „Sie haben das erste Rennen schon verloren, wenn Sie da nicht stehen! Sie schauen doch sicher auch bei z.B. hotel.de, wie viele Plus-Werte die Hotels an Ihrem Zielort haben.“ Bedrohung bestehender Strukturen sei auch aus der EU zu erwarten: „Europa ist längst hier – nur wir sind noch weit weg.“ In vielen Ländern gebe es bereits die Fremdbesitzmöglichkeit, diese werde über kurz oder lang auch Deutschland erreichen: „Investoren arbeiten immer in Netzwerken mit großen Synergien – dagegen kommen Sie als Einzelpraxis nicht an.“ Es sei sinnvoll, sich mit Verbündeten zusammenzuschließen und günstige Einkaufsbedingungen zu erreichen. Zu den Bedrohungen, die Praxen wahrnehmen müssten, gehöre auch die Entwicklung zu Großpraxen. Er verglich Tante Emma-Läden und Supermärkte: „Keiner hat heute ein Problem, Lebensmittel zu kaufen. Dadurch hat sich das Konsumverhalten geändert – Sie müssen sich darauf einstellen.“ Zu den Tipps, die er den Praxen mit auf den Weg gab, gehörte, ganz kleine oder ganz große Strukturen zu führen: „In der allergrößten Not bringt der Mittelweg den Tod.“ Bedauerlich sei, dass Versicherungen Abrechnungshelferinnen aus den Praxen abwerben würden: „Sie sollten den Spieß herumdrehen – werben Sie sie von der Versicherung ab, die Damen kennen die Mechanismen!“ Und mit etwas Augenzwinkern: „Machen Sie PR für ihren Kollegen – und lassen sie ihn PR für Sie machen. Bilden Sie Netzwerke. Sie glauben nicht, was das schon bewegt.“ </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Budget-Verwerfungen </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den Blick in die Zukunft richtete auch Dr. Jürgen Fedderwitz/KZBV mit seinem Vortrag „Kassenleistung und Praxisgewinn“: Es sei mit strukturbedingten Budget-Verwerfungen zu rechnen, da heute der Kassenwechsel häufiger erfolge als früher. Man plane mit dem zur Verfügung gestellten Budget der früheren Kasse und werde damit konfrontiert, dass die neue Kasse dieselbe Leistung zum halben Preis erwarte. Mehr Budget sei im GKV-Markt sicher nicht zu erwarten. Verabschieden solle man sich auch von der Vorstellung, mit der Praxis am Wachstumsmarkt Implantologie teilzuhaben: „Auch in Ländern mit höherer Implantatversorgung ist der Anteil nicht über 7 % gestiegen.“ Die Zukunft liege in einer Ausweitung von Festzuschuss-Konzepten, so auch in der Parodontologie: „Die ist ohne finanzielle Mitbeteiligung der Patienten nicht zu erbringen.“ Dr. Fedderwitz warnte vor Monostrukturen in der Praxis als Risiko-Konzept und vor dem Abschluss von Selektivverträgen: „Sie verzichten auf Ihnen zustehendes Honorar!“ Es gebe eine Menge Probleme, die seitens der Praxen zu beachten und zu bewältigen wären, trotzdem sei er sicher: „Sie werden das alle schaffen.“ </p>
<p>Zum Tagungsende fragte Moderator Professor Noack, ob das Thema „Grundversorgung“ dem Auditorium gefallen habe: Großer anhaltender Beifall bejahte das. </p>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 20:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Verleihung der Ewald-Harndt-Medaille 2010 </title>
			<link>http://www.zaek-berlin.de/presse/pressearchiv/presse-detail/article//verleihung-d-9.html</link>
			<description>Ewald-Harndt-Medaille 2010 an Zahnarzt Dr. Klaus Felgentreff

20 Jahre Wiedervereinigung - ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>20 Jahre Wiedervereinigung: Für die Zahnärztekammer Berlin war dieses erfreuliche Jubiläum Anlass, die Ewald-Harndt-Medaille 2010 an einen Kollegen zu verleihen, der sich insbesondere in diesem Zusammenhang herausragende Verdienste um den Berufsstand erworben hat: Dr. Klaus Felgentreff, vor dem Fall der Mauer auf ihrer östlichen Seite zahnärztlich tätig und nach dem Mauerfall schier unermüdlich auf beiden Seiten, um die Systeme, aber auch die Behandlungsqualität zusammenzubringen, hatte „Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Weitsicht und Mut zum Risiko“, wie es Laudator Dr. Wolfgang Schmiedel, Präsident der Zahnärztekammer Berlin formulierte.</p>
<p>Dr. Felgentreff, der einer zahnärztlichen Dynastie entstammt und langjährig an der Humboldt-Universität und der Hufeland-Poliklinik tätig war und seit 1991 niedergelassen ist, hat sofort nach der Wende auf vielen Ebenen das Zusammenwachsen der Kollegenschaft befördert: Er organisierte umfangreiche Aufklärung und Ausbildung in Abrechnung und Dokumentation und investierte an der Poliklinik in entsprechende Hardware, damit dies auch sofort umgesetzt werden konnte. Was sich so einfach liest, war ein enormes Problem, wie Dr. Schmiedel berichtete: „Die angestellten Zahnärztinnen und Zahnärzte nutzten diese aber nicht, aus Angst, kontrolliert zu werden. Widerstände, Ängste – überall.“ Dr. Felgentreff hat diese Hürden dennoch überwunden und viele andere auch, so lieferte er nach der Wende schon “pünktlich die erste Quartalsabrechnung an die KZV ab mit 12.500 geordneten Scheinen in einem Wäschekorb“, als dort die Sorgen um den Erhalt der poliklinischen Strukturen immer größer wurden. Er initiierte Einkaufsgemeinschaften, um den Kollegen günstigere Möglichkeiten für den technischen Anschluss an die moderne Zahnmedizin zu ermöglichen, und erinnerte in seinem Dankeswort anlässlich der Verleihung der Medaille seine Kollegen daran, dass diese Mühen auch notwendig waren: „Wurzelbehandlung gab es doch gar nicht, es waren doch gar keine Instrumente da.“</p>
<p><br />Neben vielem anderen würdigte Laudator Dr. Schmiedel vor allen die Persönlichkeit des Geehrten: Er habe Mut gemacht zur Niederlassung und es nicht bei Worten belassen, sondern sich nachhaltig, uneigensinnig, aber auch unnachgiebig für die selbständige, freie Berufsausübung eingesetzt. Für Dr. Felgentreff war die „Wende“ mit dem Fall der Mauer und dem Vorbereiten neuer Strukturen nicht erledigt, er engagierte sich im Freien Verband Deutscher Zahnärzte und – mit überwältigender Mehrheit gewählt – in der Vertreterversammlung der KZV und in der Delegiertenversammlung der Zahnärztekammer Berlin, zudem ist er gutachterlich tätig. Dr. Schmiedel betonte, unter Auflistung einiger ebenfalls in der Wendezeit besonders engagierter Kollegen, dass die Ewald-Harndt-Medaille nicht stellvertretend für all diese überreicht wurde: „Unsere Wahl ist allein dem herausragenden Wirken von Dr. Klaus Felgentreff zuzuschreiben für seinen stetigen persönlichen Einsatz.“ Dass der Geehrte dies aus Bescheidenheit anders empfinde, ehre ihn. Dass Dr. Felgentreff seinen überreichten Blumenstrauß aufwickelte und die Rosen persönlich an die Damen im Auditorium „stellvertretend für alle engagierten Kollegen“ verteilte, unterstrich dies nur noch.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Array</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 19:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Kollegialität“ im Blickpunkt: Die „Silberne Ehrennadel“ der Bundeszahnärztekammer wurde verliehen an Dr. Friedrich-Karl Noack</title>
			<link>http://www.zaek-berlin.de/presse/pressearchiv/presse-detail/article//kollegial-1.html</link>
			<description>Presseinformation der Zahnärztekammer Berlin vom 19. Januar 2010 </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein schönes Zusammentreffen wie dieses ist selten in der Zahnmedizin: Professor Dr. Michael Noack/Köln war einer der beiden wissenschaftlichen Leiter des 24. Berliner Zahnärztetages am 15. und 16. Januar in Berlin, in dessen Rahmen sein Vater, Dr. Friedrich-Karl Noack, mit der Silbernen Ehrennadel der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) ausgezeichnet wurde. Überreicht wurde die Ehrennadel durch den Präsidenten der BZÄK, Dr. Peter Engel. Dr. Wolfgang Schmiedel, Präsident der Zahnärztekammer Berlin, der diese Ehrung vorgeschlagen hatte, hielt die Laudatio. Viele Gespräche und persönliche Erfahrungen des Vorstandes der Berliner Zahnärztekammer zum Thema „Kollegialität“ waren Auslöser für die Ehrung. So soll die diesjährige Auszeichnung die heute von Wettbewerbsentwicklungen in Praxis und Hochschule belasteten Zahnärztinnen und Zahnärzte erinnern an die Bedeutung der Kollegialität und die Inhalte des Genfer Gelöbnisses als Grundpfeiler der Berufsausübung in freiberuflicher zahnärztlicher Tätigkeit.<br />&nbsp;<br />Bei den Überlegungen der Berliner Zahnärztekammer, wer „Kollegialität“ am vorbildlichsten repräsentiere, gab es im Vorstand spontan Einigkeit: „Das kam wie aus einem Munde: Kalli Noack!“ Nicht wenige der Vorstandsmitglieder konnten hier auch eigene Erfahrungen beitragen, denn sie hatten Dr. Friedrich-Karl Noack selbst an der Klink im Rahmen ihrer Ausbildung erlebt. Dr. Wolfgang Schmiedel betonte: „Er ist ausnahmslos allen, die bei ihm lernen duften, mit Freundlichkeit, Achtung und – man höre – mit Respekt begegnet“, er habe nie den „Oberlehrer markiert, nie hat er einen Studenten spüren lassen, dass dieser ihm nicht das Wasser reichen kann.“ Vieles an dieser seiner Haltung solle in Erinnerung gerufen werden, weil dies auch heute noch gelte: „Er war sich stets bewusst, dass er es mit Kolleginnen und Kollegen zu tun hatte – und den Ausspruch ‚man sieht sich immer zweimal im Leben’ hat er beherzigt. Ein Mensch mit Herz eben.“ Geprägt sei diese innere Einstellung von Dr. Noack durch das Genfer Gelöbnis, welches er unablässig verinnerlicht und eingehalten habe, er habe „unseren Berufsstand auf diesem seinem Wege in vorbildlicher Weise nach innen und außen vertreten“.<br />&nbsp;<br />Die Auszeichnung erfolge somit für langjähriges vorbildliches Wirken und auch vorbildliches Verhalten für das Ansehen des zahnärztlichen Berufsstandes. „Alle, die wir hier versammelt sind“, so Dr. Schmiedel, „erfahren tagtäglich, dass in den rauen Zeiten schwieriger werdender Verteilungskämpfe die Kollegialität mehr und mehr auf der Strecke zu bleiben scheint, nein: bleibt. Es ist bestimmt kein Zufall, und es sei der Bundeszahnärztekammer und ihrem Präsidenten Dr. Peter Engel gedankt, dass wir zur Zeit intensive Überlegungen zur Entwicklung eines neuen ethischen Kodex oder Wertekanons anstellen, um unserem Berufsstand nach innen und in der breiten Öffentlichkeit wieder das Ansehen zu verschaffen, welches er wahrlich verdient hat! Und so bringe ich meine unerschütterliche Hoffnung zum Ausdruck, dass Menschen bzw. Kollegen vom Schlage eines Kalli Noack eben nicht zu einer aussterbenden Spezies gehören.“</p>]]></content:encoded>
			<category>Array</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 16:06:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zahnärztekammer Berlin: Ewald-Harndt-Medaille 2010 an Zahnarzt Dr. Klaus Felgentreff</title>
			<link>http://www.zaek-berlin.de/presse/pressearchiv/presse-detail/article//zahnaerzteka-6.html</link>
			<description>Presseinformation der Zahnärztekammer Berlin vom 18. Januar 2010 

Vor einem eindrucksvoll...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>20 Jahre Wiedervereinigung: Für die Zahnärztekammer Berlin war dieses erfreuliche Jubiläum Anlass, die Ewald-Harndt-Medaille 2010 an einen Kollegen zu verleihen, der sich insbesondere in diesem Zusammenhang herausragende Verdienste um den Berufsstand erworben hat: Dr. Klaus Felgentreff, vor dem Fall der Mauer auf ihrer östlichen Seite zahnärztlich tätig und nach dem Mauerfall schier unermüdlich auf beiden Seiten, um die Systeme, aber auch die Behandlungsqualität zusammenzubringen, hatte „Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Weitsicht und Mut zum Risiko“, wie es Laudator Dr. Wolfgang Schmiedel, Präsident der Zahnärztekammer Berlin formulierte. <br /><br />Dr. Felgentreff, der einer zahnärztlichen Dynastie entstammt und langjährig an der Humboldt-Universität und der Hufeland-Poliklinik tätig war und seit 1991 niedergelassen ist, hat sofort nach der Wende auf vielen Ebenen das Zusammenwachsen der Kollegenschaft befördert: Er organisierte umfangreiche Aufklärung und Ausbildung in Abrechnung und Dokumentation und investierte an der Poliklinik in entsprechende Hardware, damit dies auch sofort umgesetzt werden konnte. Was sich so einfach liest, war ein enormes Problem, wie Dr. Schmiedel berichtete: „Die angestellten Zahnärztinnen und Zahnärzte nutzten diese aber nicht, aus Angst, kontrolliert zu werden. Widerstände, Ängste – überall.“ Dr. Felgentreff hat diese Hürden dennoch überwunden und viele andere auch, so lieferte er nach der Wende schon “pünktlich die erste Quartalsabrechnung an die KZV ab mit 12.500 geordneten Scheinen in einem Wäschekorb“, als dort die Sorgen um den Erhalt der poliklinischen Strukturen immer größer wurden. Er initiierte Einkaufsgemeinschaften, um den Kollegen günstigere Möglichkeiten für den technischen Anschluss an die moderne Zahnmedizin zu ermöglichen, und erinnerte in seinem Dankeswort anlässlich der Verleihung der Medaille seine Kollegen daran, dass diese Mühen auch notwendig waren: „Wurzelbehandlung gab es doch gar nicht, es waren doch gar keine Instrumente da.“ <br /><br />Neben vielem anderen würdigte Laudator Dr. Schmiedel vor allen die Persönlichkeit des Geehrten: Er habe Mut gemacht zur Niederlassung und es nicht bei Worten belassen, sondern sich nachhaltig, uneigensinnig, aber auch unnachgiebig für die selbständige, freie Berufsausübung eingesetzt. Für Dr. Felgentreff war die „Wende“ mit dem Fall der Mauer und dem Vorbereiten neuer Strukturen nicht erledigt, er engagierte sich im Freien Verband Deutscher Zahnärzte und – mit überwältigender Mehrheit gewählt – in der Vertreterversammlung der KZV und in der Delegiertenversammlung der Zahnärztekammer Berlin, zudem ist er gutachterlich tätig. Dr. Schmiedel betonte, unter Auflistung einiger ebenfalls in der Wendezeit besonders engagierter Kollegen, dass die Ewald-Harndt-Medaille nicht stellvertretend für all diese überreicht wurde: „Unsere Wahl ist allein dem herausragenden Wirken von Dr. Klaus Felgentreff zuzuschreiben für seinen stetigen persönlichen Einsatz.“ Dass der Geehrte dies aus Bescheidenheit anders empfinde, ehre ihn. Dass Dr. Felgentreff seinen überreichten Blumenstrauß aufwickelte und die Rosen persönlich an die Damen im Auditorium „stellvertretend für alle engagierten Kollegen“ verteilte, unterstrich dies nur noch.</p>]]></content:encoded>
			<category>Array</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 16:57:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Leitartikel MBZ</title>
			<link>http://www.zaek-berlin.de/presse/pressearchiv/presse-detail/article//leitartikel-17.html</link>
			<description>MBZ 12-2009 // Zähes Ringen um Geschlossenheit ...

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Recht durfte erwartet werden, dass auf der im Rahmen des Deutschen Zahnärztetages&nbsp; stattfindenden Bundesversammlung der Bundeszahnärztekammer eine präzise Standortbestimmung unseres Berufsstandes vorgenommen wird und eindeutige, politisch unüberhörbare Signale an die Politik formuliert und übermittelt werden. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dabei stehen die Chancen, für die berechtigten Forderungen unserer Profession endlich ernsthaftes Gehör zu finden, derzeit wahrlich nicht schlecht. Wie heißt es so schön im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP: „Die Freiberuflichkeit der ärztlichen Tätigkeit ist ein tragendes Prinzip unserer Gesundheitsversorgung und sichert die Therapiefreiheit.“ </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Peter Engel, definierte in seiner Rede anlässlich des Festaktes des Deutschen Zahnärztetages den Begriff der Freiberuflichkeit folgendermaßen: „Freiberuflichkeit, wie wir Zahnärzte sie verstehen, basiert auf einem Wechselwirkungsverhältnis von Freiheit, Vertrauen und Verantwortung.“ Die&nbsp; Bundesversammlung ihrerseits bekräftigte eingangs dieses klare Bekenntnis zum Erhalt und zur Sicherung der Freiberuflichkeit in einer einstimmigen Resolution. So weit, so gut. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die weiteren Diskussionen der 140 Delegierten der Bundesversammlung ließen indes auf anschauliche Weise erkennen, dass es nach wie vor schwierig bis unmöglich ist, die bisweilen diametral voneinander abweichenden Ansichten und Positionen der Kollegenschaft „unter einen Hut“ zu bringen. Die von Partikular-, Verbands- und Länderinteressen geprägten Wortmeldungen mündeten in einer Flut von mehr als 60 Anträgen, deren Behandlung und Beschlussfassung einen ordnungsgemäßen und&nbsp; zielgerichteten Verlauf der Versammlung bisweilen unmöglich erschienen ließen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Zentrum dieser Diskussionen standen der von der BZÄK auftragsgemäß überarbeitete so genannte „Delegationsrahmen“, die längst überfällige neue Approbationsordnung, die Selektivverträge im PKV- und GKV-Bereich, die Neustrukturierung der Fort- und Weiterbildung, die Ablehnung der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte und – last but not least – die Forderung nach einer neuen, dem wissenschaftlichen Stand entsprechenden und finanziell angemessenen GOZ. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dass gerade beim letzten Thema die Wogen hoch schlugen, ist zunächst verständlich, geht es doch wieder einmal (auch) ums liebe Geld! Dass aber von einigen Delegierten die von der BZÄK in Auftrag gegebene, wissenschaftlich erarbeitete „Prognos-Studie“ zur Berechnung des zahnärztlichen Stundensatzes und des für eine zahnärztlichen Leistung erforderlichen (durchschnittlichen!) Zeitkontingents gänzlich in Frage gestellt wurde, muss nachdenklich stimmen. Emotionale „Schnellschüsse“, wie auf der Bundesversammlung abgegeben, sind nach meiner festen Überzeugung der beharrlichen Arbeit der BZÄK nicht förderlich und gefährden die Glaubwürdigkeit nicht nur dieser Institution, sondern letztlich des gesamten Berufsstandes! </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie können sämtliche politischen Beschlüsse der diesjährigen Bundesversammlung auf der Web-Seite der BZÄK unter <a href="http://www.bzaek.de/deutscher-zahnaerztetag.html" >http://www.bzaek.de/deutscher-zahnaerztetag.html</a> nachlesen - machen Sie sich Ihr eigenes Bild!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus empfehle ich Ihnen die Lektüre&nbsp; des Statistischen Jahrbuchs der BZÄK, welches unlängst in zweiter Auflage erschienen ist, gibt es doch einen exzellenten Überblick zu Fragen und Entwicklungen des Berufsstandes bis hin zu vergleichenden Statistiken der nationalen und internationalen Mundgesundheit. Sie können dieses hochpolitische Werk auf der Web-Seite der BZÄK unter <a href="http://www.bzaek.de/wir-ueber-uns/daten-und-zahlen/statistische-publikationen/statistische-jahrbuch.html" >http://www.bzaek.de/wir-ueber-uns/daten-und-zahlen/statistische-publikationen/statistische-jahrbuch.html</a> bestellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Liebe Kolleginnen und Kollegen,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>so wie die große Politik ringt auch unser zahnärztlicher Berufsstand weiter um seine Standortbestimmung und zukunftsfähige Perspektiven. Um die von uns Zahnärztinnen und Zahnärzten formulierten Ziele zu erreichen, braucht es nach innen weitere intensive Diskussionen und nach außen eine breite Geschlossenheit!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Abschließend wünsche ich Ihnen allen geruhsame und friedvolle Advents- und Weihnachtstage, und meinem Vorstand und mir auch weiterhin Ihre Unterstützung bei der Bewältigung der vor uns liegenden Aufgaben! Uns allen wünsche ich ein gutes und erfolgreiches neues Jahr zum Wohle unseres Berufsstandes und der uns anvertrauten Patienten!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich grüße Sie wie immer sehr herzlich,</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ihr</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dr. Wolfgang Schmiedel</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Array</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 10:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Berliner Zahnärztetag Januar 2010: Zahnärztliche Grundversorgung im Praxisalltag</title>
			<link>http://www.zaek-berlin.de/presse/pressearchiv/presse-detail/article//berliner-zah-2.html</link>
			<description>Presseinformation der Zahnärztekammer Berlin vom 24. November 2009</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Fokus auf die Praxis in ihrem alltäglichen Seiltanz zwischen innovativer Wissenschaft und drückenden GKV-Bedingungen legt der bevorstehende 24. Berliner Zahnärztetag am 15. und 16. Januar 2010 im Berliner Estrel Convention Center. „Es gibt sehr viel spezielle Fortbildung zu aufwändigen Verfahren“, sagt Berlins Kammerpräsident Dr. Wolfgang Schmiedel, „wir wollen aber der Grundversorgung ein Forum bieten und uns mit dem auseinandersetzen, was tatsächlich den weitaus größten Anteil im Praxisalltag ausmacht.“ Vom zahnmedizinischen Behandlungsbedarf und verschiedenen Therapieverfahren im Spiegel der Kassenbedingungen bis hin zur Frage, was man mit einem unangemeldeten Schmerzpatienten macht: Neben erfahrenen Praktikern stellen sich auch Hochschulwissenschaftler dem Anspruch der „Grundversorgung“ in ihrem Fachgebiet. „Wir kommen bei dieser Thematik neben dem Fachlichen aber natürlich am Thema Praxis &amp; Wirtschaft nicht vorbei – bei aller Ethik und Fachkenntnis muss unsere Praxis auch wirtschaftlich dazu in der Lage sein, als Unternehmen zu überleben. Im Programm sind daher auch Aspekte wie eine Ist-Analyse sowie Zukunftsaussichten beim Thema ‚Kassenleistung und Praxisgewinn’, wofür wir Dr. Jürgen Fedderwitz/KZBV gewinnen konnten – es geht aber auch um Bürokratie und qualitätsorientiertes Honorarmanagement. Gespannt sind wir auch auf die Abschlussdiskussion zum Thema ‚Wo liegen die Grenzen der solidarisch finanzierten Grundersorgung?’ -&nbsp; bei der Entwicklung der Budgets der GKV ein auch politisch für uns alle extrem wichtiges Thema.“<br /><br />Manchmal muss eine Privatleistung vorangehen<br /><br />Die wissenschaftliche Leitung des 24. Berliner Zahnärztetages obliegt Prof. Dr. Michael Noack/Köln und Prof. Dr. Matthias Kern. Auf die Frage, ob die Hochschulwissenschaft denn wisse, was die Praxen belaste, meint Professor Kern: „Ich habe über Fortbildungen vielfältige Kontakte zu niedergelassen Kollegen und verstehe deren Frustration, wenn z.B. das Budget für Parodontalbehandlungen im Rahmen der kassenzahnärztlichen Versorgung gerade mal für drei Patienten im Quartal reicht, oder aber wenn innovative, aber bewährte Behandlungsmethoden wie einflügelige Adhäsivbrücken vom Gutachter abgelehnt werden.“ Kann die Wissenschaft der Praxis denn hier überhaupt dienlich sein? „Häufig sind es Kleinigkeiten im Vorgehen“, meint Professor Kern, „die eine optimale Brückenversorgung von einer durchschnittlichen oder eher suboptimalen Versorgung trennen. Allerdings müssen manchmal auch Privatleistungen im Vorfeld der kassenzahnärztlichen Brücken-Versorgung erbracht – und natürlich auch in Rechnung gestellt – werden, um ein gutes Ergebnis der Standardversorgung zu erzielen, ich denke hier beispielsweise an chirurgische Pfeilerzahnverlängerung, kieferorthopädische Pfeilerzahnextrusion mit durchaus einfachen Mitteln wie Magneten oder auch die Optimierung der Brückengliedauflage mit Bindegewebstransplantaten.“ Der wirtschaftliche Aspekt ist allerdings den Hochschulzahnärzten nicht mehr unbekannt: „Der Budgetdruck hat in der Zahnklinik allgemein zugenommen, da die Zuschüsse für Forschung und Lehre in der Zahnmedizin vielerorts real deutlich gesunken sind. Das führt zu einer Gefahr für die Qualität der universitären Ausbildung. Bezüglich des Budgetdrucks nähern sich Universitätszahnklinik und Praxis derzeit tatsächlich an.“<br /><br />Infos und Anmeldungen zum 24. Berliner Zahnärzteag:&nbsp; www.quintessenz.de &gt; Berliner Zahnärztetag<br /><br />Kontakt: Birgit Dohlus // Pressestelle der Zahnärztekammer Berlin // eMail: info@zahndienst.de</p>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 23:08:00 +0100</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Verleihung der Ewald-Harndt-Medaille 2009</title>
			<link>http://www.zaek-berlin.de/presse/pressearchiv/presse-detail/article//verleihung-d-1.html</link>
			<description>Ewald Harndt-Medaille 2009  an Dr. Erika Reihlen

Als der Vorstand der Berliner...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ewald Harndt-Medaille 2009&nbsp; an Dr. Erika Reihlen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als der Vorstand der Berliner Zahnärztekammer beschloss, die Ewald Harndt-Medaille 2009 an die Berliner Zahnärztin Dr. Erika Reihlen zu verleihen, fiel der Beschluss ebenso spontan wie einstimmig. Dass die Preisträgerin sehr gut gewählt war, zeigte sich auch bei der Verleihung der Auszeichnung am 23. Januar 2009 im Rahmen des Quintessenz-Jubiläums-Kongresses, zu dem auch der Berliner Zahnärztetag als Programmbestandteil gehörte. Sie habe diese Ehrung &quot;ohne Wenn und Aber verdient&quot;, sagte Berlins Kammerpräsident Dr. Wolfgang Schmiedel in seiner Laudatio. Bei der Ehrung waren neben BZÄK-Präsident Dr. Peter Engel und Vizepräsident Dr. Michael Frank sowie dem BZÄK-Ehrenpräsidenten Dr. Dr. Jürgen Weitkamp auch viele Kammerpräsidenten aus anderen Bundesländern zugegen und gratulierten Frau Dr. Reihlen nach der Auszeichnung auch persönlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schon früh gehörte die Kinderzahngesundheit - vor allem die Verbesserung der Kariesraten - zu den Schwerpunkten der Arbeit im Leben der dreifachen Mutter, die vermutlich nicht zuletzt aufgrund der eigenen familiären Erfahrung erkannte, dass hinsichtlich der Verhütung von Zahnerkrankungen erheblich mehr Einsatz notwendig war als zu dieser Zeit üblich. 1976 begann Dr. Reihlen als Jugendzahnärztin, sich für die Mundgesundheitserziehung der Kinder einzusetzen, sie wurde Leiterin der Zahnärztlichen Dienstes in Berlin-Steglitz und Koordinatorin der Berliner Jugendzahnpflege beim Senat von Berlin. Ihr damaliger Weggefährte, Senator a.D. Ulf Fink, hatte sich kürzlich erst dazu bekannt, dass es nicht zuletzt der kämpferische Hartnäckigkeit von Dr. Reihlen zu verdanken war, dass sich die Zahngesundheitsmaßnahmen für Kinder im Land Berlin - noch vor SGB V und § 21 - haben etablieren und entwickeln können.</p>
<p>Auch fachlich war Dr. Reihlen außerordentlich engagiert, so gab es unter anderem vielfachen Erfahrungsaustausch mit den hinsichtlich der Gruppenprophylaxe schon etwas erfahreneren Kollegen aus Wissenschaft und Praxis in der Schweiz. Die in der Schweiz üblichen &quot;Putzmuttis&quot; wurden bei ihrem Konzept für eine fundierte Gruppenprophylaxe in Deutschland allerdings durch professionalisierte Prophylaxefachkräfte ersetzt.</p>
<p>Von 1985 bis 1989 war Dr. Erika Reihlen stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Kinderzahnheilkunde und Prophylaxe in der DGZMK. Gleichzeitig begann sie ihre Tätigkeit für die LAG-Vorläuferorganisation als stellvertretende Vorsitzende im Auftrag des Landes Berlin, und sie gehörte 1989 zu den Gründungsmitgliedern der LAG / Landesarbeitsgemeinschaft Berlin zur Verhütung von Zahnerkrankungen. Von 1999 an war sie Vorsitzende und konnte bei Übergabe der Aufgabe an Gerlinde König (AOK) auf eine hocherfolgreiche 17-jährige Arbeit im Dienste der Gruppenprophylaxe in Berlin zurückschauen: Die Anzahl der zahngesunden Zwölfjährigen hatte sich in dieser Zeit verdoppelt. In Berlin, eher zufällig, geboren wurde auch KAI - die berühmte Zahnputzmethode, nach der weit über Deutschland hinaus und nach wie vor die Kinder das Zähneputzen lernen. Die KAI-Technik ist auf immer mit Dr. Reihlens Namen verbunden. In ihrem Kauflächen-Außenflächen-Innenflächen-Schema erkannt ein findiger Schüler die Anfangsbuchstaben KAI, so kam die Putztechnik zu ihrem Namen.</p>
<p>Das noch erheblich über die bereits aufgeführten Aktivitäten hinausgehende und die moderne präventionsorientierte Zahnheilkunde mit vorbereitende und unterstützende Wirken der Ewald Harndt-Preisträgerin 2009 kann auf der Website der Zahnärztekammer unter &quot;Aktuelles&quot; in der Laudatio von Dr. Schmiedel nachgelesen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die vielen Kolleginnen und Kollegen und beruflichen Weggefährten von Dr. Erika Reihlen applaudierten nach der Ehrung außerordentlich herzlich - und bekamen gleich einige &quot;Hausaufgaben&quot; mit auf den Weg: Es sei immer Gemeinschaftsaufgabe gewesen, für was sie nun ausgezeichnet werde, betonte Dr. Reihlen, und man müsse anfangen mit Veränderungen, wenn sie Einsatz erfordern, statt sie nur wahrzunehmen. Die Verbesserung der bildungsabhängigen Mundgesundheit sei zudem eine nach wie vor nicht befriedigend gelöste Aufgabe. &quot;Ich freue mich aber, dass die Prophylaxe heute in alle zahnmedizinischen Disziplinen Einzug gehalten hat, dass Gruppen- und Individualprophylaxe gut vernetzt sind und auch die Einbeziehung der Erfahrungen der stomatologischen Kollegen nach dem Mauerfall geglückt ist&quot;, sagte sie zum Abschluss - nicht ohne zu betonen, dass die Gruppenprophylaxe auch weiterhin Unterstützung benötige.</p>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 14:07:00 +0100</pubDate>
			
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		<item>
			<title>„goldgefüllt und perlengleich“: Ausstellungseröffnung an der Charité mit politischen Tönen</title>
			<link>http://www.zaek-berlin.de/presse/pressearchiv/presse-detail/article//goldgefue.html</link>
			<description>Presseinformation der Zahnärztekammer Berlin vom 22. Oktober 2009

</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Medizinhistorische Museum an der Charité hat am 21. Oktober 2009 eine Sonderausstellung eröffnet: Unter dem Motto „goldgefüllt und perlengleich“ zeigt es Exponate aus den Zeiten der alten Zahnreißer und Barbiere bis hin zu einer topmodern ausgestatteten Praxis und schlägt so die Brücke von brachialen Methoden und berechtigten Ängsten zu „absoluter Hochleistungszahnmedizin“, wie es der Direktor des Medizinhistorischen Museums, Prof. Dr. Thomas Schnalke,&nbsp; bei der offiziellen Eröffnungsfeier am 20. Oktober formulierte. Der Titel „goldgefüllt und perlengleich“ solle auch ein Zeichen setzen gegen die sonst üblichen Assoziationen verbunden mit Schmerzen und eher die Leistungen des Faches in Form, Funktion und Ästhetik übermitteln. Dass es eine Berliner Tageszeitung nicht davon abhielt, den Beitrag über die Ausstellung mit „au Backe“ zu verbinden, ist allerdings nachvollziehbar: Der größte Teil der Ausstellung zeigt eben genau jene Bilder und Gerätschaften, die heute ein Schaudern hervorrufen – für ihre Zeit aber herausragende Innovationen waren.<br /><br />Der Stolz der 300 Jahre alten Charité auf die Leistungen dieses Faches, das seit 125 Jahren auch mit eigenem Institut unter ihrem Dach vertreten ist, ist bemerkenswert und wurde bei der Eröffnung betont: Die Charité wolle zu ihrem Jubiläum etwas Besonderes zeigen, sagte der Vorstandsvorsitzende der Charité-Universitätsmedizin, Professor Karl Max Einhäupl, und habe daher das Thema Zahnmedizin in den Fokus gestellt. Er selbst sei, gab er zu, mit den Zahnärzten „nicht immer glimpflich umgegangen“ in seiner zurückliegenden Funktion als Vorsitzender des Wissenschaftsrates und habe von ihr vor allem mehr Anstrengungen in der Forschung verlangt – er sehe allerdings auch, dass die „medizinischen Fächer dabei selbst beteiligt waren, dass die Zahnmedizin oft abgedrängt wurde.“ Heute sei es an der Zeit, den einen oder anderen Gedanken wieder auszutauschen und dem Fach und damit auch der Charité „wieder Glanz zu geben wie schon so oft in der Geschichte.“ Die neue Ausstellung habe gute Chancen, auch zu einem Erfolg für die Zahnmedizin zu werden. &nbsp;<br /><br />Das Thema „Zahnmedizin an der Charité“ griff Berlins Kammerpräsident Dr. Wolfgang Schmiedel auf und bezeichnete die Ausstellung als eine Bereicherung für die Berliner Zahnärzte, die in den zurückliegenden Jahren vor allem verloren hatten: Den Zahnärzten aus dem Ost-Teil sei die Ausbildungsstätte Schumannstraße genommen worden, den Zahnärzten in Mitte der Standort der „Zahnklinik Nord“, den Zahnärzten in der verbliebenen Klinik in der Aßmannshauser Straße auch nur halbwegs ausreichender Platz zum qualitativ hochwertigen Lernen - und dieser Klinik nun auch noch eine verlässliche Zukunft. Gewonnen hätten alle Berliner Zahnärzte mit dieser Ausstellung die Erinnerung an und die Verbundenheit mit ihrer großen gemeinsamen Geschichte: „Wir alle, auch diejenigen, die vieles – manche auch den Boden unter den Füßen – verloren haben, wir haben eine gemeinsame Geschichte, und ich sage bewusst und historisch nachprüfbar, eine ehrenvolle, eine verdienstvolle und nicht zuletzt deshalb eine erfolgreiche Geschichte.“ Der Forderung nach mehr Forschung müsse allerdings die derzeitige Realität durch politische Eingriffe entgegengestellt werden: „Ich bedaure feststellen zu müssen, dass es im Moment um die gute Ausbildungsqualität, aber auch um exzellente Forschung und Lehre im Bereich der Zahnmedizin in Berlin nicht zum Besten bestellt ist.“ Von einigen Berliner Politikern werde „das Erbe der Charité, auch im Bereich Zahnmedizin, leichtfertig aufs Spiel gesetzt.“ Die Ausstellung biete eine Chance für die universitäre und die praktizierte Zahnmedizin in Berlin, sich der großen gemeinsamen Vergangenheit zu erinnern und sie als Auftrag zu begreifen, „die zahnmedizinisch-wissenschaftliche Fackel weiter zu tragen und so die Zukunft der Zahnmedizin, auch und gerade hier in Berlin, zu sichern!“ <br /><br />Welch Fundament Berlin für die deutsche Zahnmedizin war und ist, betonte in seinem Grußwort zur Eröffnung auch Dr. Peter Engel, Präsident der Bundszahnärztekammer, die mit Beiträgen aus dem eigenen Museumsbestand die Ausstellung im Medizinhistorischen Museum ergänzt hat: Berlin sei vor 150 Jahren der Geburtsort des Zentralvereins der Deutschen Zahnärzte gewesen, aus der die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde hervorgegangen sei – heute sei die Zahnmedizin die größte aller medizinischen Disziplinen. Mit einem kurzen Rückblick über die großen Forscher und auch Leistungen der deutschen Zahnmedizin betonte er, dass es kennzeichnend für die Entwicklung des Berufsstandes gewesen sei, dass er ohne jegliche politische Gängelei funktioniert und sich so eindrucksvoll weiterentwickelt habe: „Ich befürchte, die Berufspolitiker überschauen nicht wirklich alle Folgen ihrer Entscheidungen.“ So bedauerlich es sei, so Recht habe doch Emanuel Kant mit seinem Satz: „Die Politik ist das Schicksal, und dem müssen wir uns stellen.“ <br /><br /></p>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 16:51:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Jetzt neu in Berlin: Berliner Kinderzahnpass erleichtert Eltern die Mundgesundheitsvorsorge </title>
			<link>http://www.zaek-berlin.de/presse/pressearchiv/presse-detail/article//jetzt-neu-in-1.html</link>
			<description>Gemeinsame Presseinformation von Zahnärztekammer Berlin und Kassenzahnärztlicher Vereinigung Berlin...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 14. Oktober 2009 startet in Berlin ein neues Konzept zur Verbesserung der Mundgesundheitsvorsorge: Der bundesweit einmalige neue „Berliner Kinderzahnpass“ wird fester Partner des traditionsreichen gelben ärztlichen Untersuchungsheftes. Ab sofort haben Eltern damit nicht mehr nur eine Übersicht über die anstehenden allgemeinärztlichen&nbsp; Untersuchungen ihres Kindes, sondern gleichzeitig von Geburt an auch über die empfohlenen Kontrolltermine zur gesunden Entwicklung der Zähne und Kiefer.<br /><br />Herausgeber des Berliner Kinderzahnpasses ist die Zahnärztekammer Berlin zusammen mit der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Berlin, unterstützt wird das Konzept von der Kassenärztlichen Vereinigung durch Übermittlung an die Kinderarztpraxen und Geburtskliniken. <br /><br />Der erste Berliner Kinderzahnpass wurde im Rahmen der Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Doppel-Vorsorgeheftes an junge Mütter auf der Wöchnerinnen-Station der Klinik für Geburtsmedizin der Charité überreicht – Klinikleiter Prof. Dr. Joachim W. Dudenhausen war im Vorfeld der Planung von der Idee sehr angetan und hat spontan seine Klinik als Startpunkt der Aktion zur Verfügung gestellt. „Die Zukunft gehört der Prävention und nicht der Therapie von Krankheiten“, so Professor Dudenhausen, „gerade für lebenslang auftretende, aber vermeidbare Probleme muss früh in der Schwangerschaft und in der Jugend etwas getan werden. Die Zahngesundheit ist ein Ziel der frühen Prävention, und ihre Erhaltung muss ein Teil der Erziehung des jungen Menschen sein. Außerdem gibt es Zusammenhänge zwischen der Immunitätslage des Menschen und der Zahngesundheit bzw. der Mundflora, ja sogar des Risikos der Frühgeburt.“</p>
<p><br />Ziel des Berliner Kinderzahnpasses ist eine breitere und häufigere Nutzung der kostenlosen Kontrolltermine zur gesunden Entwicklung der Milchzähne und Kiefer. In Berlin haben rund 90 000 Kinder bis 6 Jahre zerstörte Milchzähne, angefangen von kleinen Schäden an einem Zahn bis zum Verlust mehrerer Zähne. Für mindestens 6000 Neugeborene der jährlich über 30.000 geborenen Kinder in der Stadt steht schon bei ihrer Geburt fest, dass sie in den nächsten Jahren erhebliche Zahnschäden erleiden werden: 20 % aller Kinder weisen, das zeigen aktuelle Mundgesundheitsstudien, über 80 % aller Zahnschäden insgesamt auf. <br /><br />Diese Zahlen sollen sich mit dem Berliner Kinderzahnpass spürbar verbessern: Die meisten Zahn- und Mundgesundheitsschäden entstehen aus Unwissen oder Falschwissen der Eltern. Bei den zahnärztlichen Kontrollterminen kann dann individuell beraten und notfalls auch frühzeitig durch präventive Maßnahmen hilfreich eingegriffen werden. <br /><br />Auch für umsorgende Mütter ist diese Beratung wichtig, denn beispielsweise als gesund geltender Saft wird – im Fläschchen genuckelt statt im Becher getrunken – zur zahnschädigenden Säure. Vielen Eltern unbekannt ist auch, ab wann und wie man mit der Zahnpflege beginnt und bis wann man die Kinder nicht allein Zähne putzen lassen darf. Auch Kieferfehlstellungen durch ungünstige Nuckel können durch frühen Beratungskontakt vermieden werden. </p>
<p>„Unser Anliegen ist, dass die Eltern sich persönlich beraten lassen und nicht nur schriftliche Informationen bekommen“, sagt Dr. Wolfgang Schmiedel, Präsident der Zahnärztekammer Berlin, „ein Gespräch ist deutlich effektiver. Jedes Kind ist einzigartig und seine familiäre Situation auch – wir halten es für sinnvoll, wenn Kinder und ihre Familien einen guten Kontakt zu einem Familienzahnarzt aufbauen und hier individuell beraten und betreut werden. Vom Wissen allein werden Zähne nicht gesund, deshalb setzen wir auf aktives Handeln statt auf allgemeine Informationen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit dem neuen Doppel-Untersuchungsheft wird den Eltern die Wichtigkeit der&nbsp; regelmäßigen Mundgesundheitsvorsorge bewusster als bisher, wie Zahnarzt Dr. Helmut Kesler, Initiator des Berliner Kinderzahnpasses, erläutert: „Das gelbe U-Heft hat eine enorme Akzeptanz in der Elternschaft und schließt ab sofort die Mundgesundheit mit ein. Wir haben uns bewusst am Konzept des ärztlichen Vorsorgepasses orientiert mit Schwerpunkt auf die anstehenden Termine und mit Übersichten, was jeweils untersucht werden sollte. Jeder Mundgesundheits-Kontrollbesuch wird im Berliner Kinderzahnpass ausgewiesen und abgestempelt – das gibt den Eltern ein sichtbares Zeichen, dass sie sich für ihr Kind und sein Wohlergeben engagieren. Die einfach gehaltene Terminübersicht macht es Eltern, die oft unter vielerlei Anforderungen stehen, jetzt deutlich leichter, diese Termine zu erkennen und auch wahrzunehmen.“ </p>
<p>Dr. Uwe Kraffel, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin, die die Distribution des erweiterten Vorsorgeheftes unterstützt, betont den Vorteil einer Kombination der beiden Vorsorge-Pässe: &quot;Mit der gemeinsamen Ausgabe von Kinder-Untersuchungsheft und Kinderzahnpass erreichen wir, dass Eltern bereits von Anfang an eine Übersicht über alle wichtigen Vorsorge-Untersuchungen erhalten.&quot; </p>
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<p>Der Berliner Kinderzahnpass liegt ab sofort - mit Klebebuttons fest verbunden - dem gelben Vorsorgeheft bei, das alle Eltern nach der Geburt ihres Kindes vom Kinderarzt bekommen. Diejenigen Eltern, deren Kinder bis 6 Jahre alt sind, bekommen den Berliner Kinderzahnpass bei ihrem Zahnarzt bzw. bei der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Berlin.</p>
<p>Die Besonderheit dieses Angebotes ist der gemeinsame Wille und die gemeinsame Zusammenarbeit zur Förderung der Kinderzahngesundheit über das eigene Fach hinweg: &quot;Der Berliner Kinderzahnpass ist deshalb bundesweit einmalig, weil er in Berlin von der Kassenärztlichen Vereinigung zusammen mit dem ärztlichen Vorsorgeheft verteilt wird. Dafür danken wir der KV und geben gleichzeitig ein Beispiel, wie Synergieeffekte zwischen Ärzten und Zahn-Ärzten sinnvoll genutzt werden können&quot;, so Dr. Jörg-Peter Husemann, Vorstandsvorsitzender der KZV Berlin.</p>]]></content:encoded>
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			<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 19:57:00 +0200</pubDate>
			
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