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DGZMK und BZÄK unter einem Dach in Berlin

DGZMK und BZÄK unter einem Dach in Berlin

(Quelle: Klartext der Bundeszahnärztekammer, Ausgabe 06/04)

Wissenschaft und Standespolitik rücken mit Eröffnung des DGZMK-Büros bei der BZÄK in Berlin enger zusammen
Die auf vielen Arbeitsfeldern im Bereich der Qualitätsförderung, Fortbildung und Weiterentwicklung des Berufsstandes gewachsene Notwendigkeit der Kooperation zwischen der BZÄK und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) hat seit letzter Woche räumliche Gestalt gewonnen:

Mit einem Empfang und einer Pressekonferenz vor rund 50 Gästen aus Standespolitik, Medien und Dentalindustrie wurde das Berliner Büro der DGZMK in den Räumen der BZÄK offiziell eingeweiht. Der Prozess des strukturellen Umbruchs im Gesundheitswesen erfordere die enge Abstimmung zwischen Wissenschaft und Standespolitik. Weitkamp: "Es ist besonders weitsichtig, dass die DGZMK neben der schönen neuen Düsseldorfer Geschäftsstelle mit dieser Repräsentanz jetzt auch am Brennpunkt der Politik vertreten ist und nicht im Elfenbeinturm der Wissenschaft verharrt", betonte Weitkamp und ergänzte: "Wir sind zwei Organisationen, die einfach zusammen gehören, wobei jede selbstverständlich ihr eigenes Profil bewahrt." DGZMK-Präsident Prof. Dr. Heiner Weber zeigte sich "dankbar für die Möglichkeit, die uns die BZÄK hier eröffnet" und verglich die dahinter liegende Strategie mit der Arbeitsweise eines namhaften Autoherstellers, der seine Produktion zwar weiter im Schwabenland betreibe, den Vertrieb aber inzwischen in Berlin angesiedelt habe. "Wir müssen die Bedeutung akademischer Ausbildung über einen Ausbau der wissenschaftlichen Position der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in den politischen Köpfen vertiefen. Dazu zählt auch, die Benachteiligungen der ZMK in der Hochschulpolitik stärker publik zu machen und auf Dauer abzubauen. Die aktuellen Mängel in Forschung und Lehre, die im Wesentlichen auf fehlende personelle und räumliche Ressourcen zurückzuführen sind, gefährden die wissenschaftliche Arbeit und die Förderung des Nachwuchses in unserem Fachgebiet", stellte Weber am Rande der Veranstaltung klar.

Prof. Weber verdeutlichte, wie die politische Arbeit der DGZMK konkret aussehen könne: "Wir können etwa helfen bei der Frage, welche Abschichtungen von Leistungen innerhalb des Gesundheits-wesens sinnvoll sind und dabei die Politik zu patientenverträglichen Lösungen führen." Auch die gesellschaftliche Stellung des Berufsstandes soll gemeinsam verbessert werden. Die mit der neuen Berliner Adresse an der Chausseestraße nach Außen dokumentierte Zusammengehörigkeit werde allerdings nichts an der weiter bestehenden Eigenständigkeit beider Organisationen ändern, versicherte Weber. Damit aber auch in der Düsseldorfer Geschäftsstelle die neue Verbundenheit mit der Bundeshauptstadt ständig sichtbar wird, überreichte BZÄK-Präsident Weitkamp an Prof. Weber das Werk eines Berliner Künstlers mit einer kolorierten Darstellung des Borsighauses. An die Eröffnung anschließend fand eine Vorstandssitzung der DGZMK im Konferenzsaal der BZÄK statt.

(Quelle: Klartext der Bundeszahnärztekammer)
(Fotos: Birgit Dohlus)