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Wahlen: Berliner Zahnärzteparlament wählte den Kammer-Vorstand: Dr. Christian Bolstorff erneut Präsident der Berliner Zahnärzte

Der neue Vorstand der Zahnärztekammer Berlin

Presseinformation der Zahnärztekammer Berlin vom 14. Februar 2003

Der neue Vorstand der Zahnärztekammer Berlin (von links):
Dr. Peter-Michael Troester (Beisitzer), Dr. Lewon Tunjan (Beisitzer), Dr. Christian Bolstorff (Präsident), Dr. Arnt Gerstenberger (Beisitzer), Dr. Lore Gewehr(Beisitzerin), Dr. Jürgen Gromball (Vizepräsident), Dr. Olaf Piepenhagen (Beisitzer).

Am Abend des 13. Februar wählte das Parlament der insgesamt 4780 Berliner Zahnärzte, die Delegiertenversammlung (DV), den Vorstand der Zahnärztekammer Berlin für die neue vierjährige Legislaturperiode. Mit deutlich mehr Stimmen als dafür notwendig wurde der bisherige Vorstand in seinen Ämtern bestätigt, mit einem Wechsel: Auf eigenen Wunsch ausgeschieden ist OA Dr. Herbert Rukat, neu im Vorstand ist Dr. Olaf Piepenhagen, der die bisherigen Aufgaben von Dr. Rukat, vor allem den Bereich Fortbildung, übernehmen wird. Präsident der Berliner Zahnärzte ist wiederum Dr. Christian Bolstorff mit 28 Ja-Stimmen der 43 Stimmberechtigten, als Vizepräsident bestätigt wurde Dr. Jürgen Gromball mit 25 Ja-Stimmen, zu Beisitzern gewählt wurden Dr. Lore Gewehr (29 Ja Stimmen), Dr. Lewon Tunjan (28 Ja-Stimmen), Dr. Olaf Piepenhagen (27 Ja-Stimmen), Dr. Arnt Gerstenberger (31 Ja-Stimmen) und Dr. Peter Troester (29 Ja-Stimmen).

Die Mehrheit der Vorstandssitze haben damit Repräsentanten des Verbandes der Zahnärzte von Berlin inne, der Verband stellt auch den Präsidenten. Die Sitzmehrheit spiegelt das erfolgreiche Abschneiden bei der Kammerwahl im vergangenen Dezember wieder - der Verband der Zahnärzte hatte die Anzahl der Plätze in der DV von 16 auf 18 steigern können. Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte/Landesverband Berlin, der den Vizepräsidenten stellt, konnte seine 11 Sitze behaupten. Die Vorstandskoalition verfügt damit über 27 Sitze in der DV, die einfache Mehrheit bedeutet bei den insgesamt 47 DV-Mitgliedern eine Stimmenanzahl von 24.

Mehr Service – und noch mehr Politik

Nach der ersten, vor allem durch den Begriff Konsolidierung geprägten Legislaturperiode des fast komplett wieder gewählten Vorstandes wird sich das Spektrum der Arbeitsziele erweitern. Nachdem die im Vorfeld der damaligen Amtsübernahme entstandenen Löcher im Haushalt nunmehr ausgeglichen wurden und die Kammer wieder auf einen sicheren Boden gestellt werden konnte, setzt der Vorstand der Zahnärztekammer Berlin in den kommenden vier Jahren seine Gewichte auf Bereiche, die naturgemäß in der „Sparphase“ zu kurz gekommen waren. Innenpolitisch will die Kammer endlich ihr Ziel ‚mehr Service für die Mitglieder’ realisieren, außenpolitisch entschiedener denn je Position beziehen. „Wir werden mitarbeiten an jeder Reform, die dem Namen gerecht wird“, sagte dazu Dr. Bolstorff nach der Wahl, „befundorientierte Festzuschüsse sind der Schlüssel zu einer erfolgreichen Reform. Eine Zahnmedizin in sozialer Verantwortung ist für uns unverzichtbar und Bedingungen, die es uns erlauben, die Arbeitsplätze in unseren Praxen zu festigen, müssen ermöglicht werden!“ Die Berliner Zahnärztekammer werde aber deutlichen Widerstand leisten gegen „Verordnungen und Gesetze, die nur unter dem Deckmantel der Stärkung der Patientensouveränität Kostendämpfung zu Lasten des Berufsstandes zum Ziel haben“, so der wiedergewählte Kammerpräsident zu den gemeinsamen Zielen seines Vorstandes. „Der Patient ist dann souverän, wenn er aus der Palette der modernen Zahnheilkunde seinen persönlichen Weg selbst bestimmen kann. Für ein solches System sind wir bereit, die nötige Qualität zu erbringen.“