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Berliner Hilfswerk Zahnmedizin: Vorstand gewählt – und Projektzuwendungen geplant

"Gemeinsam können wir mehr bewegen als ich alleine": Berliner Hilfswerk Zahnmedizin-Vorsitzender Dr. Wolfgang Schmiedel (rechts) freut sich auf die engere Zusammenarbeit mit seinem Amtsvorgänger Dr. Christian Bolstorff (links), der auf seine Empfehlung hin zum 1. stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde.

Presseinformation vom 12. April 2011

Im Rahmen der 10. Mitgliederversammlung des Berliner Hilfswerk Zahnmedizin e.V. am 9. März 2011 fanden turnusgemäß Vorstandswahlen statt. Gemäß Satzung ändert sich dabei nichts am Vorsitzenden des Hilfswerkes, dessen Amt verbunden ist mit dem des amtierenden Präsidenten der Zahnärztekammer Berlin; entsprechend wird das Hilfswerk weiterhin von Dr. Wolfgang Schmiedel geführt. Die bisherige 1. stellvertretende Vorsitzende, Dr. Imke Kaschke, stand für das Amt nicht erneut zur Verfügung – da sie inzwischen auch für die Special Olympics zuständig ist, sah sie einen Interessenkonflikt beim Einwerben von Spendengeldern. Die Mitgliederversammlung akzeptierte ihre Entscheidung, bedauerte allerdings die Aufgabe des Amtes und dankte ihr für den außergewöhnlichen Einsatz für das Projekt „Zahnärztliche Behindertenbehandlung“ mit großem Beifall. Auf Vorschlag von Dr. Schmiedel kandidierte Dr. Christian Bolstorff, ehemals Kammerpräsident und Vorsitzender des Berliner Hilfswerks Zahnmedizin, für das Amt des 1. Stellvertretenden Vorsitzenden und wurde einstimmig gewählt. Dr. Schmiedel bedankte sich für dieses deutliche Votum und betonte: „Gemeinsam können wir mehr bewegen als ich alleine.“ Einstimmig wiedergewählt wurden Dr. Arnt Gerstenberger als 2. Stellvertretender Vorsitzender und  Zahnarzt Jürgen Zürcher als Schriftführer. Einen Wechsel gab es dagegen beim Amt des Schatzmeisters: Auf Dr. Olaf Piepenhagen, der von Anfang an die Aufgabe betreute und hohe Anerkennung für seine einwandfreie Amtsführung fand, folgt nun Zahnärztin Heike Prestin, die ebenfalls einstimmig gewählt wurde. Frau Prestin ist der Mitgliederversammlung aufgrund ihres großen Einsatzes für das Hilfswerk bestens bekannt, und ihre Kandidatur wurde ausgesprochen begrüßt.

 

Fortgang der Projekte

Das Berliner Hilfswerk Zahnmedizin konnte sich im zurückliegenden Jahr über verschiedene Sachspenden freuen. Nach wie vor unglücklich sei der Vorstand allerdings über die allzu langsame Weiterentwicklung der Mitgliederzahl. Für das aktuelle Jahr läge ein Antrag zur Unterstützung der Fortführung des Projektes „Zahnärztliche Behindertenbehandlung“ im Bereich Gruppenprophylaxe vor, das auch in der Bundespolitik große Achtung gefunden und den Zahnärzten für ihren sozialen Einsatz viel Anerkennung eingebracht habe. Die Fortführung des Vorbild-Projektes ist bedroht, der Vorstand suche weitere Gespräche auf Senatsebene, wie Dr. Schmiedel berichtete. Ein weiterer Antrag betrifft das Projekt Fixpunkt e.V. und damit die zahnärztliche Versorgung von Drogenabhängigen. Die bisherigen Erfahrungen hätten gezeigt, berichteten Leiterin Astrid Leicht und ZA Ingmar Voges, dass sowohl Prophylaxe als auch Therapie von der betreuten Klientel sehr gut angenommen werde.