„Und nächstes Jahr wieder!“ Sportfest im Olympiapark mit Zahnschutz-Infos

Kammervizepräsident Dr. Michael Dreyer (links) und Vorstandmitglied Dr. Helmut Kesler (rechts, Initiator des Projektes "Sport und Zähne") zeigten zusammen mit dem LAG-Team, wie man Zähne schützt – auch vor Sportunfällen

Presseinformation der Zahnärztekammer Berlin und der Landesarbeitsgemeinschaft Berlin zur Verhütung von Zahnerkrankungen/LAG vom 6. November 2012

Die Zusammenarbeit von Landessportbund und Zahnärztekammer Berlin, die übers Jahr zu verschiedenen Maßnahmen und Aktivitäten führt, hat ihren eindeutigen Höhepunkt alljährlich im Spätsommer: Da steht das „Sport im Olympiapark Berlin“-Fest im Programm, das Kindern, Jugendlichen und Eltern nicht nur einen Eindruck über verschiedenste Sportarten bietet, sondern auch dem Aspekt Gesundheit einen speziellen Bereich widmet. Und hier sind die zahnärztlichen Angebote eine der noch eher neuen, aber schon ganz großen Attraktionen. In diesem Jahr fand das Olympiapark-Fest am 1. September statt, und zum zweiten Mal waren die Landesarbeitsgemeinschaft Berlin zur Verhütung von Zahnerkrankungen/LAG und die Zahnärztekammer gemeinsam mit vielen Attraktionen vor Ort.
Während die LAG mit Kariestunnel, Zahnputzbrunnen, alters- und anlassgerechten Spielideen („Fragen-Fußball zur Mundgesundheit“) sowie vielen Informationsmaterialien schon von weitem ein Magnet war, nicht zuletzt wegen des großen Maskottchens Kroko, von vielen Kindern begeistert wie ein alter Freund begrüßt, war das vergleichsweise kleine Angebot der Zahnärztekammer eher an einer großen Besucher-Traube um ein überraschendes Fallrohr zu erkennen: die ,„Zahn-Zertrümmerungsmaschine“. Sie gehört mittlerweile fest zu den Anschauungsmaterialien für die Botschaften von Zahnärztekammer Berlin und Landessportbund im gemeinsamen Projekt „Sport und Zähne“. Im Zentrum steht dabei der Sportmundschutz, der gemäß Konzept beider Organisationen präventiv Zahnschäden verhindern und die Notfallmaßnahme „Zahnrettungsbox“ daher überflüssig machen soll. Wie überzeugend Zahnschutz funktioniert, zeigte das von Prof. Dr. Paul-Georg Jost-Brinkmann/Charité, einem der Förderer des Projektes „Sport und Zähne“, entwickelte Demonstrationsmodell: Durch eine mannshohe Röhre fällt ein Sportball nach unten – und zertrümmert ein Gips-Zahnmodell, während es, gesichert durch Sportmundschutz, kaum Schäden zeigt. „Die Betroffenheit der Kinder und ihrer Eltern ist spürbar und der Lerneffekt deutlich“, berichtete Kammervizepräsident Dr. Michael Dreyer, der zusammen mit Vorstandskollege Dr. Helmut Kesler, Initiator des Projektes „Sport und Zähne“, den Stand betreute. Nicht nur die „Zahn-Zerstörungsmaschine“ war dicht umlagert, sondern quasi in Folge auch der Bereich, der die Herstellung eines Sportmundschutzes zeigte und, soweit möglich, die Veranstaltungsbesucher mit einem Mundschutzbeispiel ausstatten konnte. „Wir mussten wegen des erheblichen Andrangs strikt haushalten mit unseren Materialien“, so Dr. Dreyer, “damit wir über den Tag kamen!“
Da die Veranstaltung im Olympiapark dieses Jahr immerhin rund 40.000 Besucher anlockte, hat auch der Gesundheitsbereich ganz erhebliche Nachfrage gefunden. Wird die Zahnärztekammer nächstes Jahr erneut dabei sein? „Auf jeden Fall!“, bekräftigten Dr. Dreyer und auch Dr. Kesler, der bereits über Optimierungen von Präsenz und Angeboten nachdenkt: „Wir müssen gerade hier an das sportliche Bedürfnis der Kinder und Jugendlichen appellieren und das spielerisch nutzen für die Mundhygiene“,  meinte er, „und dazu gibt es eine ganze Reihe spannender Ideen...“ Mit dabei sein wird auch wieder die LAG, die sich ebenfalls mit passenden Angeboten auf die sportbegeisterten Besucher einstellt. Rainer Grahlen: „Wir hatten diesmal mit unserem ‚Fragen-Fußball’ viel Erfolg – zumal bei Jungs, die man sonst zu Gesundheitsthemen nicht so gut motivieren kann. Der Wettbewerb zweier Teams kam dem ‚Sportsgeist’ entgegen – und die Aussicht auf den Gewinn kleiner Preise, natürlich auch für die ‚zweiten Sieger’.“ Seine Bilanz: „Alles in allem eine super Veranstaltung, über die man wirklich sagen kann: Hier gehören wir von der Mundgesundheit fest dazu.“

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