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Berliner Hilfswerk Zahnmedizin und Hilfswerk Deutscher Zahnärzte: Gegenseitige Gratulation zu Jubiläen

Gratulierten sich gegenseitig: Dr. Klaus Winter (links) konnte das 25jährige Jubiläum des HDZ feiern und Dr. Wolfgang Schmiedel das 10jährige Jubiläum des Berliner Hilfswerks Zahnmedizin

Presseinformation des Berliner Hilfswerks Zahnmedizin vom 22. Oktober 2012

Ohne Zweifel ist das eine das Vorbild des anderen: Im gleichen Jahr, in dem das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (HDZ) sein 25jähriges Jubiläum feiern darf, gibt es auch beim Berliner Hilfswerk Zahnmedizin (BHZ) Anlass zur Freude: Die Initiative der Zahnärztekammer Berlin feiert 2012 seinen 10. Geburtstag. Dr. Wolfgang Schmiedel, Vorsitzender des BHZ und Vorstandsreferent der Bundeszahnärztekammer für Soziale Aufgaben und Hilfsorganisationen, brachte die herzlichen Glückwünsche aus Berlin denn auch persönlich nach Hannover zur Festveranstaltung zu Ehren des Hilfswerks Deutscher Zahnärzte. Dr. Klaus Winter, Vorsteher des HDZ, nahm diese erfreut entgegen – und gratulierte seinerseits zum Jubiläum in Berlin: „Ein schöner Erfolg für das Hauptstadt-Projekt, das sich vor allem vor Ort engagiert! Aufrichtiges und anhaltendes Engagement für die Ärmsten der Armen ermöglicht wichtige Hilfe, zollt menschliche Achtung und ist nicht zuletzt ein Zeichen für die gesellschaftliche Verantwortung unseres Berufsstandes.“
 
Dass sich die Zahl zahnärztlicher sozialer Projekte und Maßnahmen in den letzten Jahren vervielfältigt hat, ist dabei eine Entwicklung mit einer erfreulichen und einer schwierigen Seite. So eindrucksvoll die Zahl der Initiativen, viele davon mit persönlicher Verbindungen zum Zielgebiet, in den letzten Jahren ansteigt, so mühsam wird es zunehmend für das Deutsche Hilfswerk Zahnmedizin, ausreichend Unterstützung für die rund 1000 verschiedenen Projekte in aller Welt zu erhalten. Hinzu kommt, wie Dr. Klaus Winter in seiner Einführung beim Festakt in Hannover deutlich machte, der veränderte Werkstoff-Umgang im Praxisalltag: Habe in den Anfangsjahren das HDZ seine Aufgaben durch den Eingang von Zahngoldspenden gut absichern können, sei Zahngold aufgrund des geringeren Einsatzes mittlerweile nur eine Finanzquelle neben vielen anderen. Die weltweit hervorragende Vernetzung des Deutschen Hilfswerks Zahnmedizin benötige daher eine Art „Soli“ der Zahnärzte, um die Arbeit fortzusetzen, die auch als positiver Botschafter Deutschlands und der deutschen Zahnärzteschaft verstanden werde. Er rief dazu auf, in Form einer Zustiftung oder anderer Wege die Arbeit des HDZ auch in Zukunft abzusichern (www.hilfswerk-z.de).
 
10 Jahre Berliner Hilfswerk Zahnmedizin


Während im Vordergrund der Arbeit des HDZ vor allem, gemäß Ursprung der Initiative, Dritte-Welt-Nationen stehen oder Hilfen nach Katastrophen, hat sich das Berliner Hilfswerk Zahnmedizin die nähere Umgebung zur Aufgabe gestellt. „Man muss oft gar nicht weit gucken“, sagt Vorsitzender Dr. Wolfgang Schmiedel, „um Not und Leid auch im eigenen näheren Umfeld zu entdecken. Wir haben in Berlin, wie in vielen Metropolen, neben viel Licht auch viel Schatten. Unsere Aufgaben haben wir im Laufe der Zeit an die Entwicklungen angepasst – und sehen uns vor weiteren Herausforderungen, die wir derzeit aus Kapazitätsgründen gar nicht annehmen können.“ Mittlerweile gebe es neben Europas erster Obdachlosenpraxis in Berlin (MUT) weitere Angebote für Wohnungslose, so dass das BHZ sein Engagement hier zugunsten anderer Maßnahmen reduziert habe: „Gefordert werden wir derzeit insbesondere in der Förderung der Mundgesundheit von in Heimen lebenden Erwachsenen mit Behinderungen – hier ist ein Aufgabenfeld, das wir nur zusammen mit der Politik ansatzweise bewältigen können. Was derzeit in vielen Einrichtungen in unserer Nachbarschaft abläuft, ist schmerzlich.“ Zunehmend in den Blickpunkt rücken auch die Kinder aus sozial schwachen Familien, die ohne externe Netzwerke kaum eine Chance auf Gesundheit haben: „Hier sind wir bereits in erste Kooperationen integriert.“ Auch das BHZ sei auf finanzielle Unterstützung der Kollegenschaft angewiesen: „Wir dürfen uns über wachsenden Zuspruch freuen – und revanchieren uns bei unseren Unterstützern mit einem motivierenden kleinen Dankeschön für die Praxis.“ (www.zaek-berlin.de > Hilfswerk)