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AK Behindertenbehandlung

Der Arbeitskreis "Zahnärztliche Behindertenbehandlung" der Zahnärztekammer Berlin hat sich das Ziel gesetzt, die zahnärztliche Betreuung von Menschen mit Behinderungen in Berlin und Umgebung zu verbessern.

Gegründet wurde auf Initiative dieses Arbeitskreises am 20.02.2001 das

„Berliner Hilfswerk Zahnmedizin“.
    
Hiermit möchten wir alle Kolleginnen und Kollegen informieren und vor allem um Zusammenarbeit sowie Unterstützung für eine Verbesserung der zahnärztlichen Betreuungssituation von Menschen mit Behinderungen in unserer Stadt bitten.

Unsere Ziele sind:

  1. die Sicherstellung regelmäßiger zahnärztlicher Prophylaxemaßnahmen auch bei Erwachsenen des betroffenen Personenkreises vor Ort in Einrichtungen sowie in Praxen,

  2. Informationsmöglichkeiten und Fortbildung für Angehörige und Betreuer zu dieser Problematik anzubieten,

  3. Informations- und Anschauungsmaterial zu erarbeiten und zur Verfügung zu stellen, sowohl für Patienten als auch für Praxen,

  4. Benennung von Ansprechpartnern für Patienten mit Behinderungen, deren Angehörige sowie Betreuer für zahnärztliche Belange im Wohnumfeld in allen Stadtbezirken Berlins,

  5. Unterstützung von interessierten Zahnärztinnen/Zahnärzten sowie bereits engagierten Kolleginnen/Kollegen in Form von Erfahrungsaustausch, Zusammenarbeit und Fortbildungsmöglichkeiten.

Ferner sollen natürlich auch die eigentliche zahnärztliche Betreuungssituation koordiniert und verbessert sowie „Hemmnisse“ einer adäquaten zahnmedizinischen Versorgung für alle Behinderten in Berlin beseitigt werden.

Speziell für Berlin entstand der „Zahnärztlicher Praxisführer für Patienten mit Behinderungen und geriatrische Patienten“ (hier die "Onlinefassung"), der nunmehr in aktualisierter Form zur Verfügung steht. Nach Bezirken geordnet, können hier alle Interessierten in einfach gegliederter Tabellenform nachschlagen, welche Praxis rollstuhlgerecht ist, wo Vollnarkose (Intubationsnarkose) möglich ist, welche Praxis Behinderten- oder Senioreneinrichtungen betreut, ob Hausbesuche gemacht und auch, ob behinderte Kleinkinder behandelt werden. In manchen Praxen kann auch mit Gebärdensprache kommuniziert werden.
    
Wir hoffen auf die Mitarbeit möglichst vieler interessierter und engagierter Kolleginnen und Kollegen. Rückmeldungen sind unter Tel.: 030 / 34808-101 möglich oder unter der E-mail-Adresse von Frau Bernhardt:

zentrale(at)zaek-berlin.de